„Ich hatte Angst, für verrückt abgestempelt zu werden.
Ich hatte Angst, wenn ich sage, dass ich mit nicht-sichtbaren Tieren in Kontakt bin, abgelehnt zu werden.
Aber dann ist mir der Kragen geplatzt. Ich spürte, ich muss damit raus.
Ich kann es nicht mehr in mir lassen. Ich trockne aus, wenn ich meine Gabe verheimliche.“

Heute habe ich die Ehre, die Krafttier zu den Menschen zu bringen.

Aber das war nicht immer so:

Die Zeit der Schulung

Bis ich den Ruf der Tiere hörte, bin ich durch viele Veränderungsprozesse gegangen.
Das Leben hat mich darauf vorbereitet:

„Ich lege den Hörer auf. Tränen laufen über meine Wangen. Immer wieder diese Frage: Warum habe ich nur so Angst, es nicht rechtzeitig aufs Klo zu schaffen? Warum habe ich nur so oft das Gefühl, aufs Klo zu müssen? Ich kenn mich selbst nicht mehr aus. Zwei Wochen davor sagte ich wieder einen Termin ab. Dann schwor ich mir, wenn ich wieder etwas absagen muss, dann gehe ich in die Psychotherapie. Da stimmt etwas nicht mit mir.“

So kam es, dass ich durch meine Angst- und die Panikattacken in meinen 20er Jahren in systemischer Einzel- und Gruppenpsychotherapie gelandet bin. In dieser Zeit habe ich meine Werte, meine Fähigkeiten, meine Einstellungen kennen gelernt. Nach und nach wusste ich, wer ich bin, was mich auszeichnet und woran ich mich orientiere.

Heute erlebe ich mich als authentische, kraftvolle und selbstsichere Frau.

Die Aufstellungen nach Virginia Satir zeigten mir, dass mich meine gut gelernten Muster, wie ich als Frau zu sein habe: lieb, nett und angepasst, fest im Griff hatten.

Mein Ziel: Diese Muster zu verändern und endlich nach dem zu leben, was zu mir passt.
Der Drang nach Freiheit ist mein Motor für meine Veränderungen.

Buddhismus und Meditation, meine Basis

Im Alter von 16 bis 26 war Sport mein Ventil für meine nicht-ausgelebten Gefühle. Zum Glück hatte ich im Alter von 26 Jahren einen Fahrradunfall, einen kleinen, aber entscheidenden. Die körperlichen Schmerzen ließen es nicht zu, weiterhin Sport zu machen. Ich wurde immer unruhiger und so sagte mein edler Freund und heutiger Vater unserer zwei Töchter: Geh doch mal meditieren:

„Ich sitze im Meditationsraum. Mein Körper schmerzt. Die Schulter erholt sich langsam vom Schlag auf den Asphalt. Ich will so gerne so aufrecht sitzen wie die Anderen, schaffe es aber nur, meinen Kopf auf den Knien abzulegen. Es scheint niemand was dagegen zu haben. Stille. Im Raum ist Stille. In mir… da ist es laut. Ich will endlich frei sein. Ich will mit mir zufrieden sein. Ich will endlich diesen inneren Krieg mit mir beenden. Christoph Köck, der Leiter des Einführungskurses erzähl von Buddha. Die ersten Worte fesseln mich. Ich hänge an seinen Lippen. Er erzählt was von Gefühlen, von Erkennen und davon, im gegenwärtigen Moment sein. Meditation ist eine Übung dafür. Da wusste ich: ich bin zu Hause. Ich bin angekommen, kein Zweifel, alles ist klar, ausgerichtet. Hier bin ich zu Hause. Hier bleibe ich.“

Dieser Moment ist 9 Jahre her. Jahre in denen ich tief in den Buddhismus eingetaucht bin. Ich bin zu meiner sanften Seite vorgedrungen. Ich hab zu rauchen aufgehört und trinke keinen Alkohol mehr. Wieso? Weil ich in einer Meditation erkannt habe, dass es Verhalten sind, mit denen ich mich selbst schädige. Ein Ausdruck meines Selbsthasses. In den Jahren erkenne ich, wie meine Haltung zu mir selbst wirklich ist. Ich sehen mich nach Selbstlieb ihn dabei Scham zu empfinden.

