Ich dachte das ich eine Anstellung bekomme und so meine Geldsorgen vorbei sind. Doch das Leben entzieht mir seit Juni alle Konzerte die ich über mich selbst aufstelle auch sehr rash wieder.

Zweifel und Selbstablehnung

Dann fühle ich mich zurückgeworfen. Liege am Boden und weine. Bewerte die Ereignisse als unfair. Zweifel über mich und meine Entscheidungen. Zweifel über meine Weg. Und dann die innere Keule der Selbstablehnung. Stimmen werden groß, die mir wieder mal versichern, dass ich anders sein muss.

Tiere mitbekommen

Gerade sitze ich hier in St.Andrä-Wördern am Bahnhof und sitze in der Morgensonne. Bin am Weg zu Ursula Lyon zum meditiere. Am Weg treffe ich einen Vogel. Früher schenkte ich Ihnen keine Aufmerksamkeit. Jetzt schau ich hin und erkenne am Schweif das es ein Hausrotschwanz ist. Mir kommen die Worte, die er zu mir sagte „du bist am richtigen Weg.“ Alle Selbstzerstörung wie weggeblasen. Fühl mich bestätigt und freu mich über alles was das Leben mir nimmt und schenkt.

Bei mir ankommen

Stille kehrt ein. Meditation ist das beste in Zeiten der Turbulenzen. Still werden und meinen Körper wahrnehmen. Ich spüre mein Herz und freu mich auf die Begegnungen und die Geschenke die mir dieser Tag bringen wird.

Ich kann in diesem Leben so vieles sein und mich immer wieder neu erfinden! Wie viel davon probiere ich aus? Wo bleibe ich in meiner Komfortzone? Belasse ich alles beim Alten, weil ich Angst davor habe, was dann auf mich zukommt? Nein, ich bin eine, die das Leben erfahren will! Ich will mich spüren, will mich immer wieder neu erfinden und mich finden.

Wer bin ich und wer will ich sein?

Diese zwei Fragen sind bei mir ausschlaggebend dafür, dass ich etwas anders haben will. Wer bin ich gerade? Wie sehe ich mich? und: Wer will ich sein? Wo bin ich noch nicht so, wo ich aber schon so lange Sehnsucht danach habe, zu sein? Wenn ich bei den momentanen Bildern von mir bleibe, wird sich nicht viel verändern. Dann wird mein Leben so weiter gehen wie bisher. Ich bin die, die ich schon immer war und die will ich auch bleiben… wah… wenn ich das lese, bekomme ich Angst. Weil ich will mich verändern, will mich weiterentwickeln, will mich neu erleben!

Alles geht übers Ausprobieren

Wie soll ich wissen, was ich will und wer ich sein will, wenn ich es nie ausprobiere? Das ist meine Hilfestellung, um aus meinen Mustern auszubrechen: Ich weiß erst, wenn ich es ausprobiert habe, ob es meins ist oder nicht. Ich bin einerseits mit dem aufgewachsen, aber andereseits hab ich schon erfahren, dass, wenn ich etwas anfange, dann sollte/muss ich es auch zu Ende bringen. Naja, an das Zweite hab ich mich eigentlich nie gehalten. Außerdem, wann ist denn etwas zu Ende? Also legen wir einfach los mit dem Neuen, wonach wir uns schon so lange sehnen!

Mich immer wieder neu erfinden, bedeutetet, mich zu finden

Wenn ich also wissen will, was zu mir passt, was meine Werte sind und wo ich mich zu Hause fühle, geht das bei mir nur, wenn ich mich immer wieder neu erfinde. So hab ich das 2012 und ganz besonders letztes Jahr 2016 im Herbst gemacht. Ich hab meine gewohnten Wege verlassen und bin neue gegangen. Obwohl ich mich 4 Jahre lang im Bereich „Menstruation“ etabliert habe und mir einiges aufgebaut hab, habe ich es losgelassen. Hab mir eingestanden, dass ich hier noch nicht ganz bei mir gelandet bin. Das Tolle dabei ist, dass, wenn ich mich neu erfinde, ich mich dadurch auch selbst immer mehr finde. Ich komme immer mehr drauf, wer ich wirklich bin und was zu mir passt.

