Endlich sichtbar

Im vorigen Blogartikel „Was mich am sichtbar sein hindert“ habe ich fünf Bereiche beschrieben, die mich am Sichtbar sein hindern. Ich habe mich auf die Suche gemacht, wie ich diese Hindernisse zu meinen Schätzen machen kann.

1. Ich kannst das eh nicht ==> Ich kann es!

Ich habe die Erfahrung gemacht, das ausprobieren und Hingabe mich dazu bringen mir selbst mehr zu vertrauen. Als ich den Mut hatte die erste Webseite zu machen und als ich den Mut hatte die ersten Tiere zu zeichnen, habe ich mir selbst dabei zugesehen, wie ich ins Schwitzen gekommen bin. Ängste haben sich breit gemacht und doch hat mir meine innere Stimme gesagt: „Bleib dran, da liegt eine besondere Fähigkeit in dir.“ Denn „nur“ einmal machen reicht bei mir nicht aus. Es geht bei mir um diese innere Stimme die mir mehrmals sagt: „Bleib dran.“ So hat sich aus einfachen Webseiten erstellen, das WebseitenCoaching entwickelt und aus Tier-strich-zeichnungen haben sich Tiere entwickelt.

2. Es muss perfekt sein ==> Ich bin Unvollkommenheit!

Meine Meditationslehrerin Ursula Lyon hat den Spruch „Perfektion zwingt und Unvollkommenheit befreit“. Ich mag diesen Satz, weil es sich genau so anfühlt. Die Perfektion zwing mich zum Beispiel Blogartikeln immer wieder zu korrigieren und ich veröffentliche sie dann nie. Bin immer unzufrieden mit dem was ich erschaffen habe. Und die Unvollkommenheit, die ist einfach immer mit dabei. Egal was ich mache. Nichts ist vollkommen und daher kann ich jeden Blogartikel veröffentlichen. Sie sind immer ein Ausschnitt meines Lebens und ich vertrauen das diese genau die Passenden sind. Sie sind genau gut so wie sie sind, mit all ihrer Unvollkommenheit. Lieber jetzt was veröffentlichen als nie, weil es noch nicht perfekt konzipiert ist.

3. Lieb und nett sein ==> Die eigene Meinung sagen!

Das ist für mich ein Hindernis, dass viele Jahre der Lösung gebraucht hat. Weil um die eigene Meinung zu sagen, muss ich wissen wer ich bin, was ich vertrete und wie ich bin. Erst die tiefe und intensive Auseinandersetzung mit mir selbst, hat es mir ermöglich meine Gefühle zu zu lassen und mich so zu zeigen wie ich gerade bin. Nicht mehr das liebe und nette angepasste Mädchen, sondern die klare und authentische Frau, die weiß wer sie ist und was sie will. Ich bin lieb, nett und noch so viel mehr. Mir das zu erlauben, egal was andere über mich denken. Es wird immer welche geben die mich so wertschätzen wie ich bin und andere die denen das nicht gefällt. Doch ich entscheide mich für mich und meinen Ausdruck im Jetzt, genau so wie ich bin.

4. Es anderen recht machen ==> Nach mir gehen!

Die große Angst vor Ablehnung hinter mir lassen und mich hineinwagen in das Abenteuer Leben. Es nicht mehr anderen recht machen, sondern nach mir selbst gehen. Dazu brauche meine innere Führung, um zu wissen was es eigentlich bedeutet nach mir zu handeln. Ich war jahrelang nach außen gerichtet und durch Psychotherapie und Meditation bin ich bei mir selbst gelandet. Was sind meine Werte, was kann ich und wie bin ich eigentlich. Dann kann ich auch nach mir gehen. Ich habe begonnen den Fokus von außen nach nach innen zu richten. Bei mir bleiben und zu erkennen wo ich es anderen recht mache und wo ich nach mir gehe. Eine klare und bewusste Entscheidung wie ich handeln will. 

5. Sich selbst abwerten ==> Lob rein lassen!

Dieses ständige unzufrieden sein mit mir selbst. Nie gut genug und mich selbst ablehnen. Nie die Erfolge und das positive Wirken im Fokus, sondern den Mangel und das was Ungenügend ist. Dann habe ich auch bemerkt, dass ich positive Rückmeldungen nicht wirklich höre und sie auch nicht in mich rein lasse. Ich bin peinlich berührt und winke ab, wenn ich Lob von außen bekommen. Jetzt versuche ich den Moment mitzubekommen, wo mir jemand etwas positives Rückmeldung und versuche es zu hören und es mir zu merken. Die Worte der anderen, wie sie mich beflügeln, ehren und wertschätzen. Dieses Lob in mich und in mein Herz rein lassen und dieses Lob mir selbst zugestehen. Mich selbst lieben und wertschätzen. Anerkennen was ich bewirke und welchen Weg ich gegangen bin.

Soweit meine Gedanken dazu.

Herlzlichst

Kathrin

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