Und dann ist es da: das erste Krafttier

In all den Jahren fragte ich mich immer: Warum bin ich hier? Scheinbar passt kein Job zu mir. Überall bin ich wieder gegangen. Ich spürte: da pass ich nicht hin. Mit 27 besuchte ich mein erstes Schweige- und Meditationsretreat. Dort lernte ich meine Gedanken zu beobachten und einige Momente wieder beim Atem zu bleiben.

Tja und dann kam da ein Bär an meine Seite. Ich spürte, wie er mir Sicherheit und Vertrauen schenkte. Aber ich wollte keinen unsichtbaren Bären an meiner Seite. „Ich bin doch nicht verrückt.“ sagte ich mir.

Nach und nach kamen der Löwe, die Schwalbe, das Känguru und viele mehr dazu. Alle brachten sie mir Hinweise, wie ich weiter in meine lang ersehnte Freiheit komme. Jedes dieser Tiere schenkte mir eine Eigenschaft.

Nur Shao Hui, mein edler Freund, wusste von meinen Tieren. Er motivierte mich immer wieder, damit raus zu gehen.

Es dauerte dann nochmal sieben Jahre, bis ich den Mut dazu hatte.

Jetzt bin ich bereit. Jetzt bringe ich DIR dein Krafttier, damit du dir die Freiheit in dein Leben holst.


Links zu den Menschen aus meiner Geschichte:

Silvia Draxl-Bartuska, Psychotherapie & Aufstellungen: http://www.draxl-bartuska.at

Christoph Köck, Theravada Schule, Meditation & Buddhismus: https://www.theravada-buddhismus.at

Ursula Lyon, Theravada Buddhismus: http://sampadasangha.com

He Shao Hui, Fotograf & Coach: https://www.heshaohui.com


Ich setzte mich auf den Rücken meines Löwens. Er reitet mit mir durch die Landschaft.
Schnell.
Ich halte mich fest in seinem Fell.
Ich spüre den Wind in meinem Gesicht und durch meine Haare ziehen.
Freiheit.
Ein Gefühl von Freiheit.

Er bringt mich in die Wüste.
Dort sagt er: „Hier bleibst. Morgen hole ich dich wieder ab.“

Meine Augen wurden ganz groß.
„Ich alleine, in der Nacht, in der Wüste, ohne irgendetwas???
Wie soll ich das nur überleben?“

Meine Zeit in der Wüste

Der Löwe läuft weg.
Ich bin alleine. Setze mich auf den Sand. Wüste so weit mein Auge reicht. Endlos scheinende Wüste.

Die Sonne geht unter. Es wird kalt.
Ich grabe mir ein Loch und decke mich mit dem Sand zu, es wird kalt. Sehr kalt.
Ich versuche zu schlafen.

Es kommen Tiere, sie schleichen sich heran. Ich habe Angst, das mich der Skorpion sticht und ich sterbe.
Er zieht wieder ab.

Die Sonne geht auf, es wird heiß. Ich habe Durst. Ich warte. Vertraue. Sitze und warte, dass der Löwe kommt.
Die Zeit vergeht langsam. Sehr langsam. Das Vertrauen verschwindet. Der Zweifel kommt auf.
Ich bin alleine. Wann kommt der Löwe?

Verzweiflung tut sich auf. dann spüre ich mich und meinen Körper, ich weiß, dass ich meinem Löwen vertrauen kann. Er wird kommen, bevor ich sterbe.

Ich warte. Sitze und brüte in der heißen Sonne.

Dann kommt der Löwe, ich sehe seine Mähne im Wind wackeln. Ich stehe auf. Ich freue mich. Mein Herz macht Sprünge. Ich freue mich. Meine Kräfte kommen zurück.

Mein ReinigungsRitual

Ich setze mich auf den Rücken vom Löwen. Er reitet mit mir durch die Wüste und dann in einen dichten Wald. Dort bringt er mich zu einem Teich mit einem Wasserfall. Er zieht mich aus und wirft mich ins Wasser. Ich bade mich und trinke von dem klaren Quellwasser.

Ich werde rein. Ich bin frisch. Fühle mich neu geboren. Fühle mich erleichtert, gereinigt, tief berührt und gestärkt von der Nacht in der Wüste.

Ich steige aus dem Wasser und der Löwe zieht mir ein goldenes Kleid an.
Er kämmt meine Haare und steckt sie zu einer majestätischen Frisur hoch.

