Wie ich zu den Krafttiere gekommen bin

„Ich hatte Angst, für verrückt abgestempelt zu werden.
Ich hatte Angst, wenn ich sage, dass ich mit nicht-sichtbaren Tieren in Kontakt bin, abgelehnt zu werden.
Aber dann ist mir der Kragen geplatzt. Ich spürte, ich muss damit raus.
Ich kann es nicht mehr in mir lassen. Ich trockne aus, wenn ich meine Gabe verheimliche.“

Heute habe ich die Ehre, die Krafttier zu den Menschen zu bringen.

Aber das war nicht immer so:

Die Zeit der Schulung

Bis ich den Ruf der Tiere hörte, bin ich durch viele Veränderungsprozesse gegangen.
Das Leben hat mich darauf vorbereitet:

„Ich lege den Hörer auf. Tränen laufen über meine Wangen. Immer wieder diese Frage: Warum habe ich nur so Angst, es nicht rechtzeitig aufs Klo zu schaffen? Warum habe ich nur so oft das Gefühl, aufs Klo zu müssen? Ich kenn mich selbst nicht mehr aus. Zwei Wochen davor sagte ich wieder einen Termin ab. Dann schwor ich mir, wenn ich wieder etwas absagen muss, dann gehe ich in die Psychotherapie. Da stimmt etwas nicht mit mir.“

So kam es, dass ich durch meine Angst- und die Panikattacken in meinen 20er Jahren in systemischer Einzel- und Gruppenpsychotherapie gelandet bin. In dieser Zeit habe ich meine Werte, meine Fähigkeiten, meine Einstellungen kennen gelernt. Nach und nach wusste ich, wer ich bin, was mich auszeichnet und woran ich mich orientiere.

Heute erlebe ich mich als authentische, kraftvolle und selbstsichere Frau.

Die Aufstellungen nach Virginia Satir zeigten mir, dass mich meine gut gelernten Muster, wie ich als Frau zu sein habe: lieb, nett und angepasst, fest im Griff hatten.

Mein Ziel: Diese Muster zu verändern und endlich nach dem zu leben, was zu mir passt.
Der Drang nach Freiheit ist mein Motor für meine Veränderungen.

Buddhismus und Meditation, meine Basis

Im Alter von 16 bis 26 war Sport mein Ventil für meine nicht-ausgelebten Gefühle. Zum Glück hatte ich im Alter von 26 Jahren einen Fahrradunfall, einen kleinen, aber entscheidenden. Die körperlichen Schmerzen ließen es nicht zu, weiterhin Sport zu machen. Ich wurde immer unruhiger und so sagte mein edler Freund und heutiger Vater unserer zwei Töchter: Geh doch mal meditieren:

„Ich sitze im Meditationsraum. Mein Körper schmerzt. Die Schulter erholt sich langsam vom Schlag auf den Asphalt. Ich will so gerne so aufrecht sitzen wie die Anderen, schaffe es aber nur, meinen Kopf auf den Knien abzulegen. Es scheint niemand was dagegen zu haben. Stille. Im Raum ist Stille. In mir… da ist es laut. Ich will endlich frei sein. Ich will mit mir zufrieden sein. Ich will endlich diesen inneren Krieg mit mir beenden. Christoph Köck, der Leiter des Einführungskurses erzähl von Buddha. Die ersten Worte fesseln mich. Ich hänge an seinen Lippen. Er erzählt was von Gefühlen, von Erkennen und davon, im gegenwärtigen Moment sein. Meditation ist eine Übung dafür. Da wusste ich: ich bin zu Hause. Ich bin angekommen, kein Zweifel, alles ist klar, ausgerichtet. Hier bin ich zu Hause. Hier bleibe ich.“

Dieser Moment ist 9 Jahre her. Jahre in denen ich tief in den Buddhismus eingetaucht bin. Ich bin zu meiner sanften Seite vorgedrungen. Ich hab zu rauchen aufgehört und trinke keinen Alkohol mehr. Wieso? Weil ich in einer Meditation erkannt habe, dass es Verhalten sind, mit denen ich mich selbst schädige. Ein Ausdruck meines Selbsthasses. In den Jahren erkenne ich, wie meine Haltung zu mir selbst wirklich ist. Ich sehen mich nach Selbstlieb ihn dabei Scham zu empfinden.

