Jetzt sin des 2 1/2 Jahre her das ich über das Thema Menstruation geschrieben habe. Liegt daran, dass ich in den letzten 6 Jahren kaum menstruiert habe, weil ich zwei Kinder ausgetragen und dann gestillt habe. Jetzt menstruiere ich wieder und das Thema ist präsenter als je zuvor.

Weiterlesen

image

Im März diesen Jahres habe ich den Beitrag „neue Wege gehen“ geschrieben. Darin schreibe ich über meine Zweifel zum Thema Menstruation und das es mich finanziell nicht nährt.

Weiterlesen

 

Lammily heißt die Barbie die nicht nur Binden in ihrem Sortiment hat, sondern die auch realistische Proportionen hat. Künstler Nickolay Lamm hat sie entwickelt und sie kam bereits vor zwei Jahren auf den Markt. Beeindruckend ist das Video oben, wo gezeigt wird wie die Maße der Barbie zur Lammily unterschiedlich sind. Barbies sind schon so normal für mich mir ihren langen Beinen usw.

Weiterlesen

Bei meiner InternetRecherche bin ich auf den ForschungsBericht: „Die Menstruation – Wesentliches Element des Frauseins oder abzuschaffendes Übel? Bedingungen und Maßnahmen für eine positive Integration der Menstruation in die Identität als Frau.“ gestoßen.

Das „zentrale Anliegen der Untersuchung war es, die Bedingungen zu erforschen, die Frauen und Mädchen darin unterstützen, die Menstruation als wesentlichen Bestandteil ihres Frauseins positiv in ihre Identität zu integrieren.“ (Brodil, Pröll & Reiter, S.5)

Oh wie sehr freut es mich, dass dazu geforscht worden ist!

Den drei Fragen widmet sich die Studie:

„- Wie erleben Frauen unterschiedlicher Generationen ihre Menarche und Menstruation und wie wirkt sich das soziale Umfeld auf ihr Eleben aus?

– Welche Probleme und Bedürfnisse haben Mädchen vor und während der Menstreuation?

-Welche Art von Unterstützung könnte ihnen helfen, ihre Menstruation positiv in die weibliche Identität zu integrieren?“

 

 

 

Brodil,L. , Pröll,G. & Reiter,A. (2006): Die Menstruation – Wesentliches Element des Frauseins oder abzuschaffendes Übel? Bedingungen und Maßnahmen für eine positive Integration der Menstruation in die Identität als Frau. KulturSoziologieWerkstatt.

meinePeriode, Menstruations-Apps

Ich hab mir jetzt lange überlegt, wie ich all die Seiten aus dem Internet, die ich zum Thema Menstruation sammle euch zur Verfügung stellen kann. Es wird nun einmal im Montag einen „MenstruationTalk“-Blog-Beitrag geben, wo ich einen für mich sehenswerten Beitrag aus dem Internet weiter verbreite.

Der erste, den ich Teile ist vom Online-Kurier, indem es um diese neue Welle der Enttabuisierung durch das Internet geht, wo ich mich ja selbst als Teil davon sehe:

12.07.2016:

Die Wahrnehmung der weiblichen Periode befindet sich im Wandel.Menstruations-Apps unterstützen

Was Jahrhunderte lang als unsauberes Tabu galt, wird endlich vom schamhaften Image befreit: die weibliche Periode. Mit Hashtag-Kampagnen, die dem Thema eine öffentliche Plattform eröffnen, und Fotostrecken, die mit einem gesunden Maß an Provokation aufrütteln, kämpfen Frauen seit geraumer Zeit für die Enttabuisierung der Regelblutung. Es soll ein gesellschaftliches Klima der Akzeptanz geschaffen werden, das sowohl von Frauen, als auch von Männern gleichsam getragen wird. Dabei spielt der Begriff „Period Positivity“ eine zentrale Rolle. Er beschreibt eine …weiterlesen auf kurier.at 


 

energie

Noch vor ein paar Monaten war ich sehr froh über die Menstuationskappe, weil ich nach Geburt und stillzeit viel mehr blutetet und mit der Kappe waren diese Mengen besser zu kontrollieren. Und dann vor 2 Monaten war da diese Situation in der s- Bahn. Ich hab die Menstruationstasse verwendet, weil sie eben pracktischer ist und das Blut- und Wechsel Dinge mich dann nicht so oft beschäftigt. Aber diese Tasse wollte raus. Etwas in mir hat so laut geschriehen, dass ich in der S-Bahn auf die Toilette ging und sie rausnahm.