Meine Krönung

Ich steige wieder auf seinen Rücken und er bringt mich in das Feen- und Hexenland. Dort warten schon die Feen, die Gnome und die Hexen. Sie haben ein Spalier gemacht und ich gehe in meinem goldenen Kleid auf den Thron zu. Ich schäme mich ein wenig.
Ich und Königin? Das passt nicht zu mir. Dafür bin ich nicht würdig.
Ich gehe mit meiner Scham weiter, sie verändert sich. Ich richte mich auf, etwas in mir richtet sich auf.

Dann setze ich mich auf den Königinnenthron.
Meine Schwalbe kommt mit der Krone und setzt sie mir auf.
Die Truppe jubelt und wirft Blumen und Konfetti in die Luft.
Sie freuen sich so sehr mit mir, dass ich es geschafft habe, dass ich mich habe krönen lassen.

Sie haben ihre Königin, auf die sie so lange gewartet haben.
Sie haben auf mich gewartet! Mein Herz ist berührt. Sie haben einfach gewartet.

Jetzt bin ich bereit.
Jetzt bin ich bereit, mein Leben zu gestalten.
Jetzt bin ich bereit, meine Tiere für die Gestaltung meines Lebens zu nutzen.

Die Wesen wollen für mich arbeiten, sie wollen mir den Weg bereiten und den Weg weisen.

Die Wesen sind da für mich, weil sie mich lieben.

bedingungslos LIEBEN….

Die Angst ist es, die mich nicht mit dem sichtbar werden lässt, was ich drauf hab. Woher kommt sie? Was macht sie mit mir? Den Spruch „Die Angst vor der eigenen inneren Größe“ sagte vor vier Jahren meine Freundin Franziska Kohler zu mir. Damals spazierten wir durch den Wald und fragten uns, wie wir das leben können, was wir drauf haben und was uns daran hindert. Weiterlesen

Ich gehe zu meinem Kraftplatz und besuche meine Schwalbe. Ich stelle meine Frage „Was brauche ich für meine Arbeit als Schamanin?“

Ich werde weiter geschickt zu meinem Lehrer Peter. Er wohnt in einem Haus am Waldrand.

Er legt mich auf seinen Behandlungstisch und er holt mir einen Wut-Stein aus meinem Herzen.

Dann gibt er mit die Aufgabe täglich eine Seite zu schreiben was ich an mir liebe.

Na dann los gehts.

Wie gehts dir mit Selbstliebe? Ich freu mich auf dein Kommentar

Schon meine Mutter hat mich als Kind liebevoll „Hexerl“ genannt. Als ich jetzt gesehen hab, dass sie mich so in ihrem Handy eingespeichertt hat, wusste ich, das bin ich. Ja ich bin eine Hexe und ich freu mich, dass ich immer mehr Frauen kennenlerne, die ihr Hexen-Dasein in ihr Business packen. So auch ich.

Hexe will ich nicht sein

Anfangs sträubte ich mich, eine Hexe zu sein. Weil da gibt es Vorgeschichten: Die Hexen wurden verbrannt und in unzähligen Kinderfilmen (Arielle die Meerjungfrau, Merlin und Mim, Hänsel und Gretel…) gibt es nur böse Hexen. Die wollte ich sicher nicht sein. Wer will schon die böse Hexe sein? Auch in einem meiner Vorleben habe ich als Hexe gelebt und wurde sehr wahrscheinlich verbrannt. Das Wissen von der der „Nichtsichtbaren-Welt“ verunsichert und diese Verunsicherung wollen wir weg haben. Also weg mit den Hexen.

Mich als Hexe anerkennen

Und dann kamen in der Meditation in den Jahren 2010 – 2012 bei der Meditation Tiere zu mir. Anfangs dachte ich, die muss ich zur Seite schieben, die sind einfach nur ein Hirngespinst. Doch als die Tiere immer wieder kamen und ich Menschen getroffen habe, die auch „nicht-sichtbare Tiere“ sehen, begann ich sie langsam zu integrieren.

„Die habe ich auch! Im Schamanismus nennt man diese Tiere Krafttier!“ erzählte mir ein Freund. Es hat dann noch einige Zeit gebraucht, dass ich als Buddhistin mich dem Schamanismus näherte und verstand, das es kein Entweder-Oder ist, sondern dass diese zwei „Ismen“ sich ergänzen. Seitdem weiß ich, dass ich Buddhistin und Schamanin bin.

