Ich bin heuer bei den Pioneers of Change dabei und die Kosten für den Lerngang sind noch nicht gedeckt. deswegen:

Pioneers braucht Deine Unterstützung

Um unsere Bestärkungs-Arbeit für den Wandel umzusetzen, sind wir auf viele kleine Beiträge angewiesen. Die Kosten für den Lerngang können nur zur Hälfte von den Teilnehmenden getragen werden. Unterstützen Sie uns mit einem individuellen Beitrag und tragen Sie so zum Wandel bei. Jeder Beitrag ist wert-voll für uns!

Unser Ziel ist, zur Finanzierung des laufenden Jahres insgesamt 22.400 Euro durch “Crowdfunding” zu mobilisieren. Weiterlesen

Liebe LeserInnen meines Blogs!

Seit meinem letzten Eintrag hat sich viel getan.

Der Blog ist umgewandelt zu einer Homepage. Ich hab eine eigene Domain und und und…

Es gibt noch viel zu gestalten und zu verändern.

Ich versuche gerade selbst für mich zu klären, warum ich die Artikeln schreibe die ich schreibe. Was will ich damit und wieso tu ich das. Immer mehr Fragen tun sich mir auf. Was ist denn das ist mit dem Anders machen und der Kunst der Veränderung? Weiterlesen

Meike von vivendo hat drei feine Filmtipps für euch für den Wandel.

Der große Wandel ist für mich im Gange und ich trage mit meinem „anders machen“ zu diesem Wandel bei. Ich weiß, dass ich als einzelnes Individuum zu diesem Wandel beitragen kann. Ich will weg von der industriellen Wachstumsgesellschaft hin zu einer Gesellschaft die Ressourcenschonend lebt.

Meine Medititationslehrerin Ursula Lyon sagt immer: „auch eine kleine Freude ist eine Freude!“. Somit ist für mich auch eine kleine Veränderung eine Veränderung.

Ich bin diese kleine Veränderung in dem großen Ganzen. Meine Motivation für das anders machen ist eine Veränderung der Welt. Wenn viele kleine Veränderungen da sind, dann wird dies zu einer großen Veränderung.

Ich erkenne meinen Leidensdruck und setzte daher vieles in die Tat um.

Für mich ist das „anders machen“ der Weg hinaus aus dem Leid und hinein in die Freiheit und in die Leichtigkeit.

Ich zeige, dass es anders geht und will andere kennen lernen, die es auch anders machen.

Für mich ist es oft nicht so leicht es anders zu machen. Denn ich stecke in meinem Mustern und erkenne sie oftmals nicht. Ich habe eine Idee oder bin durch andere Menschen die es schon anders machen inspiriert und dann schaffe ich es trotzdem nicht es in meinen Alltag zu integrieren.

Der Weg raus aus dem Leidensdruck liegt für mich in der Erkenntnis, dass ich mit selbst klar werde über meinen Ärger, über meine Angst, über meinen Groll, usw. Ich will erkennen, wo ich mir (und somit der Welt) schaden zufüge, wo ich mich (und somit die Welt) ausbeute.

Nur indem ich meine Muster erkenne und ehrlich zu mir bin, kann ich etwas anders machen.

Meditation ist meine Möglichkeit zu erkennen. Durch Meditation beruhigt sich mein Körper und Geist und bietet mir die Möglichkeit zu erkennen was wirklich da ist. So ist es mir möglich meine Muster zu erkennen und mich darin zu üben es immer wieder anders zu machen.

Meditation stärkt das Vertrauen, die Willenskraft und die Achtsamkeit und ermöglich es mir Einsicht zu bekommen. All diese Fähigkeiten brauche ich um es anders zu machen.

Wie machst du es anders?

Um es anders zu machen brauche ich bestimmte Qualitäten um es auch umzusetzen.
In der rechten Spalte findest du 7 Verschiedene Qualitäten, die ich versuche Täglich weiter auszubauen.

„ES GIBT NICHTS WICHTIGERES im LEBEN, ALS DAS LEBEN.“

1. Auf die innere Stimme horchen, ihr ge-horchen und ihr ver-trauen.

2. Die Naivität achten.

3. Fürchte dich nicht vor dem Alleinsein.

4. Erkenne, was dich gefangen hält (oft ist es das Geld).

5. Spring bitte! Ja, spring über die Stäbe. Mit der Kraft der Mitte. Spring bitte! (»Spring bitte« erklärt sich im Zusammenhang mit dem Gedicht von Rilke, »Der Panther«.

Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris

Foto © Kathrin Sieder

Lifestyle of Voluntary Simplicity (LOVOS)

Lebensstil der Freiwilligen Einfachheit

Mach es anders als die konsumorientierte Überflussgesellschaft:

  • strukturiere deinen Alltag so, dass du Erholungsphasen hast (beginne mit einer Auszeit von 5 Min. am Tag)
  • entschleunige dein Leben (steig aus aus der getriebenen Hektikwelt und frag dich was dein Leben wertvoll macht)
  • versorge dich mit Lebensmittel selbst (zB such dir einen Gemeinschaftsgarten)
  • geh in die Natur (wie schauen deine Freizeitaktivitäten aus?)

Foto: © Kathrin Sieder

Lifestyle of Voluntary Simplicity (LOVOS)

Lebensstil der Freiwilligen Einfachheit

Mach es anders als die konsumorientierte Überflussgesellschaft:

  • Verzichte auf überflüssigen Konsum (was begehrst du und was brauchst du wirklich?)
  • Befreie dich von Konsumgüter die du hast (gib sie zB in den Kost Nix Laden)
  • Wie beeinflussen dich die Medien? (gib vielleicht deinen Fernseher weg)
  • Entwickle deine eigene Persönlichkeit (nimm dir Zeit für dich)

Wie machen wir das anders?

Wann hab ich zu viel?

Wann hab ich zu wenig?

Wie viel hast du eigentlich was du nicht brauchst?

schau mal wie viel du im Außen hast und dann schau wie viel du im Innen hast.

mach es anders: nimm dir Zeit und Räum deine Wohnung aus. Verschenke alles was du nicht mehr brauchst. Gib her und übe dich im geben. Loslassen ist eine gute Übung und befreit dich selbst. Hafte nicht an Materiellen Dingen an. Versuche dich Stück für Stück davon zu befreien.

Diese Übung befreit dich von den Dingen im Außen und macht dich voller im Innen.

Mehr input von Ursula Lyon zum Thema „Zuviel“.

sie macht es anders: Heidemarie Schwermer: Schritt für Schritt ist sie aus den bestehenden Strukturen ausgestiegen und in eine neue Freiheit hineingewachsen. Seit Mai 1996 lebt die ehemalige Lehrerin, Motopädin und Psychotherapeutin ohne Geld.

Auch der Tipp 49 vom greenpeace magazin: Geben und Nehmen

Sie machen es anders in Wien: nutze dazu den KostnixLaden. Da kannst du einfach geben und nehmen.

Foto: Klaus Pichler

Wie viel Lebensmittel schmeißt du weg? Wie viel gekochtes essen, lacht dich nicht mehr an und es landet im Kübel?

Was kaufst du alles ein? brauchst du das alles wirklich?

Ich kann nur bei mir selbst und meinem Konsum anfangen. So verändere ich mich und setzte ein Zeichen meines Konsums.

lasse die Bilder von Klaus Pichler auf dich wirken und dann mach es anders. Beginne im Kleinen, das was für dich möglich ist und wenn du den nächsten verrunzelten Apfel zu Kompott verarbeitest oder die braune Banane zu Bananenmuffins oder Banananmilchshake. Oder überlege schon beim kaufen „brauch ich das jetzt wirklich, wo kommt es her.“

Übe dich und mach es Schritt für Schritt anders.

Foto: Klaus Pichler

Lese mehr zu Klaus Projekt „One Third. Ein Projekt über Nahrungsmittelverschwendung“ und/oder ein Interview auf FM4 mit ihm.

die machen es anders: cradle to cradle

unterstütze es und bestell bei den guglers!

Ich war letzte Woche in der GEA-Akademie.

Ein wundervoller Ort! Urlaub kann man dort auch machen und ich empfehle dies sehr.

wir können nichts besitzen. etwas zu besitzen ist Illusion. Wir meinen Menschen, die Erde oder anderes zu besitzen und wir können tun und machen was wir wollen.

GEA macht es anders: sie verkaufen Artikel mit der Aufschrift „GAST AUF ERDEN“. Ich liebe mein Grünes T-Shirt womit ich darauf aufmerksam machen was wir hier sind: nämlich Gast auf Erden.