Und dann ist es da: das erste Krafttier

In all den Jahren fragte ich mich immer: Warum bin ich hier? Scheinbar passt kein Job zu mir. Überall bin ich wieder gegangen. Ich spürte: da pass ich nicht hin. Mit 27 besuchte ich mein erstes Schweige- und Meditationsretreat. Dort lernte ich meine Gedanken zu beobachten und einige Momente wieder beim Atem zu bleiben.

Tja und dann kam da ein Bär an meine Seite. Ich spürte, wie er mir Sicherheit und Vertrauen schenkte. Aber ich wollte keinen unsichtbaren Bären an meiner Seite. „Ich bin doch nicht verrückt.“ sagte ich mir.

Nach und nach kamen der Löwe, die Schwalbe, das Känguru und viele mehr dazu. Alle brachten sie mir Hinweise, wie ich weiter in meine lang ersehnte Freiheit komme. Jedes dieser Tiere schenkte mir eine Eigenschaft.

Nur Shao Hui, mein edler Freund, wusste von meinen Tieren. Er motivierte mich immer wieder, damit raus zu gehen.

Es dauerte dann nochmal sieben Jahre, bis ich den Mut dazu hatte.

Jetzt bin ich bereit. Jetzt bringe ich DIR dein Krafttier, damit du dir die Freiheit in dein Leben holst.


Links zu den Menschen aus meiner Geschichte:

Silvia Draxl-Bartuska, Psychotherapie & Aufstellungen: http://www.draxl-bartuska.at

Christoph Köck, Theravada Schule, Meditation & Buddhismus: https://www.theravada-buddhismus.at

Ursula Lyon, Theravada Buddhismus: http://sampadasangha.com

He Shao Hui, Fotograf & Coach: https://www.heshaohui.com


Meine Krönung in der anderen Welt

Ich setzte mich auf den Rücken meines Löwens. Er reitet mit mir durch die Landschaft.
Schnell.
Ich halte mich fest in seinem Fell.
Ich spüre den Wind in meinem Gesicht und durch meine Haare ziehen.
Freiheit.
Ein Gefühl von Freiheit.

Er bringt mich in die Wüste.
Dort sagt er: „Hier bleibst. Morgen hole ich dich wieder ab.“

Meine Augen wurden ganz groß.
„Ich alleine, in der Nacht, in der Wüste, ohne irgendetwas???
Wie soll ich das nur überleben?“

Meine Zeit in der Wüste

Der Löwe läuft weg.
Ich bin alleine. Setze mich auf den Sand. Wüste so weit mein Auge reicht. Endlos scheinende Wüste.

Die Sonne geht unter. Es wird kalt.
Ich grabe mir ein Loch und decke mich mit dem Sand zu, es wird kalt. Sehr kalt.
Ich versuche zu schlafen.

Es kommen Tiere, sie schleichen sich heran. Ich habe Angst, das mich der Skorpion sticht und ich sterbe.
Er zieht wieder ab.

Die Sonne geht auf, es wird heiß. Ich habe Durst. Ich warte. Vertraue. Sitze und warte, dass der Löwe kommt.
Die Zeit vergeht langsam. Sehr langsam. Das Vertrauen verschwindet. Der Zweifel kommt auf.
Ich bin alleine. Wann kommt der Löwe?

Verzweiflung tut sich auf. dann spüre ich mich und meinen Körper, ich weiß, dass ich meinem Löwen vertrauen kann. Er wird kommen, bevor ich sterbe.

Ich warte. Sitze und brüte in der heißen Sonne.

Dann kommt der Löwe, ich sehe seine Mähne im Wind wackeln. Ich stehe auf. Ich freue mich. Mein Herz macht Sprünge. Ich freue mich. Meine Kräfte kommen zurück.