Hexendasein ins Business bringen

Und jetzt – weitere 6 Jahre später – traue ich mich hier, darüber zu schreiben und traue mich, die schamanischen Reisen in mein Business zu packen. Das bedeutet, dass ich für meine Kundinnen Fragen beantworten lasse. Ich gehe in Gedanken zu meinem Krafttier und stelle ihm eine Frage für die Kundin und dann beginnt – wie in einem Märchen – eine Reise mit Bildern, die Antworten auf die Frage liefern.

Ich kann in diesem Leben so vieles sein und mich immer wieder neu erfinden! Wie viel davon probiere ich aus? Wo bleibe ich in meiner Komfortzone? Belasse ich alles beim Alten, weil ich Angst davor habe, was dann auf mich zukommt? Nein, ich bin eine, die das Leben erfahren will! Ich will mich spüren, will mich immer wieder neu erfinden und mich finden.

Wer bin ich und wer will ich sein?

Diese zwei Fragen sind bei mir ausschlaggebend dafür, dass ich etwas anders haben will. Wer bin ich gerade? Wie sehe ich mich? und: Wer will ich sein? Wo bin ich noch nicht so, wo ich aber schon so lange Sehnsucht danach habe, zu sein? Wenn ich bei den momentanen Bildern von mir bleibe, wird sich nicht viel verändern. Dann wird mein Leben so weiter gehen wie bisher. Ich bin die, die ich schon immer war und die will ich auch bleiben… wah… wenn ich das lese, bekomme ich Angst. Weil ich will mich verändern, will mich weiterentwickeln, will mich neu erleben!

Alles geht übers Ausprobieren

Wie soll ich wissen, was ich will und wer ich sein will, wenn ich es nie ausprobiere? Das ist meine Hilfestellung, um aus meinen Mustern auszubrechen: Ich weiß erst, wenn ich es ausprobiert habe, ob es meins ist oder nicht. Ich bin einerseits mit dem aufgewachsen, aber andereseits hab ich schon erfahren, dass, wenn ich etwas anfange, dann sollte/muss ich es auch zu Ende bringen. Naja, an das Zweite hab ich mich eigentlich nie gehalten. Außerdem, wann ist denn etwas zu Ende? Also legen wir einfach los mit dem Neuen, wonach wir uns schon so lange sehnen!

Mich immer wieder neu erfinden, bedeutetet, mich zu finden

Wenn ich also wissen will, was zu mir passt, was meine Werte sind und wo ich mich zu Hause fühle, geht das bei mir nur, wenn ich mich immer wieder neu erfinde. So hab ich das 2012 und ganz besonders letztes Jahr 2016 im Herbst gemacht. Ich hab meine gewohnten Wege verlassen und bin neue gegangen. Obwohl ich mich 4 Jahre lang im Bereich „Menstruation“ etabliert habe und mir einiges aufgebaut hab, habe ich es losgelassen. Hab mir eingestanden, dass ich hier noch nicht ganz bei mir gelandet bin. Das Tolle dabei ist, dass, wenn ich mich neu erfinde, ich mich dadurch auch selbst immer mehr finde. Ich komme immer mehr drauf, wer ich wirklich bin und was zu mir passt.

Wie aufregend

Die Veränderungen in meinem Leben sind manchmal größerer Natur und manchmal kleinerer. So wie das Bild oben. Ich hab seit meinem 16. Lebensjahr keine Schminksachen mehr. Ich hab entschieden, dass Schönheit nicht leiden muss und dass ich von Natur aus schön bin und deswegen den ganzen Kram nicht brauche. Tja… und dann war der Tag, wo mir angeboten wurde, mich schminken zu lassen. Noch vor 5 Jahren hätte ich dankend abgelehnt. Aber zur Zeit bin ich echt drauf und dran, Dinge, die einfach so in mein Leben kommen, auszuprobieren. Ich bin erstaunt, wie schön ich mich finde. Früher war ich mir geschminkt sehr fremd.

