Ich kann in diesem Leben so vieles sein und mich immer wieder neu erfinden! Wie viel davon probiere ich aus? Wo bleibe ich in meiner Komfortzone? Belasse ich alles beim Alten, weil ich Angst davor habe, was dann auf mich zukommt? Nein, ich bin eine, die das Leben erfahren will! Ich will mich spüren, will mich immer wieder neu erfinden und mich finden.

Wer bin ich und wer will ich sein?

Diese zwei Fragen sind bei mir ausschlaggebend dafür, dass ich etwas anders haben will. Wer bin ich gerade? Wie sehe ich mich? und: Wer will ich sein? Wo bin ich noch nicht so, wo ich aber schon so lange Sehnsucht danach habe, zu sein? Wenn ich bei den momentanen Bildern von mir bleibe, wird sich nicht viel verändern. Dann wird mein Leben so weiter gehen wie bisher. Ich bin die, die ich schon immer war und die will ich auch bleiben… wah… wenn ich das lese, bekomme ich Angst. Weil ich will mich verändern, will mich weiterentwickeln, will mich neu erleben!

Alles geht übers Ausprobieren

Wie soll ich wissen, was ich will und wer ich sein will, wenn ich es nie ausprobiere? Das ist meine Hilfestellung, um aus meinen Mustern auszubrechen: Ich weiß erst, wenn ich es ausprobiert habe, ob es meins ist oder nicht. Ich bin einerseits mit dem aufgewachsen, aber andereseits hab ich schon erfahren, dass, wenn ich etwas anfange, dann sollte/muss ich es auch zu Ende bringen. Naja, an das Zweite hab ich mich eigentlich nie gehalten. Außerdem, wann ist denn etwas zu Ende? Also legen wir einfach los mit dem Neuen, wonach wir uns schon so lange sehnen!

Mich immer wieder neu erfinden, bedeutetet, mich zu finden

Wenn ich also wissen will, was zu mir passt, was meine Werte sind und wo ich mich zu Hause fühle, geht das bei mir nur, wenn ich mich immer wieder neu erfinde. So hab ich das 2012 und ganz besonders letztes Jahr 2016 im Herbst gemacht. Ich hab meine gewohnten Wege verlassen und bin neue gegangen. Obwohl ich mich 4 Jahre lang im Bereich „Menstruation“ etabliert habe und mir einiges aufgebaut hab, habe ich es losgelassen. Hab mir eingestanden, dass ich hier noch nicht ganz bei mir gelandet bin. Das Tolle dabei ist, dass, wenn ich mich neu erfinde, ich mich dadurch auch selbst immer mehr finde. Ich komme immer mehr drauf, wer ich wirklich bin und was zu mir passt.

Wie aufregend

Die Veränderungen in meinem Leben sind manchmal größerer Natur und manchmal kleinerer. So wie das Bild oben. Ich hab seit meinem 16. Lebensjahr keine Schminksachen mehr. Ich hab entschieden, dass Schönheit nicht leiden muss und dass ich von Natur aus schön bin und deswegen den ganzen Kram nicht brauche. Tja… und dann war der Tag, wo mir angeboten wurde, mich schminken zu lassen. Noch vor 5 Jahren hätte ich dankend abgelehnt. Aber zur Zeit bin ich echt drauf und dran, Dinge, die einfach so in mein Leben kommen, auszuprobieren. Ich bin erstaunt, wie schön ich mich finde. Früher war ich mir geschminkt sehr fremd.

Woran hältst du fest, das nicht mehr zu dir passt oder mit dem du nicht erfolgreich bist? Wo tut dir eine Veränderung gut? Ich freu mich sehr auf deine Geschichten und Erfahrungen:

Wandel
Ich sitze im Zug nach Wien. Ich spüre, dass mich die letzten Wochen maßgeblich verändert haben. Ich stehe zu mir, zeige mich so, wie ich bin und liebe mich. Die 5 Tage Wizard Week bei Barbara Jascht und Margit Macchia sind erst kurz her, aber es fühlt sich alles viel länger an. Weiterlesen

finanziell-genähert

Es ist ein Montag, der 15. August 2017 ich gehe wieder wöchentlich in Wien in die Meditationsgruppe der Theravada Schule am Fleischmarkt. Das stille Sitzen, die buddhistischen Vorträge und dieser Raum machen mich freudig und still. Mein aktuelles Thema wird immer präsenter: finanziell Unabhängig sein und Verantwortung für meine finanzielle Situation übernehmen.