Mein ReinigungsRitual

Ich setze mich auf den Rücken vom Löwen. Er reitet mit mir durch die Wüste und dann in einen dichten Wald. Dort bringt er mich zu einem Teich mit einem Wasserfall. Er zieht mich aus und wirft mich ins Wasser. Ich bade mich und trinke von dem klaren Quellwasser.

Ich werde rein. Ich bin frisch. Fühle mich neu geboren. Fühle mich erleichtert, gereinigt, tief berührt und gestärkt von der Nacht in der Wüste.

Ich steige aus dem Wasser und der Löwe zieht mir ein goldenes Kleid an.
Er kämmt meine Haare und steckt sie zu einer majestätischen Frisur hoch.

Meine Krönung

Ich steige wieder auf seinen Rücken und er bringt mich in das Feen- und Hexenland. Dort warten schon die Feen, die Gnome und die Hexen. Sie haben ein Spalier gemacht und ich gehe in meinem goldenen Kleid auf den Thron zu. Ich schäme mich ein wenig.
Ich und Königin? Das passt nicht zu mir. Dafür bin ich nicht würdig.
Ich gehe mit meiner Scham weiter, sie verändert sich. Ich richte mich auf, etwas in mir richtet sich auf.

Dann setze ich mich auf den Königinnenthron.
Meine Schwalbe kommt mit der Krone und setzt sie mir auf.
Die Truppe jubelt und wirft Blumen und Konfetti in die Luft.
Sie freuen sich so sehr mit mir, dass ich es geschafft habe, dass ich mich habe krönen lassen.

Sie haben ihre Königin, auf die sie so lange gewartet haben.
Sie haben auf mich gewartet! Mein Herz ist berührt. Sie haben einfach gewartet.

Jetzt bin ich bereit.
Jetzt bin ich bereit, mein Leben zu gestalten.
Jetzt bin ich bereit, meine Tiere für die Gestaltung meines Lebens zu nutzen.

Die Wesen wollen für mich arbeiten, sie wollen mir den Weg bereiten und den Weg weisen.

Die Wesen sind da für mich, weil sie mich lieben.

bedingungslos LIEBEN….

Die Angst vor der eigenen inneren Größe

Die Angst ist es, die mich nicht mit dem sichtbar werden lässt, was ich drauf hab. Woher kommt sie? Was macht sie mit mir? Den Spruch „Die Angst vor der eigenen inneren Größe“ sagte vor vier Jahren meine Freundin Franziska Kohler zu mir. Damals spazierten wir durch den Wald und fragten uns, wie wir das leben können, was wir drauf haben und was uns daran hindert. Weiterlesen

Es ist Zeit für Selbstliebe

Ich gehe zu meinem Kraftplatz und besuche meine Schwalbe. Ich stelle meine Frage „Was brauche ich für meine Arbeit als Schamanin?“

Ich werde weiter geschickt zu meinem Lehrer Peter. Er wohnt in einem Haus am Waldrand.

Er legt mich auf seinen Behandlungstisch und er holt mir einen Wut-Stein aus meinem Herzen.

Dann gibt er mit die Aufgabe täglich eine Seite zu schreiben was ich an mir liebe.

Na dann los gehts.

Wie gehts dir mit Selbstliebe? Ich freu mich auf dein Kommentar

Hexen im Business

Schon meine Mutter hat mich als Kind liebevoll „Hexerl“ genannt. Als ich jetzt gesehen hab, dass sie mich so in ihrem Handy eingespeichertt hat, wusste ich, das bin ich. Ja ich bin eine Hexe und ich freu mich, dass ich immer mehr Frauen kennenlerne, die ihr Hexen-Dasein in ihr Business packen. So auch ich.

Hexe will ich nicht sein

Anfangs sträubte ich mich, eine Hexe zu sein. Weil da gibt es Vorgeschichten: Die Hexen wurden verbrannt und in unzähligen Kinderfilmen (Arielle die Meerjungfrau, Merlin und Mim, Hänsel und Gretel…) gibt es nur böse Hexen. Die wollte ich sicher nicht sein. Wer will schon die böse Hexe sein? Auch in einem meiner Vorleben habe ich als Hexe gelebt und wurde sehr wahrscheinlich verbrannt. Das Wissen von der der „Nichtsichtbaren-Welt“ verunsichert und diese Verunsicherung wollen wir weg haben. Also weg mit den Hexen.

