Ich dachte das ich eine Anstellung bekomme und so meine Geldsorgen vorbei sind. Doch das Leben entzieht mir seit Juni alle Konzerte die ich über mich selbst aufstelle auch sehr rash wieder.

Zweifel und Selbstablehnung

Dann fühle ich mich zurückgeworfen. Liege am Boden und weine. Bewerte die Ereignisse als unfair. Zweifel über mich und meine Entscheidungen. Zweifel über meine Weg. Und dann die innere Keule der Selbstablehnung. Stimmen werden groß, die mir wieder mal versichern, dass ich anders sein muss.

Tiere mitbekommen

Gerade sitze ich hier in St.Andrä-Wördern am Bahnhof und sitze in der Morgensonne. Bin am Weg zu Ursula Lyon zum meditiere. Am Weg treffe ich einen Vogel. Früher schenkte ich Ihnen keine Aufmerksamkeit. Jetzt schau ich hin und erkenne am Schweif das es ein Hausrotschwanz ist. Mir kommen die Worte, die er zu mir sagte „du bist am richtigen Weg.“ Alle Selbstzerstörung wie weggeblasen. Fühl mich bestätigt und freu mich über alles was das Leben mir nimmt und schenkt.

Bei mir ankommen

Stille kehrt ein. Meditation ist das beste in Zeiten der Turbulenzen. Still werden und meinen Körper wahrnehmen. Ich spüre mein Herz und freu mich auf die Begegnungen und die Geschenke die mir dieser Tag bringen wird.

„Ich hatte Angst, für verrückt abgestempelt zu werden.
Ich hatte Angst, wenn ich sage, dass ich mit nicht-sichtbaren Tieren in Kontakt bin, abgelehnt zu werden.
Aber dann ist mir der Kragen geplatzt. Ich spürte, ich muss damit raus.
Ich kann es nicht mehr in mir lassen. Ich trockne aus, wenn ich meine Gabe verheimliche.“

Heute habe ich die Ehre, die Krafttier zu den Menschen zu bringen.

Aber das war nicht immer so:

Die Zeit der Schulung

Bis ich den Ruf der Tiere hörte, bin ich durch viele Veränderungsprozesse gegangen.
Das Leben hat mich darauf vorbereitet:

„Ich lege den Hörer auf. Tränen laufen über meine Wangen. Immer wieder diese Frage: Warum habe ich nur so Angst, es nicht rechtzeitig aufs Klo zu schaffen? Warum habe ich nur so oft das Gefühl, aufs Klo zu müssen? Ich kenn mich selbst nicht mehr aus. Zwei Wochen davor sagte ich wieder einen Termin ab. Dann schwor ich mir, wenn ich wieder etwas absagen muss, dann gehe ich in die Psychotherapie. Da stimmt etwas nicht mit mir.“

So kam es, dass ich durch meine Angst- und die Panikattacken in meinen 20er Jahren in systemischer Einzel- und Gruppenpsychotherapie gelandet bin. In dieser Zeit habe ich meine Werte, meine Fähigkeiten, meine Einstellungen kennen gelernt. Nach und nach wusste ich, wer ich bin, was mich auszeichnet und woran ich mich orientiere.

Heute erlebe ich mich als authentische, kraftvolle und selbstsichere Frau.

Die Aufstellungen nach Virginia Satir zeigten mir, dass mich meine gut gelernten Muster, wie ich als Frau zu sein habe: lieb, nett und angepasst, fest im Griff hatten.

Mein Ziel: Diese Muster zu verändern und endlich nach dem zu leben, was zu mir passt.
Der Drang nach Freiheit ist mein Motor für meine Veränderungen.