Seit Jahren strudel ich mich so von einem Job in den nächsten und vom AMS wieder in einen Job. Doch der Hacken an dieser Geschichte ist, dass mich die Jobs meist nicht ausreichend finanziell nähren.

Mein Wunsch vom Thema Menstruation finanziell Leben zu können ist in den letzten vier Jahren nicht aufgegangen. Ich hab verschiedenes versucht, angefangen – gescheitert – aufgestanden und das nächste ausprobiert. Jetzt merke ich erst wie erschöpf ich schon bin von dem hineinstecken aber so wenig finanziell raus bekommen.

Deswegen war an diesem Montag so klar, dass ich ab 2017 nicht mehr über die Menstruation bloggen werde und auch keine Veranstaltungen dazu organisiere. Zuerst wollte ich sofort aufhören, doch ich habe innegehalten und gespürt, dass ein langsamer Ausklang dessen, womit ich mich so intensiv auseinandergesetzt habe für mich am besten ist.

Ich bin erstaunt wie sich mein Leben schon seit dieser klaren Entscheidung verändert hat. Ich rede mit anderen darüber, dass ich einen Job suche, der mich nährt und plötzlich empfehlen mich die Leute weiter als WordPress-Webseiten Erstellerin, Fragen mich ob ich ein Konzept schreibe oder gebe mir die Möglichkeit ihre Jobs in der Karenz zu übernehmen. Wenn die Nuss einmal geknackt ist, dann kommen die Sachen ganz von alleine. Doch die Nuss knacken ist gar nicht so einfach.

Es erwarten euch nun die nächsten & letzten vier Monate persönliche Geschichten von mir und Gastbeiträge von anderen.

ich wünsch euch viel Freude und Inspiration beim lesen.

Mal schauen was 2017 dann so dran ist.

herzliche Grüße

Kathrin


 

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Mit Oktober 2013 stelle ich diese Seite als Archiv zur Verfügung, da täglich Menschen den Blog und den Podcast besuchen.

mach.es.anders spiegelt mein Leben von 2011 bis 2013 wieder.

Mein Weg des anders machen, so wie ich es bisher gemacht hab ist zu Ende.

Der Drang es anders machen zu müssen war die letzten zwei Jahre ein wichtiger Weg für mich. Ich hab für mich erkannt, dass das müssen zu viel Druck für mich bedeutet. Nun stehe ich an dem Punkt, dass Veränderung so oder so in meinem Leben eintreten und ich muss dafür nichts machen. Es ist genug, wenn ich sie annehmen und mich darauf einlassen.

Veränderungsprozesse werden Teil meines Lebens bleiben.

Zur Zeit spezialisiere ich mich auf das Thema Menstruation:

– Das MenstruationsRadio soll auf Radio Orange 94.0 on air gehen.

– Der Verein MenstruationsFreiheit wird im Dez 2013 gegründet

– Das 1. Wiener MenstruationsFestival wird im Mai/Juni 2015 stattfinden. (willst du mitmachen, einen Workshop gestallten, uns kennen lernen: mitmachen@menstruationsfestival.at)

www.menstruationsfestival.at

Das Ich und das Selbst sind verbunden und nicht voneinander zu trennen. Das Ich sagt was Sache ist und kann bewusst entscheiden. Das Selbst kann auch bewusst entscheiden ist jedoch an der Entscheidung was und wie ausgeführt wird nicht beteiligt. Das Selbst hat eine Beratende Weiterlesen

hier liest du mehr zu meinem Bezug zur Kunst & zur Veränderung:

die Kunst

Ich beginne mit einer Aussage von Joachim Eckl, die meinen Zugang zur Kunst wiederspiegelt:

„Die Fähigkeit zum Gestalten, macht jeden Menschen zum/r KünstlerIn.“

Diese Aussage ist für mich von großer Relevanz, da sie aufzeigt, das wir alle diese Fähigkeit besitzen und sie nutzen können. Weiterlesen

Es gibt eine Stimme in mir, die mir immer wieder mitteilt, dass eine Veränderung in meinem Leben ansteht. Oft ist es nicht so klar um welche Veränderung es sich handelt. Ich fühle mich in einem verwirrten Zustand und kann daher nicht handeln. Kann keine bewussten Schritte setzten. Auch wenn dieser Prozess der Veränderung sich schwer und unbewältigbar anfühlt, weiß ich, dass mir das Leben nie mehr auferlegt als was ich tragen kann und mir Unterstützung und Kraft mitgibt. Wenn ich diesen Veränderungsprozess zulasse und mit all seinen Höhen und Tiefen annehme, dann wachse ich daran!