Mich als Hexe anerkennen

Und dann kamen in der Meditation in den Jahren 2010 – 2012 bei der Meditation Tiere zu mir. Anfangs dachte ich, die muss ich zur Seite schieben, die sind einfach nur ein Hirngespinst. Doch als die Tiere immer wieder kamen und ich Menschen getroffen habe, die auch „nicht-sichtbare Tiere“ sehen, begann ich sie langsam zu integrieren.

„Die habe ich auch! Im Schamanismus nennt man diese Tiere Krafttier!“ erzählte mir ein Freund. Es hat dann noch einige Zeit gebraucht, dass ich als Buddhistin mich dem Schamanismus näherte und verstand, das es kein Entweder-Oder ist, sondern dass diese zwei „Ismen“ sich ergänzen. Seitdem weiß ich, dass ich Buddhistin und Schamanin bin.

Hexendasein ins Business bringen

Und jetzt – weitere 6 Jahre später – traue ich mich hier, darüber zu schreiben und traue mich, die schamanischen Reisen in mein Business zu packen. Das bedeutet, dass ich für meine Kundinnen Fragen beantworten lasse. Ich gehe in Gedanken zu meinem Krafttier und stelle ihm eine Frage für die Kundin und dann beginnt – wie in einem Märchen – eine Reise mit Bildern, die Antworten auf die Frage liefern.

Die Perfektion loslassen

 

Inspiriert von dem Blogbeitrag von Franziska Kohler „Die Arena betreten“, schreibe ich heute über dieses so hartnäckigige Thema in meinem Leben: Die Perfektion. Wie Franziska kenne ich das nur zu gut, lange im stillen Kämmerchen zu sitzen und so lange an etwas zu arbeiten, bis ich meine, dass es gut genug ist. Ständig gibt es da die innere Stimme, die sagt „Es ist noch nicht gut genug!“  Weiterlesen

Die Angst, sichtbar zu sein

Im Frühjahr hab ich einer Schwänin beim Brüten zugesehen. Jeden Tag bin ich hingefahren und war berührt von der Hingabe, die sie da vollzieht. Tag für Tag saß sie stundenlang auf ihren Eiern. Und irgendwann saß sie nicht mehr dort!!! Weiterlesen

Schamgefühl & Beschämt werden

beschaemt

 

Ein entscheidender Wendepunkt in den letzten Tagen war ein Text über die Scham aus dem Buch: „Das ABC der Gefühle.“ von Udo Baer & Gabriele Frick-Baer.

In nur zwei Seiten war mein Bild von der Scham ein anderes. Das Gefühl der Scham und des Beschämt sein fühlen sich sehr ähnlich an. Die Scham ist jedoch ein Schutzmechanismus für die Intimität. Das Beschämt sein löst die Peinlichkeit aus.

Ich hab mir in der Jugend gesagt, dass Weiterlesen

Wurzelqualitäten

Nun nach langen hinausschieben und vorarbeiten, starte ich eine Artikelreihe zu den 7 Qualitäten. Diese sind hilfreich zu erforschen, zu entwickeln und zu entfalten, damit ich die Kunst der Veränderung lebe.

In diesem Artikel schreibe ich über die erste Qualität, die Wurzelqualität. Diese ist für mich ein wichtiger Bestandteil, um eine gute Basis zu haben um den Weg des anders.machen zu beschreiten.

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Intuition folgen

Die Intuition begleitet mich auf Schritt und Tritt. Meine Intuition will gehört und gelebt werden, sonst drückt sie mal hier und mal da.  In manchen Momenten wird sie sehr schnell weggedrückt, denn dann kommt dass nicht dürfen und bewerten. „nein das kann ich doch jetzt nicht machen.“ Weiterlesen

zwei Wörter die dich begleiten – Metta (Teil 6)

Oft wünsche ich mir friede und freude in mir zu spüren oder gelassen und gelöst zu sein.