Woran hältst du fest, das nicht mehr zu dir passt oder mit dem du nicht erfolgreich bist? Wo tut dir eine Veränderung gut? Ich freu mich sehr auf deine Geschichten und Erfahrungen:

Wandel
Ich sitze im Zug nach Wien. Ich spüre, dass mich die letzten Wochen maßgeblich verändert haben. Ich stehe zu mir, zeige mich so, wie ich bin und liebe mich. Die 5 Tage Wizard Week bei Barbara Jascht und Margit Macchia sind erst kurz her, aber es fühlt sich alles viel länger an. Weiterlesen

Unsichtbar zu sein, hinterlässt ein hohles Gefühl in mir. Ich werde leer. Weder ich noch andere sehen mich. Schritt für Schritt bin ich aus meinem Schneckenhaus rausgegangen und heute ist mir eingefallen, was ich dazu alles brauche. Weiterlesen

Seit Tagen sitzt mir die Angst im Nacken. Sie zieht mich runter und lässt die Freude am Erfolg verblassen. Lässt mich träge werden. Was bereitet mir Angst?

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Vor zehn Tagen bin ich mit dem Angebot zu meinem Workshop „Dein Blog: werde sichtbar!“ rausgegangen. Ich habe mir das Ziel gesetzt, 5 Frühbucherinnen bis 2.5.2017 zu bekommen. Dafür hab ich mir eine Strategie im Außen überlegt und durchgezogen. Nach einer Woche war ich körperlich so fertig, weil ich noch keine Anmeldung hatte. Ich begann mich zu fragen, was hier schief gelaufen ist. Der 2. Mai vorbei und ich hab keine Frühbucherin! Eigentlich bin ich gescheitert. Oder vielleicht doch nicht? Weiterlesen

Selbstsichere UnternehmerinDie Praxis der Meditation begleitet mich seit 2009. Aufgrund eines Fahrradunfalles war ich auf der Suche nach Ruhe und Gelassenheit. Damals meinte mein Partner He Shao Hui, ich sollte doch mal Meditation ausprobieren. Nichts ahnend, wie diese mein Leben verändern wird, folgte ich seinem Rat und heute sag ich, das war das Beste, das ich je gemacht hab.

Unglaubliche Veränderung

Seitdem habe ich mich und mein Leben sehr verändert. Nach und nach hat sich das entwickelt, was bei der Forschung von Gisela Full herausgekommen ist: Viele Menschen erleben in den Anfangsstadien der Meditation eine Stärkung ihres Ichs, „das heißt sie sind selbstbewusster, haben weniger Selbstzweifel, wissen mehr, was sie wollen, können besser für sich selbst sorgen, spüren mehr ihren Charakter, stehen mehr für sich ein.“*

Wichtig für Unternehmerinnen

Gerade für mich als Unternehmerin ist es so wichtig, dass ich weiß, was ich will und weiß, wer ich bin. Wie sollen Kundinnen kommen und wie soll ich etwas anbieten, wenn ich selbst nicht weiß, was ich will. Es wird dann schwierig und verkorkst. Das Zu-mir-stehen, die Klarheit finden und das Für-mich-selbst-sorgen sind so essenziell, um mich zu zeigen und mein Business gut aufzubauen.

Unterstützung für die Regelmäßigkeit

Gerade das einmal in der Woche in der Gruppe und das tägliche Sitzen (oder Gehen) zuhause bringt Klarheit in all meine Fragen. Das regelmäßige Sitzen in der Gruppe ist leichter und ich finde von Woche zu Woche immer besser hinein und weiß wieder, warum ich es zuhause auch alleine machen sollte. Ich gehe da gerne ins Buddhistische Zentrum am Fleischmarkt in die Theravada Schule. Für diejenigen, die die Gruppenmeditation nix ist, gibt es das Buch 8 Minuten Meditation. Da geht frau einen Vertrag mit sich selbst ein, um täglich 8 Minuten zu sitzen.

 


* Aus dem Interview mit Britta Hölle im Buddhismus aktuell (1/2016): Achtsamkeit. Herausgeberin: DBU. S30

Ich bin heute Nacht aufgewacht und hatte körperliche Schmerzen. Ich ging ins Wohnzimmer, legte mich auf den Boden und jammerte. Dann begann ich mit Dehn- und Yogaübungen, von denen ich wusste, dass sie mir Erleichterung bringen. Bei der anschließenden Meditation kamen mir diese Erkenntnisse:

Nicht auf mich schauen

Ich hab in letzter Zeit nicht gut auf mich geschaut. Hab meine Grenzen überschritten. Ich hab mich nicht selbst geliebt. Hab in den Computer geschaut, obwohl ich eine Runde spazieren gehen sollte. Immer dann, wenn ich meiner inneren Größe begegne, ziehe ich mich zurück. Hab Angst und beginne unbewusst meine Selbstsabotage, um wieder zu scheitern und mich so selbst zu behindern. Mein Körper reagiert mit Verspannung und Schmerz.