Wisse einfach, dass du es schaffen wirst, dann wird es auch so sein!

 

Inspiriert von Caddy, Eileen (2004): Herzenstüren öffnen. Greuthof Verlag.

 

Das tolle Buch von Eileen CaddyHerzenstüren öffnen“ hat zu mir gefunden. Für jeden Tag ist ein Text vorgesehen. Einen will ich mit euch Teilen:

„Du kannst nicht erwarten geistig zu wachsen, wenn du nicht bereit bist dich zu ändern. Diese Veränderungen mögen bescheiden anfangen, aber sie werden immer drastischer und grundlegender werden je weiter du dich ins Neue hineinbegibst. Manchmal ist ein vollständiger Umsturz nötig, um eine vollkommen neue Lebensweise Weiterlesen

Von Ulli Sambor (aus der SOL Zeitschrift Sept. 2012, Nr. 149 aus dem Teil „Sustainable Austria“)

Im Mittelpunkt stehen der Mensch und die Natur, die Achtung ihrer Würde und die Ermöglichung eines guten Lebens für alle Menschen.

 Was macht mich selbst aus?

 Welche Achtsamkeit bringe ich mir selbst, anderen Menschen und der Natur entgegen?

 Was ist wirklich wichtig?

Andreas Salcher sagt: „Das Geheimnis der letzten Stunde ist die Begegnung mit dir selbst.“ Die wichtigsten Fragen in der letzten Stunde sind die nach Liebe, die man gegeben und empfangen hat, nach geglückten Beziehungen zu anderen Menschen, nach Authentizität und Wahrhaftigkeit. Habe ich den richtigen Lebensweg für mich gefunden? Weiterlesen

die Kunst

Ich beginne mit einer Aussage von Joachim Eckl, die meinen Zugang zur Kunst wiederspiegelt:

„Die Fähigkeit zum Gestalten, macht jeden Menschen zum/r KünstlerIn.“

Diese Aussage ist für mich von großer Relevanz, da sie aufzeigt, das wir alle diese Fähigkeit besitzen und sie nutzen können.

Die Kunst ist etwas sichtbares und/oder erfahrbares. Für die Kunst braucht es kreative Prozesse des Gestalten. Dafür braucht es Zeit und Raum, denn kreative Prozesse kommen aus dem Inneren. Weiterlesen

YES zeigt Dir, wie Du Deinen konkreten Traum zu einer nachhaltigen Welt erfolgreich umsetzen kannst. Wenn Du keinen konkreten Traum hast, aber den Willen zu einer nachhaltigen Welt beizutragen, kannst du dich inspirieren lassen und andere unterstützen. Weiterlesen

„Wir bringen gewohnheitsmäßiges Handeln mit Sicherheit, Halt und Trost in Verbindung. Es gibt uns das Gefühl etwas
festhalten zu können. Unsere Gewohnheit besteht darin, in Bewegung zu sein, zu hasten, mit uns selbst zu sprechen und die Leere zu füllen. Aber Gewohnheiten sind wie Kleidungsstücke. Man/Frau kann sie anziehen, und man/frau kann sie Weiterlesen

Pema Chödrön schreibt in ihrem Buch „Den Sprung wagen. Wie wir uns von destruktiven Gewohnheiten und Ängsten befreien“ dazu:

