Aber was von all dem soll ich denn loslassen? Ich hab viel zu tun als Unternehmerin. Gerade am Anfang liegt ein Berg von Fragen, Ideen und Möglichkeiten vor mir. Ich will alles, hab ja die Sehnsucht, mich zu zeigen. Sichtbar zu sein als Unternehmerin, mit all dem was ich drauf hab. Weiterlesen

Mir reicht es wieder mal. Mir reichts, mich so abhängig zu fühlen von einem Mann. Ich bin mit Märchen aufgewachsen, die mir als Mädchen vermittelt haben, dass ich auf den Prinzen zu warten habe. Denn erst dann bin ich über-lebensfähig. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich so um die 12 Jahre alt war und darauf gewartet hab, dass ein bestimmter Bub bei uns an der Haustür klingelt und mir sagt, dass er mich liebt und heiraten will.

Katastrophe: Wenn der Mann mir meine Angst nimmt

Ich dachte, durch meine Emanzipation bin ich darüber hinweg. Bin eine freie Frau und lebe mein selbstbestimmtes Leben. Doch die vielen Märchen und Vorbilder haben mich tief geprägt und viele meiner Handlungen sind so unbewusst, dass ich es gar nicht mitbekomme, warum ich gerade so handle. Ich lebe in so viel Angst und merke, wenn ich einen Mann an meiner Seite habe, fühle ich mich sicher. Er ist mein Beschützer. Als mir klar geworden ist, dass ich dieser Prägung immer noch unterliege, merkte ich, wie unfrei ich bin. Wie ich mein Leben nach ihm und nicht nach mir ausrichte.

Ich gebe Verantwortung ab

Ja, klar war es mir nicht bewusst, denn so vieles hat Platz im Unbewussten und gibt mir scheinbare Sicherheit. Die Sicherheit, der Mann wird mir schon mein Leben finanzieren, wenn mein Business nicht so gut läuft, wird er schon die Rechnungen bezahlen. Was er dadurch für eine Last trägt, wurde mir erst vor kurzem bewusst. Zum Glück, denn lange hätte er das nicht ausgehalten. Ich hab einfach die Verantwortung an ihn abgegeben, welche jedoch meine sein sollte.

Ich übernehme Verantwortung: Vom Mädchen zur Frau

Seitdem ich gesagt hab „Ich übernehme Verantwortung für meine finanzielle Situation“ hab ich einen Schritt nach dem anderen gesetzt. Hab mir die Frauen in mein Leben geholt, die mich dabei unterstützen, mich in meiner finanziellen Situation auszukennen z.B. Ariane Haller. Zu wissen, was ich verlangen will, wieviele Kundinnen ich brauche, welche Ausgaben ich habe usw. Dadurch bin ich so richtig in meine Kraft gekommen und fühle mich seitdem mehr als je zuvor als Frau.

Ich hab mich immer wieder gefragt, was es braucht, damit ich mich als erwachse Frau fühle. Zum Glück war ich bei Barbara Jascht am Money Seminar, denn da ist mir einiges klar geworden und ich hab mir meine Verantwortungslosigkeit mal eingestanden.

Von der Prinzessin zur Königin

Ich bin eine Königin. Ich bin ausgestiegen aus dem Prinzessinnen Dasein. Seitdem ich Verantwortung übernehme, kenne ich mich immer besser in meinem KöniginnenReich aus. Ich weiß, was zu tun ist. Ich finde es sehr spannend, dass das Aussteigen aus der Prinzessinnen Rolle mir das Gefühl gibt, eine Frau zu sein. Was hier passiert ist, kann ich noch gar nicht genau beschreiben. Was hier passiert ist, ist, dass ich mich nicht klein mache, das ich mich nicht auf den Schultern meines Partners ausruhe oder mich jammernd an ihn hänge. Ich stehe auf eigenen Beinen und das fühlt sich spitze an. Ich kenne mich aus in meinen eigenen 4 Wänden und das gibt mir Sicherheit.


Was ist deine Erfahrung mit Verantwortung übernehmen? Freu mich im Kommentar über deine Geschichte:

Vor zehn Tagen bin ich mit dem Angebot zu meinem Workshop „Dein Blog: werde sichtbar!“ rausgegangen. Ich habe mir das Ziel gesetzt, 5 Frühbucherinnen bis 2.5.2017 zu bekommen. Dafür hab ich mir eine Strategie im Außen überlegt und durchgezogen. Nach einer Woche war ich körperlich so fertig, weil ich noch keine Anmeldung hatte. Ich begann mich zu fragen, was hier schief gelaufen ist. Der 2. Mai vorbei und ich hab keine Frühbucherin! Eigentlich bin ich gescheitert. Oder vielleicht doch nicht? Weiterlesen

Die Frage nach „Was ist meine Expertise?“ war mir immer zu groß und schwer zu beantworten. Aber ich will doch über meine Expertise bloggen. Also: Worüber schreiben, wenn ich da nicht klar bin? Dann ist mir der Vergleich mit dem Pfirsich eingefallen und ich bin jedesmal erstaunt, wie leicht es für meine Kundinnen ist zu schreiben. Weiterlesen


Kathrin hat mich gefragt was bloggen für mich bedeutet, was es mit meiner Sichtbarkeit gemacht hat und welche Empfehlung ich für Unternehmerinnen habe. Ich blogge seit 2015 auf www.sinn-impuls.at und es war zunächst einfach ein Experiment. Eine Methode meine Gedanken zu teilen.

