Gewohnheiten sind wie Kleidungsstücke

„Wir bringen gewohnheitsmäßiges Handeln mit Sicherheit, Halt und Trost in Verbindung. Es gibt uns das Gefühl etwas
festhalten zu können. Unsere Gewohnheit besteht darin, in Bewegung zu sein, zu hasten, mit uns selbst zu sprechen und die Leere zu füllen. Aber Gewohnheiten sind wie Kleidungsstücke. Man/Frau kann sie anziehen, und man/frau kann sie ablegen. Doch wie wir alle wissen, hängen wir so sehr an bestimmten Gewohnheiten, dass wir nicht bereit sind, sie abzulegen. Wir kommen uns entblößt oder wie nackt vor allen anderen vor, wir fühlen uns haltlos, ohne festen Boden und unsicher und können nicht abschätzen, was geschieht.“

von Pema Chödrön, in „Den Sprung wagen. Wie wir uns von Gewohnheiten und Ängsten befreien.“

mach es anders: um die Gewohnheiten zu durchbrechen – Momente des Innehaltens im Leben einfließen lassen: „Jederzeit können wir unsere alten, auf Furcht gründenden Gewohnheiten dadurch erschüttern, dass wir einfach eine Pause machen. [zB 3 Atemzüge] Auf diese Weise schaffen wir Raum, um mit der natürlichen Offenheit unseres Geistes in Kontakt zu kommen und unsere natürliche Intellegenz hervortreten kann. Mithilfe unserer natürlichen Intelligenz erkennen wir intuitiv, was uns beruhigt und was uns noch stärker aufwühlt.“ Pema Chödrön

 

Foto: tirilli

1 Antwort
  1. ute
    ute sagte:

    Schönes Bild der Vergleich mit den Kleidungsstücken, denn gleichzeitig steckt da auch die positive Kraft der Gewohnheiten drin. Schutz bieten, wärmen, Energie sparen. Schließlich kann man sich auch gute Gewohnheiten zulegen oder? Ich versuche es zumindest, Tag für Tag in meinem Carpe Diem Projekt 🙂

    Antworten

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