Buddhismus und Meditation, meine Basis

Im Alter von 16 bis 26 war Sport mein Ventil für meine nicht-ausgelebten Gefühle. Zum Glück hatte ich im Alter von 26 Jahren einen Fahrradunfall, einen kleinen, aber entscheidenden. Die körperlichen Schmerzen ließen es nicht zu, weiterhin Sport zu machen. Ich wurde immer unruhiger und so sagte mein edler Freund und heutiger Vater unserer zwei Töchter: Geh doch mal meditieren:

„Ich sitze im Meditationsraum. Mein Körper schmerzt. Die Schulter erholt sich langsam vom Schlag auf den Asphalt. Ich will so gerne so aufrecht sitzen wie die Anderen, schaffe es aber nur, meinen Kopf auf den Knien abzulegen. Es scheint niemand was dagegen zu haben. Stille. Im Raum ist Stille. In mir… da ist es laut. Ich will endlich frei sein. Ich will mit mir zufrieden sein. Ich will endlich diesen inneren Krieg mit mir beenden. Christoph Köck, der Leiter des Einführungskurses erzähl von Buddha. Die ersten Worte fesseln mich. Ich hänge an seinen Lippen. Er erzählt was von Gefühlen, von Erkennen und davon, im gegenwärtigen Moment sein. Meditation ist eine Übung dafür. Da wusste ich: ich bin zu Hause. Ich bin angekommen, kein Zweifel, alles ist klar, ausgerichtet. Hier bin ich zu Hause. Hier bleibe ich.“

Dieser Moment ist 9 Jahre her. Jahre in denen ich tief in den Buddhismus eingetaucht bin. Ich bin zu meiner sanften Seite vorgedrungen. Ich hab zu rauchen aufgehört und trinke keinen Alkohol mehr. Wieso? Weil ich in einer Meditation erkannt habe, dass es Verhalten sind, mit denen ich mich selbst schädige. Ein Ausdruck meines Selbsthasses. In den Jahren erkenne ich, wie meine Haltung zu mir selbst wirklich ist. Ich sehen mich nach Selbstlieb ihn dabei Scham zu empfinden.

Und dann ist es da: das erste Krafttier

In all den Jahren fragte ich mich immer: Warum bin ich hier? Scheinbar passt kein Job zu mir. Überall bin ich wieder gegangen. Ich spürte: da pass ich nicht hin. Mit 27 besuchte ich mein erstes Schweige- und Meditationsretreat. Dort lernte ich meine Gedanken zu beobachten und einige Momente wieder beim Atem zu bleiben.

Tja und dann kam da ein Bär an meine Seite. Ich spürte, wie er mir Sicherheit und Vertrauen schenkte. Aber ich wollte keinen unsichtbaren Bären an meiner Seite. „Ich bin doch nicht verrückt.“ sagte ich mir.

Nach und nach kamen der Löwe, die Schwalbe, das Känguru und viele mehr dazu. Alle brachten sie mir Hinweise, wie ich weiter in meine lang ersehnte Freiheit komme. Jedes dieser Tiere schenkte mir eine Eigenschaft.

Nur Shao Hui, mein edler Freund, wusste von meinen Tieren. Er motivierte mich immer wieder, damit raus zu gehen.

Es dauerte dann nochmal sieben Jahre, bis ich den Mut dazu hatte.

Jetzt bin ich bereit. Jetzt bringe ich DIR dein Krafttier, damit du dir die Freiheit in dein Leben holst.


Links zu den Menschen aus meiner Geschichte:

Silvia Draxl-Bartuska, Psychotherapie & Aufstellungen: http://www.draxl-bartuska.at

Christoph Köck, Theravada Schule, Meditation & Buddhismus: https://www.theravada-buddhismus.at

Ursula Lyon, Theravada Buddhismus: http://sampadasangha.com

He Shao Hui, Fotograf & Coach: https://www.heshaohui.com


Ich setzte mich auf den Rücken meines Löwens. Er reitet mit mir durch die Landschaft.
Schnell.
Ich halte mich fest in seinem Fell.
Ich spüre den Wind in meinem Gesicht und durch meine Haare ziehen.
Freiheit.
Ein Gefühl von Freiheit.

