An manchen Tagen da bin ich Pessimistin. Mein Körper geht gleich in Resonanz und wird schwer. Zum Glück gibt es da den Fisch der mich erinnert „Heiter immer weiter“ und so schreibe ich und schreibe ich bis die KrafttierKarten fertig sind.

Alle meine Ausreden

„Ich kann heute nicht schreiben. Ich bin zu müde. Eigentlich kann ich das gar nicht.“ usw. Ich habe so viele verschiedene Sätze im Kopf, die mich daran hindern zu schreiben. Doch es ist dran und dann helfen mir wieder Buddhas Worte, um mich zu erinnern wie ich meinen neuen Wege gehen kann:

Heilsames entfalten

Es gibt vier große Anstrengungen. Wie Buddha sie nennt.

  1. Unheilsame Gedanken von Beginn vermeiden
  2. Unheilsame Gedanken, wenn sie da sind überwinden
  3. heilsame Gedanken entfalten
  4. heilsame Gedanken erhalten

Und an diesen Fahrplan versuche ich mich zu halten. Denn wenn ich die Gedanken vermeide die mich nicht schreiben lassen, dann schreibe ich. Wenn ich die Gedanken überwunden habe, dann schreibe ich und wenn ich neu Gedanken habe dann schreibe ich.

Neues Schaffen

Mich verändern

zu mir stehen

 

in Verbundenheit

 

Kathrin


 

 

Aber was von all dem soll ich denn loslassen? Ich hab viel zu tun als Unternehmerin. Gerade am Anfang liegt ein Berg von Fragen, Ideen und Möglichkeiten vor mir. Ich will alles, hab ja die Sehnsucht, mich zu zeigen. Sichtbar zu sein als Unternehmerin, mit all dem was ich drauf hab. Weiterlesen

was funktioniert
Oh ho, ich mag diese Überschrift! Sie bringt in mir ein Kribbeln hervor, denn es verspricht Leichtigkeit und Freude in meinem Leben. Und es kommt gleich die Frage auf: Woher weiß ich, was funktioniert und was nicht funktioniert. Nun lass uns das Thema genauer anschauen:

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Langsamkeit

Egal, ob es Mails schreiben, Gehen oder Telefonieren ist, ich komme in ein Tempo, das mir nicht gut tut. Ich meine, es so schnell machen zu müssen, weil sich sonst alles nicht ausgeht. Eine innere Treiberin, die alles unter einen Hut bringen will, mit hohem Anspruch. Was passiert, wenn ich langsam werde? Wie gehe ich mit meinen Ängsten um?

Was mich treibt = Vergleichen

Wenn ich beginne, mich zu vergleichen und interpretiere, wie viel andere arbeiten, dann muss ich schneller arbeiten, weil ich ja nicht so viele Arbeitsstunden habe. Und da ist die Angst in mir, dass ich dann nicht mithalten kann. Dass dann die anderen erfolgreich sind und ich auf der Strecke bleibe.

Eine Ahnung, was Langsamkeit bewirkt

Wenn ich zurücktrete und innehalte, dann spüre ich, dass, wenn ich langsamer werde, die Samen viel mehr aufgehen. Ich werde ruhiger. Ich werde achtsamer und setze somit andere Entscheidungen.  Wenn scheinbare To-Dos mich nicht mehr treiben, sondern ich sie loslasse und vertraue. Langsamkeit ist der Erfolg der Zukunft, weil ich durch sie gesünder, aktiver und glücklicher bin. Und so ziehe ich auch mehr Kundinnen an. Was sonst ist Erfolg?

Die Umsetzung braucht Entschlossenheit

Muster treiben mich in die Schnelligkeit. Da braucht es für mich den Entschluss, dass ich langsamer leben will. Dadurch schaltet sich die Achtsamkeit, die es zum Erkennen braucht, öfters ein und ich kann von Mal zu Mal in dem Moment langsamer Mails schreiben, Gehen und Telefonieren.

Auf dass die Langsamkeit zur Norm wird und uns erfolgreich sein lässt!

Lies auch den Blogartikel „Als langsame Unternehmerin erfolgreich sein

schweigen und meditieren

 

Diese Woche kommt kein üblicher Blogartikel, weil ich mir für diese Woche eine Pause nehme. Ich bin im Buddhistischen Zentrum Scheibbs bei Ursula Lyon und ich schweige und meditiere für eine Woche.

Wann hältst du inne?

Wann schweigst du?

schweigen und meditieren
 
Diese Woche kommt kein üblicher Blogartikel, weil ich mir für diese Woche eine Pause nehme. Ich bin im Buddhistischen Zentrum Scheibbs bei Ursula Lyon und ich schweige und meditiere für eine Woche.
Wann hältst du inne?
Wann schweigst du?

gehmeditation

Gestern bei der Gehmeditation ist mir Folgendes gekommen:

Als Unternehmerin gibt es vieles mit dem Kopf zu planen, zu organisieren und konzipieren. Nach langen Arbeitstagen kann da schon mal der Kopf rauchen oder am Morgen weiß ich nicht, wo ich beginnen soll. Weiterlesen

Der eine Monat Rückzug hat sich nun auf zwei Monate ausgedehnt und ich hab das Gefühl, dass es noch ein bisschen weiter geht.

