„Interessanterweise haben wir alle die Tendenz, nicht nur an schönen Dingen und Erinnerungen festzuhalten, sondern auch an unserem Schmerz, unseren Problemen und Sorgen. Oft ist es sogar so, dass wir an dem, was uns am meisten schmerzt, am meisten festhalten.“ schreibt Bhante Nyanabodhi.

mach es anders: „Die Praxis des Vergebens ist eine einfache und effektive Übung, um unser Herz von Beschwernissen jeder Art zu befreien. […] Liebe, Frieden, Erfüllung und Glücklichsein sind nicht Dinge, die wir erwerben können, sondern Seinszustände, die letztendlich unser inneres Wesen ausmachen. […] Die Übung des Vergebens […] ist eine Form des Gebens und Loslassens.“

Nyanabodhi empfielt 3 Übungen

1. sich zuerst bewusst machen, ob es eine Person gibt, die uns Schmerz zugefügt hat, uns verletzt oder irritiert hat.

„Nun bittet man die Person ins eigene Herz und sagt innerlich zu ihr: Ich vergebe dir, was du mir an Schmerz oder Irritationen zugefügt hast, sei es bewusst oder unbewusst geschehen; sei es mit Gedanken, Wor-ten oder Handlungen geschehen – ich vergebe dir.“

2. dann richten wir die Aufmerksamkeit auf unsere Handlungen mit einer anderen Person: Hab ich jemanden nicht wertgeschätzt, irritiert, nicht wahrgenommen oder anerkannt.

„Wir laden dann diese Person in unser Herz ein und bitten sie um Vergebung für die von uns zugefügten Verletzungen und Irritationen, seien sie bewusst oder unbewusst geschehen.“

3. dann schenken wir uns selbst Aufmerksamkeit: Wo hab ich mich selbst lieblos behandelt, mir  Schmerzen zugefügt?

Dann bitte ich mich selbst: Möge ich mir vergeben. Ich vergebe mir.

Vergeben ist eine Übung die in uns Raum schaffen kann. Dieser Weg ist kein Leichter, denn mit einmal ist es meistens nicht getan aber ich gehe ihn, weil er mich Freier macht. ÜBEN ÜBEN ÜBEN

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