„Viele Menschen sind zu tief besorgt um den Zustand der Welt. Ich weiß, wie aufrichtig sie sich wünschen, dass sich etwas ändert und alle Wesen auf dem Erdball frei von Leiden werden. Haben wir jedoch, wenn wir ehrlich mit uns selbst sind, überhaupt eine Ahnung, wie wir dieses hohe Bestreben in unserem eigenen Leben in die Praxis umsetzten können? Ist uns überhaupt klar, dass unsere Worte und Taten möglicherweise Leid erzeugen? […] An uns selbst zu arbeiten und unser Denken und Fühlen bewusster wahrnehmen ist möglicherweise der einzige Weg, um Lösungen zu finden, die das Wohlergehen aller Wesen und das Überleben des Planeten selbst mit einschließen.“

mach es anders: „Mehr denn je ist jede Einzelne gefragt [etwas zu einer heileren Welt beizutragen]. Den Sprung zu wagen beinhaltet, dass wir uns und der Erde gegenüber eine Verpflichtung eingehen: Wir verpflichten uns, alten Groll loszulassen, Menschen und Situationen, die uns verunsichern, nicht zu vermeiden und uns nicht an unsere Ängste, unsere Engstrinigkeit, Hartherzigkeit und unser Zögern zu klammern.“

Übungen dazu:
5 gute Kräfte entwickeln, um sich zu ändern.
positive Eigenschaften entwickeln.
Vergeben üben.
Die Kraft der Metta-sätze.
Gewohnheiten erkennen.
Bild von www.dhammawiki.com

Fehlt dir auch manchmal die Kraft um etwas zu machen? Fehlt dir auch mal das Vertrauen in dich selbst?  Fehlt dir auch manchmal die Ruhe in dieser hektischen Zeit? 

Jede/r von uns trägt die Samen der fünf guten Kräfte in sich.

1. Vertrauen

2. Willskraft

3. Achtsamkeit

4. Sammlung (Ruhe)

5. Wissen (Einsicht)

Ursula Lyon hat eine gute Eselsbrücke in Asien gelernt und uns gestern beim Sonntagsseminar weitergegeben.

  • Am Daumen ist die Achtsamkeit
  • Der Zeigefinder ist das Wissen
  • Der Mittelfinger ist die Willenskraft
  • Der Ringfinder ist das Vertrauen und
  • Der kleine Finder ist die Sammlung.

Sie hat dann in der Handmitte noch Metta dazu gefügt, denn die liebende Güte verbindet alles miteinander.

mach es : Wenn es dir an Ruhe oder Vertrauen fehlt, dann setzt dich hin. erinnere dich daran, dass alles in dir ist und wenn du dich hinsetzt, die Augen schließt und deinen Atem beobachtest, dann übst du dich in Achtsamkeit. Diese Achtsamkeit verbindet dich zu den Kräften die du gerade brauchst. so wie der Daumen zu all den Kräften Kontakt haben kann. Durch Achtsamkeit entwickeln sich die Kräfte.

„Meine Gewohnheitstendenzen erkennen, sich darüber klar werden, dass man sich ihnen widersetzen kann und neu entscheiden kann wer ich sein will. Wenn wir eine neue Entscheidung treffen, ermöglichen wir dadurch die Entstehung neuer Gewohnheiten und letztendlich eines neuen Selbsts.“ schreibt Nagapriya.

Ja aber wie soll ich meine Gewohnheiten verändern?

„Gewohnheiten werden durch bestimmte Umstände unterstützt. Deshalb müssen wir, wenn wir uns verändern wollen, oft die Umstände unseres Lebens verändern, um unsere Gewohnheiten durchbrechen zu können. In einer neun Situation ist es manchmal relativ leicht, sich zu verändern.“ Nagapriya

somit mach es anders: 

1. schau hin und erkenne deine Gewohnheiten (hin-schauen)

2. treffe Entscheidungen, dass du es anders machen willst (Willenskraft)

3. und setzte diese dann in die Tat um und in neuen Situationen geht es leichter. (Gestaltungskraft)

Probiere es im Kleinem aus: Schon eine kleine Veränderung ist eine Veränderung.

möchtest du noch mehr Input zu diesem Thema? Dann lies den Beitrag von Ursula Lyon über „Gewohnheit“.

Diese Aussage aus dem Film „Kulturell Kreativen – The (R)evolution“ darf auf meinem Blog nicht fehlen und unterstützt mich auf meinem Weg!

„Jeder Mensch hat einen Moment im Leben, in seinem Tag, in dem er etwas, was er bisher in einer bestimmten Weise gemacht hat, plötzlich anders machen kann. Und wenn jeder Mensch auf der Welt an einem Tag, nur in einem kleinen Moment seines Lebens etwas anders macht, dann erfährt er am Abend das Gefühl „Hey, heute hab ich es geschafft!“ Vor allem, wenn er möglicherweise etwas nicht im eigenen Interesse, sondern im Interesse, zugunsten eines anderen gemacht hat. Oder zugunsten einer Gemeinde oder sogar der ganzen Welt.“

Péter Takáts, social entrepreneur. 