Aha, was für eine Befreiung! Ein aufatmen durch all meine Zellen ist gegangen.
Aber was ist dieses etwas das gerufen hat und wieso hab ich mich dann freier gefühlt?

Also das etwas das gerufen hat war eine Mischung aus meiner Vagina, meiner Gebärmutter und meiner Intuition. Sie alle wollten dass ich die MenstruationsTasse raus nehme. Meine Vagine hat sich verkrampft angefühlt.

Nachdem ich sie Rausgegeben hab konnte ich die Energie wieder fließen spüren. Der Stöpsel war draußen. Da will eine Energie mit der Menstruation aus der Vagina fließen.

Das hab ich vorher noch nie so wahrgenommen. Etwas in mir stockt sonst dort wo die Tasse sitzt.
Jetzt bin ich wiede gut im Comitment damit, dass ich die freie Menstruation praktizieren und dies bedeutet am ersten und zweiten Tag echt oft aufs Klo zu gehen. Und es fühlt sich so stimmig und richtig für mich an dies zu tun. Ich bin dadurch näher an mir selbst dran. Ich fühl mich lebendiger und mehr mit mir verbunden.
 

Ich war Neugierig und wollte wissen ob es dazu schon Literatur gibt und ja ich bin wirklich fündig geworden. Die TCM beschreibt die Menstruation als „Himmlisches Wasser“ und die Autorin Zhao…. schreibt in ihrem Buch…. über die Menstruation und wie die TCM sie so sieht. Und wirklich da steht auch das hier:

„Es gibt eine ganzen Reihe von Dingen, die wir in der Zeit des Himmlischen Wassers (=Menstruation Anm. Autorin) für uns selbst tun können. Das erste ist, lieber Binden statt Tampons zu benutzen, denn Blut und Qi fließen während der Menstruation nach unten und Tampons blockieren diesen natürlichen Fluss.“ (Zhao S. 105)

Somit war mein Gefühl von Energie blockieren ja sehr stimmig. Ich kenne mich mit dem Qi zwar noch nicht so aus aber das tut auch nichts zur Sache, wenn es mir ohne den Dingen in meiner Vagina besser geht.

Wie erlebst du Tampon und co. währen der Menstruation? Hast dus schon mal im Fokus gehabt?

herzlichst

Kathrin


meinePeriode, Menstruationsurlaub

 

Ich finde es gut, dass das Thema MenstruationsUrlaub in den Medien war/ist, denn einen Dialog drüber zu führen wie wir mit den unterschiedlichen Hochs und Tiefs im Zyklus in unserer Arbeit umgehen finde ich sehr wichtig. Wir sollten jedoch nicht nur die Regelbeschwerden in den Fokus nehmen, sondern PMS und auch die kreativen und produktiven Seiten mitbedenken. Die Menstruation als Startschuss für ein Umdenken & Umgestalten der starren Arbeitszeiten finde ich sehr gut, wenn dann viele andere Bereiche mit hereingenommen werden um neue Arbeitsstrukturen zu schaffen:

12.Dezember 2014:

„Manche Frauen fühlen sich elend während ihrer Tage. Ihnen fällt es schwer, in die Arbeit zu gehen“, sagt ein britischer Arzt – und fordert Menstruationsurlaub

Kopfweh, Unwohlsein, krampfartige Schmerzen im Unterleib: 30 bis 50 Prozent aller fruchtbaren Frauen leiden Monat für Monat unter Regelbeschwerden. Ein renommierter britischer Gynäkologe fordert deshalb, für betroffene Frauen einen eigenen Menstruationsurlaub in der Arbeitswelt einzuführen. Mit ein bis drei zusätzlichen freien Tagen sollen Betroffene entlastet, zusätzlich ihre Motivation und Produktivität gehoben werden. Doch braucht es das wirklich? …weiterlesen auf derStandard.at