Er bringt mich in die Wüste.
Dort sagt er: „Hier bleibst. Morgen hole ich dich wieder ab.“

Meine Augen wurden ganz groß.
„Ich alleine, in der Nacht, in der Wüste, ohne irgendetwas???
Wie soll ich das nur überleben?“

Meine Zeit in der Wüste

Der Löwe läuft weg.
Ich bin alleine. Setze mich auf den Sand. Wüste so weit mein Auge reicht. Endlos scheinende Wüste.

Die Sonne geht unter. Es wird kalt.
Ich grabe mir ein Loch und decke mich mit dem Sand zu, es wird kalt. Sehr kalt.
Ich versuche zu schlafen.

Es kommen Tiere, sie schleichen sich heran. Ich habe Angst, das mich der Skorpion sticht und ich sterbe.
Er zieht wieder ab.

Die Sonne geht auf, es wird heiß. Ich habe Durst. Ich warte. Vertraue. Sitze und warte, dass der Löwe kommt.
Die Zeit vergeht langsam. Sehr langsam. Das Vertrauen verschwindet. Der Zweifel kommt auf.
Ich bin alleine. Wann kommt der Löwe?

Verzweiflung tut sich auf. dann spüre ich mich und meinen Körper, ich weiß, dass ich meinem Löwen vertrauen kann. Er wird kommen, bevor ich sterbe.

Ich warte. Sitze und brüte in der heißen Sonne.

Dann kommt der Löwe, ich sehe seine Mähne im Wind wackeln. Ich stehe auf. Ich freue mich. Mein Herz macht Sprünge. Ich freue mich. Meine Kräfte kommen zurück.

Mein ReinigungsRitual

Ich setze mich auf den Rücken vom Löwen. Er reitet mit mir durch die Wüste und dann in einen dichten Wald. Dort bringt er mich zu einem Teich mit einem Wasserfall. Er zieht mich aus und wirft mich ins Wasser. Ich bade mich und trinke von dem klaren Quellwasser.

Ich werde rein. Ich bin frisch. Fühle mich neu geboren. Fühle mich erleichtert, gereinigt, tief berührt und gestärkt von der Nacht in der Wüste.

Ich steige aus dem Wasser und der Löwe zieht mir ein goldenes Kleid an.
Er kämmt meine Haare und steckt sie zu einer majestätischen Frisur hoch.

Meine Krönung

Ich steige wieder auf seinen Rücken und er bringt mich in das Feen- und Hexenland. Dort warten schon die Feen, die Gnome und die Hexen. Sie haben ein Spalier gemacht und ich gehe in meinem goldenen Kleid auf den Thron zu. Ich schäme mich ein wenig.
Ich und Königin? Das passt nicht zu mir. Dafür bin ich nicht würdig.
Ich gehe mit meiner Scham weiter, sie verändert sich. Ich richte mich auf, etwas in mir richtet sich auf.

Dann setze ich mich auf den Königinnenthron.
Meine Schwalbe kommt mit der Krone und setzt sie mir auf.
Die Truppe jubelt und wirft Blumen und Konfetti in die Luft.
Sie freuen sich so sehr mit mir, dass ich es geschafft habe, dass ich mich habe krönen lassen.

Sie haben ihre Königin, auf die sie so lange gewartet haben.
Sie haben auf mich gewartet! Mein Herz ist berührt. Sie haben einfach gewartet.

Jetzt bin ich bereit.
Jetzt bin ich bereit, mein Leben zu gestalten.
Jetzt bin ich bereit, meine Tiere für die Gestaltung meines Lebens zu nutzen.

Die Wesen wollen für mich arbeiten, sie wollen mir den Weg bereiten und den Weg weisen.

Die Wesen sind da für mich, weil sie mich lieben.

bedingungslos LIEBEN….

Die Angst ist es, die mich nicht mit dem sichtbar werden lässt, was ich drauf hab. Woher kommt sie? Was macht sie mit mir? Den Spruch „Die Angst vor der eigenen inneren Größe“ sagte vor vier Jahren meine Freundin Franziska Kohler zu mir. Damals spazierten wir durch den Wald und fragten uns, wie wir das leben können, was wir drauf haben und was uns daran hindert. Weiterlesen

Ich gehe zu meinem Kraftplatz und besuche meine Schwalbe. Ich stelle meine Frage „Was brauche ich für meine Arbeit als Schamanin?“

Ich werde weiter geschickt zu meinem Lehrer Peter. Er wohnt in einem Haus am Waldrand.