Meine Sehnsucht

In der Nacht hatte ich dann die Schnauze voll. Ich will mich nicht mehr selbst sabotieren! Ich will mich zeigen mit all meinen Facetten. Zu mir stehen. Die Sehnsucht, mit meinen Kompetenzen sichtbar zu werden und diese anderen zur Verfügung zu stellen, wird dann so groß und drückt an allen Ecken und Enden des Körpers.

Den Krieg beenden

Den Krieg beenden, bedeutet, den Mut zu haben „allem gegenüberzutreten, was da ist – unserem Schmerz, unseren Wünschen, unserem Kummer […] – allem, was uns zutiefst bewegt.“ (Jack Kornfield) Bei mir ist es die Angst davor, was kommt und wie andere darauf reagieren. Dies lässt mich vor mir selbst davon laufen.

Das ganze „Schauspiel“ zu beenden, hat in dieser Nacht begonnen, wo in mir „jetzt reichts“ aufgekommen ist. Wie geht das, den Krieg zu beenden? Genau in diesem Moment und in diesem und in diesem. Genau jetzt ist es möglich, zu erkennen und neue Wege zu gehen. Mich hinsetzen, still werden und meine Gefühle wahrnehmen. Mich mit meiner Unvollkommenheit anfreunden.

Wenn die Selbstliebe Platz hat

Durch das Beenden hören die Verspannungen auf, wird mein Körper leichter und schmerzfrei. Die Enge im Herzen weitet sich und meine Liebe zu mir selbst bekommt wieder Platz. „Wenn wir den Krieg beenden und in der Gegenwart ankommen, entdecken wir eine Größe des eigenen Herzens. […] Mit klarer Erkenntnis können wir alles in uns annehmen, das Dunkle und das Lichte und auf diese Weise Frieden finden.“ (Jack Kornfield)

scheitern

Immer wieder nehme ich das Buch „Mein bestes Jahr 2017“ in die Hand und bevor ich mich für das Jahr 2017 vorbereite, gibt es da viele Übungen für einen Rückblick im Jahr 2016. Es wird jedesmal unangenehm und ich will keine einzige Frage beantworten. Ich bin noch nicht bereit, mein Scheitern loszulassen, will nicht zurückblicken. Stecke in meinen Bewertungen fest.mein-bestes-jahr-2017-business-book-coverbild_klein

Überspringen geht nicht

„Na dann mach ich halt nur die Planung für 2017“ dachte ich mir. Aber das geht nicht. Das fühlt sich nicht stimmig an, die Planung zu erledigen ohne die anderen Fragen durchgearbeitet zu haben.

Mir die Zeit geben

Die Zeit zum Wachsen, Reifen und Gedeihen. Zeit, um die Scham und den Frust da sein zu lassen. Der Traurigkeit Platz geben. Dann kommt die Zeit, wo ich die Erfahrungen und Lernfelder von 2016 niederschreiben kann. Bei mir beginnt das zwischen dem 26.12. und 31.12., denn da spüre ich das Ende des Jahres. Da sind die Rauhnächte und die Zeit verändert sich. Mir diese Zeit gönnen und langsam gehen. Bei mir kommt es von selbst, dass ich nach der Trauer die positiven Meilensteine dieses Jahres sehen und niederschreiben kann.

Geschichten, die Mut machen

Zum Glück gibt es in dem Buch viele inspirierende Geschichten und Tipps von selbständigen Frauen. Die habe ich nach und nach gelesen und ich hab es genossen, dass es nicht nur ein Arbeitsbuch ist und hab den Mut der Frauen aufgesaugt.

Ich lege dir dieses Buch ans Herz, weil – egal was es mit dir macht – es wird dich dir selbst und deinen Träumen näher bringen.

Auf dass wir alle mit unserem Potential 2017 sichtbar werden! Dafür gibt es hier jetzt zwei Übungen aus dem Buch für dich:

Wie willst du deine Sichtbarkeit 2017 zeigen? Mein Online Marketing 2017

Leitfaden: Steckbrief deiner Idealen Kundin! 