 


 

Mädchen-der-Periode-in-Nepal

Wie mit der Periode in Nepal umgegangen wird, habe ich sehr beeindruckend an den Fotos der Mädchen gesehen, die dokumentiert haben, was sie alles während der Regel nicht machen dürfen.

http://www.independent.co.uk/news/world/asia/nepalese-girls-take-photos-of-all-the-things-they-cant-touch-during-their-periods-due-to-menstrual-a7052266.html

 

Viele Fotos findest du auf independent 

Dies war eine Initative von Water Aid zum menstruation hygien Day 2016

 

http://www.wateraid.org/uk/audience/media/press-release/snapshots-of-stigma-and-seclusion-girls-in-nepal-work-with-wateraid-to-highlight-menstrual-taboos

Foto © WaterAid

 

Ich lese gerade das Buch von Tara Brach: „Mit de Herzen eines Buddhas – Heilende Wege zur Selbstakzeptanz und Lebensfreude“. Ich bin wegen einem anderem Buch was ich mir aus der Bücherei ausborgen wollte hingegangen. Ich bin in die Bücherei rein gegangen und es hat mich zu einem Regal und einem Buch regelrecht gezogen. Ich hab mir dann nur das ausgebort, dass andere war uninteressant. Tara Brach schafft es die buddhistische Lehre in zusammenhang mit  dem eigenen Leben zu bringen.

menarche-2

so erlebte diese Frau den Tag an dem sie das erste Mal menstruierte:

 

Es war am Samstag, den 28.04.2007 und ich war damals gerade 13 Jahre alt. Mein Vater hatte sich spontan überlegt, meinen zwei Jahre jüngeren Bruder, den zwei Jahre älteren Nachbarsjungen und mich an diesem Nachmittag mit in ein Spaßbad zu nehmen. Die kleine Lisa in gemütlicher Männerrunde- na, das konnte ja heiter werden! Weiterlesen

Andere die über die freie Menstruation schreiben:

 

http://weiblicht.blogspot.co.at/2013/09/unabhangig-von-tampon-und-co.html

 

http://endometriose-nein-danke.blogspot.co.at/2014/07/freie-menstruation.html

 

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich das erste mal von roten Zelten erfahren habe… wohl im Internet gelesen so im Jahr 2011… Damals dachte ich … komisch… und habs in die Esoterik-ecke geschoben… „na für mich ist das nix“…. etwas Rotes soll ich auch noch tragen…. find ich nix im Kleiderkasten… na da gehe ich erst gar nicht hin…und dann kam nach und nach eine Wende.

Irgendetwas an den Beschreibung was in so einem roten Zelt passieren soll hat in mir gearbeitet. Die Idee des Zusammenkommens von menstruierenden Frauen fand ich gut. Und dann hab ich gelesen wo die Idee im Westen zum roten Zelt ihren Ursprung hat: Die Frauen von manchen IndianerStämmen kamen zu Neumond zusammen in eine Hütte, um gemeinsam zu menstruieren. Sie ließen das Blut in die Erde fließen. Die anderen im Dorf erwarten diese Frauen dann mit zukunftsweißenden Bildern.

Und dann kam da in mir der Wunsch auf, gemeinsam mit Frauen zu Neumond zusammenkommen, um zu menstruieren:
Weiterlesen

 

so erlebte diese Frau den Tag an dem sie das erste Mal menstruierte:

 

Seltsam, ich kann mich überhaupt nicht an mein erstes Bluten selbst, oder explizit an den Tag und was da dann war, erinnern. Aber Erinnerungen an das drumherum hab ich: Ich hab die Regel erst recht spät bekommen, mit 15. Seit rund zwei Jahren davor war ich schon enorm ungeduldig drauf, sie zu kriegen, weil fast alle meine Freundinnen sie schon hatten. Ich weiß auch noch, dass sie für mich ganz viel mit Frau* werden zu tun hatte. Ich hatte in den Jahren davor oft das Gefühl, mit den Veränderungen in meinem Körper zu spät dran zu sein und Weiterlesen

generationen

Für die letzte Ausgabe von Umstandlos.com zum Thema Utopie habe ich eine MenstruationGeschichte geschrieben:

Es kommt einmal, das Jahr 2045. Ich habe eine zweijährige Tochter und seit kurzem menstruiere ich wieder. Ich habe bei anderen Müttern mitbekommen, dass sie entweder gleich nach der Geburt menstruieren oder eben dann zirka nach einem Jahr. Wir Frauen sprechen stolz über die Menstruation und kennen uns daher sehr gut mit ihr aus. Durch die Auseinandersetzung mit der Menstruation ist sie ein wesentlicher Bestandteil der Identität jeder Frau. …weiterlesen auf umstandlos.com

 


 

Die Geschichte vom menstruation man erreichte mich kurz bevor Annemarie und Bettina von der erdbeerwoche nach India flogen. Ich war begeistert von der Geschichte dieses Mannes… Wie er dran geblieben ist, ob wohl so viele gegen ihn waren.

Bettina und Annemarie haben auf ihrem Blog meineregelmeinplanet über ihrer Reise berichtet und haben selbst an den Binde-Herstellungs-Maschinen gearbeitet. Sie schreiben noch weitere spannende Informationen wie mit Frauen in Indien im Bezug zur Menstruation umgegangen wird und was sie selbst erfahren haben:

 


 

fehlgeburt

Es ist der 6. Dezember 2011. Ich bin im Spital angekommen. Es ist 10 Uhr morgens. Ich weiß, dass sie mir in ein paar Stunden das aus meiner Gebärmutter entfernen, wo ich dachte es sei mein Baby. Falsch gedacht… Es gibt sie, die unterschiedlichen Fehlgeburten. Meins war ein Windei, das heißt, dass sich kein Embryo entwickelt hat. Befruchtung war da, Fruchtblase hat sich gebildet aber kein Baby. Ich war in der neunten Schwangerschaftswoche. Weiterlesen

 

„Wo Menschen ihre größte Verletzung haben,
haben sie die größte Fähigkeiten und Begabungen entwickelt.“

Thomas Andreas Beck

Diese Aussage hat mich wieder inspiriert mich zu fragen und es einmal niederzuschreiben, warum ich das mache, was ich eben mache. Es hat sich in den letzten 3 Jahren entwickelt. Hier meine Geschichte zur Menstruation:

Weiterlesen

uterus

Ja ob wir rote oder blaue Flüssigkeiten in der Werbung sehen macht etwas mit unserer Haltung zum MenstruationsBlut. Hier siehst du zwei verschiedene Videos. Wie wirken sie auf dich? Wie geht es dir, wenn die Flüssigkeit rot ist?

Für mich ist es wichtig, auch wenn in mir Ekel & Scham da ist, dass ich die rote Flüssigkeit sehe. Das ist die Realität, wir Frauen bluten rot (manchmal auch Brauntöne). Ich will das wir die Realität Weiterlesen

frau-stolz-menstruation

In meinen Blogbeiträgen: Schamgefühl – wo kommt es her?Schamgefühl & Beschämt werden unnd Wie mich die Beschämung entwurzelt habe ich mich mit dem Wort Scham beschäftigt und den unterschieden zwischen Schamgefühl und Beschämt werden. Ich schäme mich für die Menstruation. Und weiter geht es mit den Schamlippen und dem Schamhügel… 

Und plötzlich (wie das oft bei meinen Menstruations-kreativ-Schüben passiert) hab ich mich gefragt was denn das Gegenteil vom Scham ist. Was ist wenn ich mich nicht mehr für meine Menstruation schäme? Wie kann denn das gehen?

Weiterlesen

redeverbot-affe

Von klein auf lernen wir Frauen, dass wir über die Menstruation nicht reden sollen. Sie soll diskret und unsichtbar ablaufen. Was für eine Herausforderung für mich in der Schule ein Tampon vom Rucksack in meine Hosentasche zu stecken und was ist, wenn ich gar keine Tasche habe? Dann habe ich es in meine Hand genommen und gehofft, dass es niemand sieht. Den Austausch mit anderen Frauen … vielleicht noch mit der besten Freundin, wie sie damit umgeht…

Weiterlesen