Er legt mich auf seinen Behandlungstisch und er holt mir einen Wut-Stein aus meinem Herzen.

Dann gibt er mit die Aufgabe täglich eine Seite zu schreiben was ich an mir liebe.

Na dann los gehts.

Wie gehts dir mit Selbstliebe? Ich freu mich auf dein Kommentar

Schon meine Mutter hat mich als Kind liebevoll „Hexerl“ genannt. Als ich jetzt gesehen hab, dass sie mich so in ihrem Handy eingespeichertt hat, wusste ich, das bin ich. Ja ich bin eine Hexe und ich freu mich, dass ich immer mehr Frauen kennenlerne, die ihr Hexen-Dasein in ihr Business packen. So auch ich.

Hexe will ich nicht sein

Anfangs sträubte ich mich, eine Hexe zu sein. Weil da gibt es Vorgeschichten: Die Hexen wurden verbrannt und in unzähligen Kinderfilmen (Arielle die Meerjungfrau, Merlin und Mim, Hänsel und Gretel…) gibt es nur böse Hexen. Die wollte ich sicher nicht sein. Wer will schon die böse Hexe sein? Auch in einem meiner Vorleben habe ich als Hexe gelebt und wurde sehr wahrscheinlich verbrannt. Das Wissen von der der „Nichtsichtbaren-Welt“ verunsichert und diese Verunsicherung wollen wir weg haben. Also weg mit den Hexen.

Mich als Hexe anerkennen

Und dann kamen in der Meditation in den Jahren 2010 – 2012 bei der Meditation Tiere zu mir. Anfangs dachte ich, die muss ich zur Seite schieben, die sind einfach nur ein Hirngespinst. Doch als die Tiere immer wieder kamen und ich Menschen getroffen habe, die auch „nicht-sichtbare Tiere“ sehen, begann ich sie langsam zu integrieren.

„Die habe ich auch! Im Schamanismus nennt man diese Tiere Krafttier!“ erzählte mir ein Freund. Es hat dann noch einige Zeit gebraucht, dass ich als Buddhistin mich dem Schamanismus näherte und verstand, das es kein Entweder-Oder ist, sondern dass diese zwei „Ismen“ sich ergänzen. Seitdem weiß ich, dass ich Buddhistin und Schamanin bin.

Hexendasein ins Business bringen

Und jetzt – weitere 6 Jahre später – traue ich mich hier, darüber zu schreiben und traue mich, die schamanischen Reisen in mein Business zu packen. Das bedeutet, dass ich für meine Kundinnen Fragen beantworten lasse. Ich gehe in Gedanken zu meinem Krafttier und stelle ihm eine Frage für die Kundin und dann beginnt – wie in einem Märchen – eine Reise mit Bildern, die Antworten auf die Frage liefern.

Im Frühjahr hab ich einer Schwänin beim Brüten zugesehen. Jeden Tag bin ich hingefahren und war berührt von der Hingabe, die sie da vollzieht. Tag für Tag saß sie stundenlang auf ihren Eiern. Und irgendwann saß sie nicht mehr dort!!! Weiterlesen

 

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich das erste mal von roten Zelten erfahren habe… wohl im Internet gelesen so im Jahr 2011… Damals dachte ich … komisch… und habs in die Esoterik-ecke geschoben… „na für mich ist das nix“…. etwas Rotes soll ich auch noch tragen…. find ich nix im Kleiderkasten… na da gehe ich erst gar nicht hin…und dann kam nach und nach eine Wende.