Im Brennstoff aus dem Jahr 2010, hab ich einen wundervollen Artikel über die Sehnsucht entdeckt.

Sie ist ausgebrochen und hat es anders gemacht:

Sehnsucht

wenn sie nur stark genug ist

ist ein Treibsatz für Veränderung

von Ursula Baatz

Anjamma war sechs, als ich sie das erste Mal sah. Sie lebte mit ihrer Mutter in einem Sechs-Quadratmeter-Hütte in einem Dorf nach indischen Begriffen. Ihre Freundin war seit ein paar Monaten in der 150 km entfernten Sechs-Millionen Stadt Hyderabad, lebte dort in einem Hostel und ging zur Schule. Anjamma erklärte, dass sie in die Stadt fahren wollte, um lesen zu lernen. Ihre Mutter war dagegen – sie ist eine Dalit-Frau und lebte im Dorf als eine Art Sakralprostituierte – unter Tags ist sie „unberührbar“, doch nachts berührbar ohne Entgelt, sodass sie sich mühsam von Betteln und schwerer körperlicher Arbeit ernähren muss. Die Tochter sollte dableiben. Als wir am Abend von dem Dorf nach Hyderabad zurückfahren wollten, stand Anjamma beim Auto. Sie trug das einzig schöne Kleid, das sie besaß, doch ihre Füße waren nackt, da sie keine Schuhe hatte. Sie beharrte darauf mitzufahren. Sie wollte lesen und die Sehnsucht danach trieb sie in die unbekannte Stadt. […]

In der Zwischenzeit ist Anjamma gewachsen, weil sie und ihre Freundinnen in dem Hostel dreimal täglich ein anständiges Essen bekommen, weil Freunde in Europa für Hostel und Schule aufkommen. Sie besucht jetzt die dritte Klasse Volksschule, spricht etwas Englisch und ist ein hervorragende Trommlerin. In ihren Augen ist immer noch eine große Sehnsucht, aber da ich nicht Telugu spreche, kann ich sie nicht fragen wonach sie sucht.

Ich hab den Mut dieses kleinen Mädchen sehr bewundert – ihre Entschiedenheit, mit der sie dem Antrieb ihrer Sehnsucht folgte, als sich die Gelegenheit dazu bot. […]

Sehnsucht kann ein Sprengsatz für Veränderung sein, wenn man oder frau sich darauf einlässt.

Wohnach sehnst du dich, wenn du Sehnsucht hast?

“Du musst selbst die Veränderung werden, die Du in der Welt sehen willst”

(Mahatma Gandhi)

Das was wir immer wieder hören und in der Welt sehen wollen ist Frieden. Wie oft stehen wir doch mit uns selbst im Krieg und sind unzufrieden mit uns so wie es gerade ist. Wir lehnen unseren Schmerz ab, wir lehnen uns so ab wie wir sind, ich will das anders haben und das anders. Ist das für dich Frieden mit dir selbst? Kann dann Frieden in der Welt sein?

Wie schaut denn dein Krieg mit dir selbst aus?

Ich kenne das sehr gut, dass ich den Frieden in mir vermisse und ich selbst Krieg mit mir führe und mir nicht genügend Zeit und Ruhe nehme um den Frieden in mir zu kultivieren.

„Die innere Stille eines Menschen, der wirklich ‘inFrieden‘ mit sich ist, bringt Frieden in das gesamte Netzwerk des Lebens, im Inneren wie im Äußeren.“ (Jack Kornfield)

mach es anders: Meine Meditationslehrerin Ursula Lyon sagt, dass wenn wir uns Sätze immer wieder vorsagen, dann gehen sie vom Kopf ins Herz. Spüre ob du den Frieden in dir spüren kannst. Wie oft ist er denn Teil von dir?

Sätze die ich mir immer wieder sage und ich gebe Ursula recht. Nach langem Üben sind sie immer wieder ein Teil von mir.

„Möge ich friedvoll mit mir umgehen.“

„Möge ich mit Herzenswärme gefüllt sein.“

(Wenn du zu den Wörter friedvoll oder Herzenswärme noch gar keinen Bezug hast, dann ersetze sie durch ein Wort das zu dir passt.)