Durch weniger Internet-Konsum und weniger Projekt-Konsum war Raum da, um mich mit meiner Frage auseinander zu setzten: Wie will ich in der Welt wirken?

Im Endeffekt ist die Frage für mich noch nicht geklärt aber ich hab Schritte gesetzt, damit sich mein Leben wieder leichter anfühlt. Dazu gehört, dass ich in meinem Projekten (Menstruationsfestival, m&m – meditation&menstruation, buddhistische Jugend, Schule für die Kunst der Veränderung, Pioneers Festwochen, Pioneers 2013, …)für mich  Klarheit geschaffen hab und reduziert hab.

Was hat „die Welt“ von mir, wenn ich nicht kraftvoll in den Projekten wirke?

Es ist eine Herausförderung die eigene Balance zu halten und zu schauen, dass ich nicht unter gehe in dem „ich will einen Teil zum Wandel beitragen“.

Viel Zeit in der Natur und mit Meditation fühl ich mich jetzt wieder beruhigt und ausgeruht um nun achtsamer mit meinen Resourcen umgehen zu können.

Veränderung ist in den Monaten passiert und ich hab mich in den Prozess dieser Veränderung eingelassen mit allen Höhen und Tiefen die so ein Prozess mit sich bringt.

Abschließend Worte von Alfred Strigl:

„Das Alte GUT sein lassen, das Alte gut SEIN lassen und das Neue willkommen heißen!“

 

Es ist wieder an der Zeit sich vom Computer mehr zurückzuziehen. Ich will wieder mehr Zeit in der Natur und mit mir selbst verbringen. Teil von Veränderungsprozessen sind Phasen der Verwirrung und nicht wissen wohin es gerade gehen soll. Da steh ich gerade und das Beste in dieser Situation ist mehr Zeit um nach innen zu gehen. Die Ruhe in der eigenen Mitte wieder zu entdecken und aus dieser Ruhe dann wieder kraftvoll und ausgeglichen weiter den Weg gehen.

Somit gibt es wieder Anfang Mai etwas von mir zu lesen.

sei herzlich gegrüßt

Deine Kathrin

p.s.: ein Song der mich zu dieser Auszeit gebracht hat:

 

Einmal im Monat bekomme ich per E-Mail eine WegbegleiterIn- Zuschrift von Ursula Lyon.

Den Aktuellen will ich mit euch teilen, denn ich find die folgende Anleitung um das Alte gut abzuschließen und etwas Neues Anfangen zu können sehr hilfreich:

Liebe Wegefreundinnen und Freunde!

Das Jahr 2012 geht dem Ende zu. Man bekommt gute Wünsche und Geschenke zu Weihnachten und „viel Glück“ zum Neuen Jahr. Freundliche, schöne Wünsche, für die wir herzlich danken.

Was mir fehlt, ist das gute Beenden des vergangenen Jahres. Wenn wir zurückblicken, sehen wir die herausragenden Ereignisse, erfreuliche oder unerfreuliche. Wollen wir sie wie erledigte Aktenstücke einfach ablegen – das war`s?

Oder sehen wir genauer hin, welche Botschaften sie uns mitgeben in das nächste Jahr? Meiner Meinung nach ist gutes Beenden der Ausgangspunkt für Gutes Beginnen. Weiterlesen

Fehlt dir auch manchmal die Kraft um etwas zu machen? Fehlt dir auch mal das Vertrauen in dich selbst?  Fehlt dir auch manchmal die Ruhe in dieser hektischen Zeit? 

Jede/r von uns trägt die Samen der fünf guten Kräfte in sich.

1. Vertrauen

2. Willskraft

3. Achtsamkeit

4. Sammlung (Ruhe)

5. Wissen (Einsicht)

Ursula Lyon hat eine gute Eselsbrücke in Asien gelernt und uns gestern beim Sonntagsseminar weitergegeben.

  • Am Daumen ist die Achtsamkeit
  • Der Zeigefinder ist das Wissen
  • Der Mittelfinger ist die Willenskraft
  • Der Ringfinder ist das Vertrauen und
  • Der kleine Finder ist die Sammlung.

Sie hat dann in der Handmitte noch Metta dazu gefügt, denn die liebende Güte verbindet alles miteinander.

mach es : Wenn es dir an Ruhe oder Vertrauen fehlt, dann setzt dich hin. erinnere dich daran, dass alles in dir ist und wenn du dich hinsetzt, die Augen schließt und deinen Atem beobachtest, dann übst du dich in Achtsamkeit. Diese Achtsamkeit verbindet dich zu den Kräften die du gerade brauchst. so wie der Daumen zu all den Kräften Kontakt haben kann. Durch Achtsamkeit entwickeln sich die Kräfte.

Täglich Computer, Handy, Gespräche, Fernsehen,…

ich mach es anders: Ich nehme mir ab heute eine Woche Auszeit im Buddhistischen Zentrum Scheibbs. Eine Woche Schweigen und Meditieren. Hast du schon mal eine Woche kein Wort gesprochen? Kann ich echt empfehlen!

Wie nimmst du dir eine Auszeit?