Ich nehme mir zwei Wörter für einige Zeit lang (1 Monat oder länger) und sage mir sie immer wieder vor:

zB: „Kathrin loslassen und sein lassen.“

mach es vielleicht so: fühl in dich hinein, was du gerade benötigst und trage diese Wörter in dir. Kultiviere das in dir, was du leben möchtest. fallen dir jetzt gerade keine Wörter ein, vielleicht hilft dir folgende Liste:

loslassen, seinlassen, ich bin bei mir, jetzt, frei, gelassen, entspannt, frisch, vertrauen, dankbar, freude, fülle, fokussiert, gefestigt, …

ich freue mich, wenn du im Kommentar weitere Wörter zur Verfügung stellst.

Foto: Shaohui He

Der Weg des Vergebens – Eine Übung des Loslassens

„Interessanterweise haben wir alle die Tendenz, nicht nur an schönen Dingen und Erinnerungen festzuhalten, sondern auch an unserem Schmerz, unseren Problemen und Sorgen. Oft ist es sogar so, dass wir an dem, was uns am meisten schmerzt, am meisten festhalten.“ schreibt Bhante Nyanabodhi.

mach es anders: „Die Praxis des Vergebens ist eine einfache und effektive Übung, um unser Herz von Beschwernissen jeder Art zu befreien. […] Liebe, Frieden, Erfüllung und Glücklichsein sind nicht Dinge, die wir erwerben können, sondern Seinszustände, die letztendlich unser inneres Wesen ausmachen. […] Die Übung des Vergebens […] ist eine Form des Gebens und Loslassens.“

Nyanabodhi empfielt 3 Übungen

1. sich zuerst bewusst machen, ob es eine Person gibt, die uns Schmerz zugefügt hat, uns verletzt oder irritiert hat.

„Nun bittet man die Person ins eigene Herz und sagt innerlich zu ihr: Ich vergebe dir, was du mir an Schmerz oder Irritationen zugefügt hast, sei es bewusst oder unbewusst geschehen; sei es mit Gedanken, Wor-ten oder Handlungen geschehen – ich vergebe dir.“

2. dann richten wir die Aufmerksamkeit auf unsere Handlungen mit einer anderen Person: Hab ich jemanden nicht wertgeschätzt, irritiert, nicht wahrgenommen oder anerkannt.

„Wir laden dann diese Person in unser Herz ein und bitten sie um Vergebung für die von uns zugefügten Verletzungen und Irritationen, seien sie bewusst oder unbewusst geschehen.“

3. dann schenken wir uns selbst Aufmerksamkeit: Wo hab ich mich selbst lieblos behandelt, mir  Schmerzen zugefügt?

Dann bitte ich mich selbst: Möge ich mir vergeben. Ich vergebe mir.

Vergeben ist eine Übung die in uns Raum schaffen kann. Dieser Weg ist kein Leichter, denn mit einmal ist es meistens nicht getan aber ich gehe ihn, weil er mich Freier macht. ÜBEN ÜBEN ÜBEN

die Metta-Meditation: liebevolle Güte ist heilsam und macht glücklich

Suchen wir nicht alle das Glück?

Wie oft wünschen wir uns selbst und anderen Glück? Wünschen wir uns selbst wirklich Glück oder gehen wir viel härter mit uns selbst um? Wie schaut es mit anderen Leuten aus? Freuen wir uns über deren Glück oder sind wir mehr neidig darauf?

Wie kommen wir zu unserem Glück? Was bedeutet es für uns?

Fragen die wir uns beantworten sollten.

mach es so: “ …indem wir anderen Menschen Glück wünschen machen wir uns auch selbst glücklich.“ Michaela schreibt seit einem Jahr auf Pagewizz. Und in einem Artikel beschreibt sie die Metta Meditation.


http://pagewizz.com/die-metta-meditation-liebevolle-guete-ist-heilsam-und-macht-gluecklich/

Mit Schmerzen umgehen – Metta

Jede und Jeder von uns kennt das Gefühl des Schmerzes. Die meisten von uns empfinden Schmerzen als etwas Unangenehmes. Alles was für uns unangenehm ist, dass lehnen wir ab, wir wollen es nicht! Es entsteht Hass gegenüber dem Schmerz und wir wollen ihn so schnell wie möglich los werden. Dafür schmeißen wir uns schnell mal eine Pille ein, denn dann ist der Schmerz für uns nicht mehr zu spüren.