Wie aufregend

Die Veränderungen in meinem Leben sind manchmal größerer Natur und manchmal kleinerer. So wie das Bild oben. Ich hab seit meinem 16. Lebensjahr keine Schminksachen mehr. Ich hab entschieden, dass Schönheit nicht leiden muss und dass ich von Natur aus schön bin und deswegen den ganzen Kram nicht brauche. Tja… und dann war der Tag, wo mir angeboten wurde, mich schminken zu lassen. Noch vor 5 Jahren hätte ich dankend abgelehnt. Aber zur Zeit bin ich echt drauf und dran, Dinge, die einfach so in mein Leben kommen, auszuprobieren. Ich bin erstaunt, wie schön ich mich finde. Früher war ich mir geschminkt sehr fremd.

Woran hältst du fest, das nicht mehr zu dir passt oder mit dem du nicht erfolgreich bist? Wo tut dir eine Veränderung gut? Ich freu mich sehr auf deine Geschichten und Erfahrungen:

Wandel
Ich sitze im Zug nach Wien. Ich spüre, dass mich die letzten Wochen maßgeblich verändert haben. Ich stehe zu mir, zeige mich so, wie ich bin und liebe mich. Die 5 Tage Wizard Week bei Barbara Jascht und Margit Macchia sind erst kurz her, aber es fühlt sich alles viel länger an. Weiterlesen

Seit Tagen sitzt mir die Angst im Nacken. Sie zieht mich runter und lässt die Freude am Erfolg verblassen. Lässt mich träge werden. Was bereitet mir Angst?

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Vor zehn Tagen bin ich mit dem Angebot zu meinem Workshop „Dein Blog: werde sichtbar!“ rausgegangen. Ich habe mir das Ziel gesetzt, 5 Frühbucherinnen bis 2.5.2017 zu bekommen. Dafür hab ich mir eine Strategie im Außen überlegt und durchgezogen. Nach einer Woche war ich körperlich so fertig, weil ich noch keine Anmeldung hatte. Ich begann mich zu fragen, was hier schief gelaufen ist. Der 2. Mai vorbei und ich hab keine Frühbucherin! Eigentlich bin ich gescheitert. Oder vielleicht doch nicht? Weiterlesen

Ich bleibe schon gerne in meinem Schneckenhaus. Da ist es sicher und warm. Da kann mir nichts passieren. Aber… ich halte es nicht mehr aus!!! Ich will gesehen werden!! Ich will mich zeigen! Ich will raus! Jetzt reicht es. Ich gehe es an. Ich beginne. Ich beginne einen Blog. Weiterlesen

Anfangs dachte ich mir nicht, dass Bloggen so lange ein Teil meines Lebens bleiben würde. Doch ich hab immer mehr erfahren, was Bloggen alles mit mir macht. Bloggen ermöglicht mir so vieles. Bloggen hat mein Leben verändert. Weiterlesen

Mein Weg als Bloggerin begann mit einem einscheidenden Erlebnis: Es war Ende 2011. Ich war das erste Mal schwanger und der Arzt teilte mir mit, dass sich kein Embryo entwickelt hat. Er empfahl mir, gleich ins Spital zu gehen und eine Ausschabung der Gebärmutter machen zu lassen. Weiterlesen

SichtbarkeitsErfolge

Ich kann wirklich viel von dem machen, was für meine Sichtbarkeit unwesentlich ist. Und doch gibt es da seit 5 Monaten einen Mut in mir, der mich die Sachen machen lässt, die förderlich sind. Denn ich will jetzt mein Leben verändern und sichtbar sein!

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mein Weg

mein-weg

Ich hab mich immer wieder gefragt, wie mein Weg war, dass ich jetzt das mache, was ich mache. Heute habe ich eine Mappe aus dem Jahr 2012 durchgeschaut und habe die ersten Aufzeichnung dazu gefunden.