Gast auf Erden T-Shirt GEA

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Am Samstag war ein Artikel im Standard zu der Frage „Ist Konsumverzicht der Weg aus der Krise?“

Vielleicht macht dir dieser Absatz lust den Artikel zu lesen.

mach es anders: 

„Es ist der Konsument mit seiner Unersättlichkeit, seiner nie zu stillenden Begierde nach „Wohlstand“, nach immer mehr, immer neuen Produkten und Dienstleistungen. Wenn wir die Krise überwinden wollen, müssen wir uns von dem Wachstumswahn befreien und lernen, wieder bescheidener zu leben. Statt Fernseh- oder Videokonsum oder Urlaub in der Karibik sollten wir selbst musizieren und die heimische Natur erwandern.“

„Durch die Art, wie sie sich kleiden, wohnen, den Urlaub verbringen usw., möchten die Konsumenten sich selbst in einer bestimmten Weise darstellen und suchen rückwirkend nach Selbstbestätigung durch diese Inszenierungen. Anders als materielle Bedürfnisse scheint der Hunger nach solchen Inszenierungen in der Tat grenzenlos zu sein.“

Der Artikel  „Wie gut bin ich?“ von Ursula Lyon in Ihrem Wegbegleiter ist für mich zu diesem Thema ein empfehlenswerter Input.

„Der Konsum bietet die Möglichkeit, mich nicht nur als derjenige darzustellen, der ich bin, sondern auch der ich sein möchte. „

„Was Schopenhauer über das Geld gesagt hat – wie beim Seewasser werde man umso durstiger, je mehr man davon trinke – gilt auch für den symbolischen Konsum.“

Am Montag den 27.2. 2012 hatten wir die Ehre, dass drei Mönche in der Theravadaschule Wien waren.

Es gab einen Vortrag zum Thema „Gesunde zwischenmenschliche Beziehung durch rechte Rede“.

Hier ein Auszug von dem was ich mir von dem Vortrag mitgenommen habe:

Vor dem Sprechen innehalten. Dies wurde mit dem überqueren einer Straße verglichen. Wenn wir eine Straße überqueren wollen, dann schauen wir zuerst nach rechts und nach links und geradeaus. Dann entscheiden wir bewusst ob wir die Straße überqueren oder nicht. Auch so soll es bei allem sein was wir tun. Zuerst innehalten und dann handeln, sprechen,… Gerade beim Sprechen ist es uns oft nicht bewusst was wir reden. Wir reden und reden. Wir sollen über Dinge sprechen die uns vereinen.

mach es anders: halte kurz inne, bevor du dir die Schuhe anziehst, deine Zähne putzt und wenn du etwas sagen willst. Dadurch schaffst du dir Freiheit zu handeln und bist nicht so stark deinen Mustern unterworfen.

Wenn wir innehalten (also eine Pause einlegen) dann geben wir dem Geist Zeit zu beobachten. So können wir erkennen ob das was wir jetzt sagen auch passend ist. Passt der Ort und die Zeit? Tut es mir gut und auch den anderen?

Wenn wir Innehalten, dann üben wir uns in Einfachheit und Genügsamkeit. Dadurch kann Frieden entstehen.

SCHWEIGEN IST DER ANFANG EINER ANTWORT

dadurch schaffen wir der Liebe, Mitgefühl und Gelassenheit Platz.

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Wer noch mehr zum Thema „rechte Rede“ lesen möchte: Hier der Wegbegleiter von Ursula Lyon.

 

der nächste Vortrag von Bhante Seelawansa findet am Montag 19.3. um 19.00 statt. Das Thema:

Kamma (Karma) – das gegenwärtige Handeln beeinflußt das nächste Dasein

 

die machen es in Hamburg anders:

An der Tür zum Restaurant „bok – einfach asiatisch“ steht:

an obdachlose

wir geben von montags – freitags zwischen 11:30 und 12:00

gebratenen reis mit hühnerfleisch an obdachlose.

bitte bedienen sie sich.

bitte pro person nur 1 portion mitnehmen, damit alle etwas bekommen.

bitte missbrauchen sie dieses angebot nicht – das essen ist nur für obdachlose.

die machen es in Wien anders: etwas vergleichbares in Wien ist für mich deewan. Dort kannst du das zahlen was du zahlen kannst. essen können dort alle. Egal ob sie gerade Geld haben oder nicht.

mach es anders: kennt jemand noch Lokale die es so machen? Sei dabei und verbreite diese gute Sache. und wenn du ein Lokal in Wien leitest, dann probier das von bok oder deewan doch mal aus. Hast du kein Lokal und bietest andere Dienstleistungen an, dann führe ein soziales Anbebot ein.

Ausmisten tut gut und jetzt weißt du auch noch wo du es hinbringen kannst:

mach es jetzt: UTE BOCK such Noch immer: Dringend:

*Schlafsäcke

*Warme Schuhe

*Winterjacken für Herren

*Herrenhandschuhe

*Bettwäsche (Polster, Decken, Überzug)

Abzugeben jeden Donnerstag ab 13:00 direkt in unserem Kleiderlager in 1020 Wien, Engerthstraße 223. Vielen Dank