Irgendetwas an den Beschreibung was in so einem roten Zelt passieren soll hat in mir gearbeitet. Die Idee des Zusammenkommens von menstruierenden Frauen fand ich gut. Und dann hab ich gelesen wo die Idee im Westen zum roten Zelt ihren Ursprung hat: Die Frauen von manchen IndianerStämmen kamen zu Neumond zusammen in eine Hütte, um gemeinsam zu menstruieren. Sie ließen das Blut in die Erde fließen. Die anderen im Dorf erwarten diese Frauen dann mit zukunftsweißenden Bildern.

Und dann kam da in mir der Wunsch auf, gemeinsam mit Frauen zu Neumond zusammenkommen, um zu menstruieren:
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„Wo Menschen ihre größte Verletzung haben,
haben sie die größte Fähigkeiten und Begabungen entwickelt.“

Thomas Andreas Beck

Diese Aussage hat mich wieder inspiriert mich zu fragen und es einmal niederzuschreiben, warum ich das mache, was ich eben mache. Es hat sich in den letzten 3 Jahren entwickelt. Hier meine Geschichte zur Menstruation:

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Wo soll ich heute anfangen zu erzählen? Ich schreibe ein Buch… Ich hab einen Verlag gefunden.. ich zweifle am Inhalt… ich zweifle immer wieder daran an dem was ich mache… eigentlich weiß ich noch immer nicht genau was ich da mache… ich scheitere, stehe auf, probier was Neues aus… Jetzt will gerade wieder ein Richtungswechsel sein… scheinbar… dieser Zweifel ist anstrengend und hilfreich zugleich.

Eigentlich brauche ich Geld… nur wenn ich versuche mit dem MenstruationsDings Geld zu verdienen, dann geht das nicht… es funktioniert einfach nicht… da will das Geld nicht drinnen sein… wo soll dann das Geld her kommen? Und wie viel Zeit bleibt mir dann für das MenstruationsDings… was ist das eigentlich…? Weiterlesen

metta-freundin

Mette ist die Liebende Güte. Jede von uns hat sie in uns. Die Metta-Meditation lehrt mich wieder meine Liebenswürdigkeit. Es ist möglich Reine Liebe zu empfinden.

Metta ist ein Mittel gegen Angst.

Angst einen roten Fleck auf der Hose zu haben. Angst das jemand mitbekommt, dass ich gerade Blute.

„Metta ist die Fähigkeit ALLE Aspekte meines Wesens ebenso gutzuheißen wie alle Aspekte der Welt“ Salzburg s. 34
Wie steht es um das gutheißen der Regel? Lehne ich sie ab? Oder heiße ich sie willkommen? Was macht das ablehnen mit mir? Was macht das Willkommenheißen mit mir? Weiterlesen

 

Scham & Blase

Über das psychokinesiologische Gefühlsmandala bin ich auf die Scham und den zusammenhang mit der Blase & dem Geschlechtsorgan gekommen. Na und wie ist das bei mir? Wie ist mein Bezug zu meinem Geschlechtsorgan? Wie steht es um meine Vagina, meine Gebärmutter und meine Eierstöcke? Und wie steht dies im Zusammenhang mit meiner Menstruation, die da herauskommt? Weiterlesen

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Ein entscheidender Wendepunkt in den letzten Tagen war ein Text über die Scham aus dem Buch: „Das ABC der Gefühle.“ von Udo Baer & Gabriele Frick-Baer.

In nur zwei Seiten war mein Bild von der Scham ein anderes. Das Gefühl der Scham und des Beschämt sein fühlen sich sehr ähnlich an. Die Scham ist jedoch ein Schutzmechanismus für die Intimität. Das Beschämt sein löst die Peinlichkeit aus.

Ich hab mir in der Jugend gesagt, dass Weiterlesen

200-macht

„Frauenleiden, wie Liebeskummern, Menstruation, prämenstruelles Syndrom, Gereiztheit, Depression, Lustlosigkeit, Erschöpfung, Wechseljahre und so weiter – die entstehen, wenn weibliche Macht sich nicht entfalten kann und sich gegen die Frau selbst richtet.“
(Krautwald & Li, Der Weg der Kaiserin)

Das Wort Macht erlebe ich so, dass ich keine Macht haben darf, weil es negativ besetzt ist mit „macht über jemanden haben“. Auch im Wikipedia Weiterlesen

scham-©Libertinus-Yomango

mich schämen für mein Frau sein? Mich schämen für meine Geschlechtsteile, für meine Vagina? Mich schämen wenn ich menstruiere? Dieses Gefühl der Verlegenheit ist in mir da.