Schön der Schmerz ist weg und der Hass schlummert in uns, bis der Schmerz wieder auftritt. Kann Hass den Schmerz heilen?

mach es anders:

Die Liebe ist das Gegenteil von Hass. Metta ist er Inbegriff der Liebe. Wir können diese in uns entfalten, denn alles ist in uns. Nimm dazu den Schmerz den du gerade hast und widme dich ihm. Der Körper signalisiert dir, dass etwas in dir in ein Ungleichgewicht ist. Sehr oft wollen wir uns dem nicht stellen, vermeiden hinzusehen was hinter dem Schmerz steckt.

Schenk dir selbst die Liebe die du verdient hast (die jeder Mensch von Geburt an verdient hat).

Wenn du dich hinsetzt und dir Zeit nimmst zur Ruhe zu kommen, dann kannst du verstehen was hinter dem Schmerz steckt und so kannst du diesen auflösen. (nimm dir die Zeit dafür, dies es braucht. mit einmal ist es da vielleicht nicht getan)

Um den Schmerz zu verstehen kannst du dir folgende Fragen stellen (die im Film s.u. vorkommen):

– Was will der Schmerz bewirken?

– Wozu zwingt mich der Schmerz?

– Was kann ich durch den Schmerz nicht mehr tun?

– Welcher Körperteil/Organ sind betroffen?

– Welche Aufgabe hat der Körperteil/Organ?

Den Schmerz so annehmen wie er gerade ist, ist eine schwierige Sache, doch wenn wir es tun dann führt dies zur Freihheit.

Möge ich mich liebevoll annehmen so wie ich bin.

Möge ich meinem Schmerz den Raum geben, den er braucht.

greenpeace magazin: Tipp 63: sanfte Besserung

Manchmal geht es aber nicht ganz ohne Hilfsmittel. Das greenpeace magazin schreibt einen Tipp: sanfte Heilung.

„Der Film Deines Lebens“

kann ich euch zu dieser Thematik empfehlen.

HINWEIS: Schmerzen und Krankheiten sollen von ÄrztInnen untersucht werden. Diese oben geschriebenen Anregung sollen einen Krankheitsprozess unterstützen und zum Heilungsprozess beitragen.

die kleinen Dinge mit großer Liebe tun – Metta (Teil 4)

„In diesem Leben können wir keine großen Dinge tun. Wir können nur kleine Dinge mit großer Liebe tun.““

Mutter Teresa

mach es anders: löse dich von den großen Dingen die du tun willst. Genieße die kleinen Dinge und tue sie mit Liebe. Ob du dir was zum kochen machst, mit einem Freund oder einer Freundin plauderst, ob du in der Schule sitzt, mit deinen Arbeitskollegen kreativ bist, ob du dich um dein Kind kümmerst, deine Eltern besuchst, … einfach das was du in deinem Alltag tust. TU ES MIT LIEBE.

Möge ich die Dinge die ich heute mache, mit Liebe tun.

sich selbst verändern – Metta (Teil 3)

“Du musst selbst die Veränderung werden, die Du in der Welt sehen willst”

(Mahatma Gandhi)

Das was wir immer wieder hören und in der Welt sehen wollen ist Frieden. Wie oft stehen wir doch mit uns selbst im Krieg und sind unzufrieden mit uns so wie es gerade ist. Wir lehnen unseren Schmerz ab, wir lehnen uns so ab wie wir sind, ich will das anders haben und das anders. Ist das für dich Frieden mit dir selbst? Kann dann Frieden in der Welt sein?

Wie schaut denn dein Krieg mit dir selbst aus?

Ich kenne das sehr gut, dass ich den Frieden in mir vermisse und ich selbst Krieg mit mir führe und mir nicht genügend Zeit und Ruhe nehme um den Frieden in mir zu kultivieren.