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Selbstsichere UnternehmerinDie Praxis der Meditation begleitet mich seit 2009. Aufgrund eines Fahrradunfalles war ich auf der Suche nach Ruhe und Gelassenheit. Damals meinte mein Partner He Shao Hui, ich sollte doch mal Meditation ausprobieren. Nichts ahnend, wie diese mein Leben verändern wird, folgte ich seinem Rat und heute sag ich, das war das Beste, das ich je gemacht hab.

Unglaubliche Veränderung

Seitdem habe ich mich und mein Leben sehr verändert. Nach und nach hat sich das entwickelt, was bei der Forschung von Gisela Full herausgekommen ist: Viele Menschen erleben in den Anfangsstadien der Meditation eine Stärkung ihres Ichs, „das heißt sie sind selbstbewusster, haben weniger Selbstzweifel, wissen mehr, was sie wollen, können besser für sich selbst sorgen, spüren mehr ihren Charakter, stehen mehr für sich ein.“*

Wichtig für Unternehmerinnen

Gerade für mich als Unternehmerin ist es so wichtig, dass ich weiß, was ich will und weiß, wer ich bin. Wie sollen Kundinnen kommen und wie soll ich etwas anbieten, wenn ich selbst nicht weiß, was ich will. Es wird dann schwierig und verkorkst. Das Zu-mir-stehen, die Klarheit finden und das Für-mich-selbst-sorgen sind so essenziell, um mich zu zeigen und mein Business gut aufzubauen.

Unterstützung für die Regelmäßigkeit

Gerade das einmal in der Woche in der Gruppe und das tägliche Sitzen (oder Gehen) zuhause bringt Klarheit in all meine Fragen. Das regelmäßige Sitzen in der Gruppe ist leichter und ich finde von Woche zu Woche immer besser hinein und weiß wieder, warum ich es zuhause auch alleine machen sollte. Ich gehe da gerne ins Buddhistische Zentrum am Fleischmarkt in die Theravada Schule. Für diejenigen, die die Gruppenmeditation nix ist, gibt es das Buch 8 Minuten Meditation. Da geht frau einen Vertrag mit sich selbst ein, um täglich 8 Minuten zu sitzen.

 


* Aus dem Interview mit Britta Hölle im Buddhismus aktuell (1/2016): Achtsamkeit. Herausgeberin: DBU. S30

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„Manchmal reicht es, jemandem eine gewisse Zeit zu folgen,

dann muss man wieder den eigenen Weg einschlagen.“

Clara Maria Bagus

Ich freu mich, wenn ich Frauen kennenlerne, die erfolgreiche Unternehmerinnen sind. Ich will sie kennenlernen, will wissen, wie sie das gemacht haben, wie es ihnen mit dem vielen Geld geht und was sie für Hürden hatten. Ich folge ihnen dann. Ob auf Veranstaltungen oder im Internet. Ich sauge auf, beobachte und imitiere sie, wenn ich von etwas sehr beeindruckt bin. Ich will dann so sein wie sie.

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Viele Tools, schnelles Internet, viele Informationen, lange todo-Listen. Was passiert, wenn ich zurücktrete? Wenn ich die vielen Todos langsam, in meiner Zeit erledige? Mit Entschlossenheit und Langsamkeit? Was passiert, wenn ich glaube und vertraue, dass ich als langsame Unternehmerin finanziell erfolgreich bin? Weiterlesen

die-komfortzone-verlassen

Sich zeigen und sichtbar werden, hat damit zu tun, dass ich meine Komfortzone verlasse. Dann komme ich in die Wachstumszone oder kann gleich darüber fahren und in die Panikzone kommen. Weiterlesen

Konkurrenz wird so oft hervorgehoben. Was meinst du verursacht Konkurrenz?

Wirken Konkurrenzspiele sich auf ein gutes Miteinander zwischen Kindern aus?

mach es anders: fördere den kooperativen Umgang, indem du koopertive Spiele einbringst.

Die katholische Jungschar setzt sich für dieses Thema ein:

„Wozu Kooperation fördern?

Wir sind der Überzeugung, dass sich Menschen  in einem kooperativen Umfeld prinzipiell wohler fühlen, da erheblich weniger psychischer Druck auf dem/der Einzelnen lastet. Die psychische Stabilität eines Menschen wird durch die Abwesenheit von seelischen Belastungen wie z.B. Leistungsdruck nachhaltig positiv beeinflusst – besonders in der Kindheit. „

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