„Ich doch nicht“ dachte ich mir. Und dann war es da. Das Gefühl und ich hab mich vor mir selbst entblößt gefühlt.

Wieso schäme ich mich dafür eine Frau zu sein? Was ist passiert? Was habe ich erfahren?

Schamlippen, Schambein, Schambereich….

Das Wort Scham steckt im Wort Schamlippen. Wieso? Was ist mit meinen Lippen nicht richtig, dass ich mich dafür schämen muss? Weiterlesen

Nun nach langen hinausschieben und vorarbeiten, starte ich eine Artikelreihe zu den 7 Qualitäten. Diese sind hilfreich zu erforschen, zu entwickeln und zu entfalten, damit ich die Kunst der Veränderung lebe.

In diesem Artikel schreibe ich über die erste Qualität, die Wurzelqualität. Diese ist für mich ein wichtiger Bestandteil, um eine gute Basis zu haben um den Weg des anders.machen zu beschreiten.

Weiterlesen

Die Intuition begleitet mich auf Schritt und Tritt. Meine Intuition will gehört und gelebt werden, sonst drückt sie mal hier und mal da.  In manchen Momenten wird sie sehr schnell weggedrückt, denn dann kommt dass nicht dürfen und bewerten. „nein das kann ich doch jetzt nicht machen.“ Weiterlesen

Fehlt dir auch manchmal die Kraft um etwas zu machen? Fehlt dir auch mal das Vertrauen in dich selbst?  Fehlt dir auch manchmal die Ruhe in dieser hektischen Zeit? 

Jede/r von uns trägt die Samen der fünf guten Kräfte in sich.

1. Vertrauen

2. Willskraft

3. Achtsamkeit

4. Sammlung (Ruhe)

5. Wissen (Einsicht)

Ursula Lyon hat eine gute Eselsbrücke in Asien gelernt und uns gestern beim Sonntagsseminar weitergegeben.

  • Am Daumen ist die Achtsamkeit
  • Der Zeigefinder ist das Wissen
  • Der Mittelfinger ist die Willenskraft
  • Der Ringfinder ist das Vertrauen und
  • Der kleine Finder ist die Sammlung.

Sie hat dann in der Handmitte noch Metta dazu gefügt, denn die liebende Güte verbindet alles miteinander.

mach es : Wenn es dir an Ruhe oder Vertrauen fehlt, dann setzt dich hin. erinnere dich daran, dass alles in dir ist und wenn du dich hinsetzt, die Augen schließt und deinen Atem beobachtest, dann übst du dich in Achtsamkeit. Diese Achtsamkeit verbindet dich zu den Kräften die du gerade brauchst. so wie der Daumen zu all den Kräften Kontakt haben kann. Durch Achtsamkeit entwickeln sich die Kräfte.

Oft wünsche ich mir friede und freude in mir zu spüren oder gelassen und gelöst zu sein.

Ich nehme mir zwei Wörter für einige Zeit lang (1 Monat oder länger) und sage mir sie immer wieder vor:

zB: „Kathrin loslassen und sein lassen.“

mach es vielleicht so: fühl in dich hinein, was du gerade benötigst und trage diese Wörter in dir. Kultiviere das in dir, was du leben möchtest. fallen dir jetzt gerade keine Wörter ein, vielleicht hilft dir folgende Liste:

loslassen, seinlassen, ich bin bei mir, jetzt, frei, gelassen, entspannt, frisch, vertrauen, dankbar, freude, fülle, fokussiert, gefestigt, …

ich freue mich, wenn du im Kommentar weitere Wörter zur Verfügung stellst.

Foto: Shaohui He