„Die innere Stille eines Menschen, der wirklich ‘inFrieden‘ mit sich ist, bringt Frieden in das gesamte Netzwerk des Lebens, im Inneren wie im Äußeren.“ (Jack Kornfield)

mach es anders: Meine Meditationslehrerin Ursula Lyon sagt, dass wenn wir uns Sätze immer wieder vorsagen, dann gehen sie vom Kopf ins Herz. Spüre ob du den Frieden in dir spüren kannst. Wie oft ist er denn Teil von dir?

Sätze die ich mir immer wieder sage und ich gebe Ursula recht. Nach langem Üben sind sie immer wieder ein Teil von mir.

„Möge ich friedvoll mit mir umgehen.“

„Möge ich mit Herzenswärme gefüllt sein.“

(Wenn du zu den Wörter friedvoll oder Herzenswärme noch gar keinen Bezug hast, dann ersetze sie durch ein Wort das zu dir passt.)

Metta (Teil 1)

Es passiert sehr leicht, dass wir sehr kritisch mit uns selbst umgehen und streng mit uns selbst sind. Dann werden wir auch unfreundlich mit uns selbst.

Dies macht uns jedoch nicht glücklich.

machs mal anders: Buddha nannte es Metta, die allumfassenden Herzensgüte. Wir können uns jeden Moment darin üben. Bedingungslose Liebe zu uns selbst und zu allen Wesen zu kultivieren. Bilde dazu einfach einen Satz mit „Möge ich,…“. (Sage ihn dir so oft wie möglich vor. bis du das Gefühl hast das es vom Kopf ins Herz gewandert ist.)

Meditation der Liebe

Möge ich friedvoll, glücklich und gelöst sein

in Körper und Geist.

Möge ich frei sein von Verletzung und Kränkung.

Möge ich frei sein von Wut, Verstrickung,

Furcht und Ängstlichkeit.

Möge ich lernen, mich selbst mit den Augen der Liebe

und des Verstehens zu betrachten.

Möge ich fähig sein, die Samen der Freude

und des Glücks in mir zu erkennen und zu berühren.

Möge ich lernen, die Quelle von Ärger, Verlangen

und Täuschung in mir festzustellen und zu erkennen.

Möge ich erfahren, wie ich Samen der Freude

täglich in mir nähren kann.

Möge ich fähig sein, frisch, gefestigt und frei zu leben.

Möge ich frei sein von Anhaftung und Ablehnung

nicht aber Gleichgültig.

(Thich Nhat Hanh)

Metta – die allumfassende Herzensgüte

Es passiert sehr leicht, dass wir sehr kritisch mit uns selbst umgehen und streng mit uns selbst sind. Dann werden wir auch unfreundlich mit uns selbst.

Dies macht uns jedoch nicht glücklich.

machs mal anders: Buddha nannte es Metta, die allumfassenden Herzensgüte. Wir können uns jeden Moment darin üben. Bedingungslose Liebe zu uns selbst und zu allen Wesen zu kultivieren. Bilde dazu einfach einen Satz mit „Möge ich,…“. (Sage ihn dir so oft wie möglich vor. bis du das Gefühl hast das es vom Kopf ins Herz gewandert ist.)

Meditation der Liebe

Möge ich friedvoll, glücklich und gelöst sein

in Körper und Geist.

Möge ich frei sein von Verletzung und Kränkung.

Möge ich frei sein von Wut, Verstrickung,

Furcht und Ängstlichkeit.

Möge ich lernen, mich selbst mit den Augen der Liebe

und des Verstehens zu betrachten.

Möge ich fähig sein, die Samen der Freude

und des Glücks in mir zu erkennen und zu berühren.

Möge ich lernen, die Quelle von Ärger, Verlangen

und Täuschung in mir festzustellen und zu erkennen.

Möge ich erfahren, wie ich Samen der Freude

täglich in mir nähren kann.

Möge ich fähig sein, frisch, gefestigt und frei zu leben.

Möge ich frei sein von Anhaftung und Ablehnung

nicht aber Gleichgültig.

(Thich Nhat Hanh)