 

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Weitere Beiträge von anderen Teilnehmerinnen der Blogparade „Mein bestes Jahr 2017“ findest Du hier:

natalie-muehlen.de

www.yocooking.de

 

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Im Frühjahr hab ich einer Schwänin beim Brüten zugesehen. Jeden Tag bin ich hingefahren und war berührt von der Hingabe, die sie da vollzieht. Tag für Tag saß sie stundenlang auf ihren Eiern. Und irgendwann saß sie nicht mehr dort!!! Weiterlesen

Jede von uns trägt ihre Weisheit in sich. Hat das Potenzial sich zu entfalten. Klarer im Geist zu werden. Immer wieder die Prägungen erkennen, annehmen und Neues etablieren.

Ich komme immer wieder drauf, dass ich für alles Mögliche nicht gut genug bin. Dass sich in mir eine Stimme entwickelt hat, die bewertet, was ich tue und wie ich es gerade tue. Weiterlesen

Ich habe es gerade so satt. Ich habe es satt, in meinen Selbstzweifeln unterzugehen und mich nicht zu zeigen. Mir kommen die Tränen, wenn ich mich wieder einmal unter der Decke verkrieche und nicht das umsetze, wonach es gerade ruft. Weiterlesen

 

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich das erste mal von roten Zelten erfahren habe… wohl im Internet gelesen so im Jahr 2011… Damals dachte ich … komisch… und habs in die Esoterik-ecke geschoben… „na für mich ist das nix“…. etwas Rotes soll ich auch noch tragen…. find ich nix im Kleiderkasten… na da gehe ich erst gar nicht hin…und dann kam nach und nach eine Wende.

Irgendetwas an den Beschreibung was in so einem roten Zelt passieren soll hat in mir gearbeitet. Die Idee des Zusammenkommens von menstruierenden Frauen fand ich gut. Und dann hab ich gelesen wo die Idee im Westen zum roten Zelt ihren Ursprung hat: Die Frauen von manchen IndianerStämmen kamen zu Neumond zusammen in eine Hütte, um gemeinsam zu menstruieren. Sie ließen das Blut in die Erde fließen. Die anderen im Dorf erwarten diese Frauen dann mit zukunftsweißenden Bildern.

Und dann kam da in mir der Wunsch auf, gemeinsam mit Frauen zu Neumond zusammenkommen, um zu menstruieren:
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„Wo Menschen ihre größte Verletzung haben,
haben sie die größte Fähigkeiten und Begabungen entwickelt.“

Thomas Andreas Beck

Diese Aussage hat mich wieder inspiriert mich zu fragen und es einmal niederzuschreiben, warum ich das mache, was ich eben mache. Es hat sich in den letzten 3 Jahren entwickelt. Hier meine Geschichte zur Menstruation:

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Wo soll ich heute anfangen zu erzählen? Ich schreibe ein Buch… Ich hab einen Verlag gefunden.. ich zweifle am Inhalt… ich zweifle immer wieder daran an dem was ich mache… eigentlich weiß ich noch immer nicht genau was ich da mache… ich scheitere, stehe auf, probier was Neues aus… Jetzt will gerade wieder ein Richtungswechsel sein… scheinbar… dieser Zweifel ist anstrengend und hilfreich zugleich.

Eigentlich brauche ich Geld… nur wenn ich versuche mit dem MenstruationsDings Geld zu verdienen, dann geht das nicht… es funktioniert einfach nicht… da will das Geld nicht drinnen sein… wo soll dann das Geld her kommen? Und wie viel Zeit bleibt mir dann für das MenstruationsDings… was ist das eigentlich…? Weiterlesen

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Mette ist die Liebende Güte. Jede von uns hat sie in uns. Die Metta-Meditation lehrt mich wieder meine Liebenswürdigkeit. Es ist möglich Reine Liebe zu empfinden.

Metta ist ein Mittel gegen Angst.

Angst einen roten Fleck auf der Hose zu haben. Angst das jemand mitbekommt, dass ich gerade Blute.

„Metta ist die Fähigkeit ALLE Aspekte meines Wesens ebenso gutzuheißen wie alle Aspekte der Welt“ Salzburg s. 34
Wie steht es um das gutheißen der Regel? Lehne ich sie ab? Oder heiße ich sie willkommen? Was macht das ablehnen mit mir? Was macht das Willkommenheißen mit mir? Weiterlesen