Der Beginn

In diesen Unterlagen steht „ FemWeb Gestaltung Webseite“. Ich hab es ganz oben auf eine Liste geschrieben. Ich hab 2012 den Pioneers of Change Lehrgang besucht und dort versucht, herauszufinden, was ich wirklich wirklich machen will. Wo liegen meine Kompetenzen und wie kann ich sie anderen zur Verfügung stellen? Diese Aufzeichnung ist nun 4 Jahre her. Damals hab ich ein paar Leuten aus dem Lehrgang geholfen, eine WordPress-Webseite zu erstellen. Hab auch einen kleinen Einführungs-Workshop gegeben. Aber in mir war damals die Stimme, die sagte „das ist nicht mein Ruf“ und „ich will nicht noch mehr vor dem Computer sitzen“.

Eine Idee gedeiht

Ich dachte immer, es geht schnell mit dem, was ich will und was ich mache. Nun hat es doch um einiges länger gedauert als anfangs gedacht. Ich hab in diesen letzten Jahren immer wieder Webseiten erstellt. Und ich bin tiefer in meine Fähigkeiten eingetaucht. Mir ist klarer geworden, was ich gut kann und was ich anderen zur Verfügung stellen will. So ist es von Webseiten erstellen zum WebseitenCoaching geworden.

Schwerpunkt Coaching

Der Coaching-Part bei dem Ganzen hat 2012 noch gefehlt. Der ist jedoch für meine Arbeit essenziell, weil ich will nicht nur Webseiten gestalten. Das, was mich wirklich reizt an dieser Arbeit, ist das Begleiten von Unternehmerinnen und der Frage, womit sie wirklich sichtbar werden wollen. Das eigene Potenzial herausarbeiten und es gut strukturiert auf einer Webseite sichtbar werden lassen. Auch das Heraushören von Umsetzungswünschen und so die richtige Designvorlage zu finden. Eine Webseite ist heutzutage die Visitenkarte für Unternehmerinnen. Mir ist es ein Anliegen, dass sie das widerspiegelt, was dir als Unternehmerin wirklich wirklich wichtig ist.

kompetenzen

Eine Blume ist von Anfang an eine Blume. Alle Informationen sind in ihrem Samen gespeichert. Es braucht gewisse Bedingungen, damit aus dem Samen eine Blume entsteht. Doch eine Baum kann sie nie werden.

Den eigenen Samen erkennen

Jede von uns trägt die eigenen Kompetenzen in sich. Ich kann nach und nach meinen eigenen Samen erkennen und die Bedingungen dafür schaffen, damit aus meinem Samen das erblüht, was in mir angelegt ist. Ich will wissen, was wirklich in mir angelegt ist. Meine Kompetenzen liegen in mir und wollen gelebt werden.

Vergangenheit ruhen lassen

Wäre das Schulsystem ein anderes. Hätte ich doch… Die meisten, die dies lesen, waren eine von den vielen, die viele Tagen und Stunden hinter der Schulbank gesessen sind und das machen mussten, was LehrerInnen von uns wollten. Was sie meinten, was jetzt gelernt werden sollte. Oft verfalle ich in das „Wäre es doch anders gewesen..“ Doch die Vergangenheit ruhen lassen und jetzt dankbar dafür sein, dass ich in so einer Welt wachsen darf, wo ich mich auf die Forschungsreise begeben darf, was in mir angelegt ist und wie ich es ausleben kann.

Deine wahren Kompetenzen

Deswegen ist es mir ein großes Anliegen, dich bei deiner Webseite so zu unterstützen, dass sie deine wahren Kompetenzen widerspiegelt. Ich nehme mir beim TransformationsCoaching Zeit, um mit dir deine Worte und Bilder zu finden. Das Erstellen einer Webseite ist schnell erledigt, doch das Wissen, was und wie frau es will, das ist die Hürde, die ich gerne gemeinsam mit dir gehe.

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Im Frühjahr hab ich einer Schwänin beim Brüten zugesehen. Jeden Tag bin ich hingefahren und war berührt von der Hingabe, die sie da vollzieht. Tag für Tag saß sie stundenlang auf ihren Eiern. Und irgendwann saß sie nicht mehr dort!!! Weiterlesen

Ich habe es gerade so satt. Ich habe es satt, in meinen Selbstzweifeln unterzugehen und mich nicht zu zeigen. Mir kommen die Tränen, wenn ich mich wieder einmal unter der Decke verkrieche und nicht das umsetze, wonach es gerade ruft. Weiterlesen