Loslassen als Unternehmerin

Aber was von all dem soll ich denn loslassen? Ich hab viel zu tun als Unternehmerin. Gerade am Anfang liegt ein Berg von Fragen, Ideen und Möglichkeiten vor mir. Ich will alles, hab ja die Sehnsucht, mich zu zeigen. Sichtbar zu sein als Unternehmerin, mit all dem was ich drauf hab.

Alles machen, was nur geht

Da habe ich endlich den Schritt gewagt, mich selbstständig zu machen. Mir liegen alle Möglichkeiten offen, wie ich mir meinen Arbeitsalltag gestalte, was ich anbiete. Einfach alles. Ich habe vier Jahre lang immer neue Ideen gehabt und sehr schnell umgesetzt. Idee – Umsetzung. Idee – Umsetzung. Bin Kooperationen eingegangen und hab kaum Geld verdient. (Für alle, die es noch nicht wissen: Ich hab mich zum TabuThema Menstruation engagiert: Bloggen, Netzwerktreffen, Symposium, Frauengruppen, PMS-Buch…).

Meine Idee von mir aufrechterhalten

Ich hab dadurch auch eine Vorstellung von mir aufrecht erhalten. Ich bin die, die viel umsetzt. Ich bin die, die sofort was macht. Ich will soziale Unternehmerin sein. Ich bin cool. Ich bin engagiert. Ich bin so vieles. Das bin ich. Ich hatte eine Vorstellung von mir und an die hab ich mich gehalten. Auch eine, die halt wenig Geld hat, weil, wenn man sich für die Welt engagiert, dann ist das halt so. Diese Idee von mir habe ich zum Glück losgelassen.

Meine Qualitäten einbringen

Irgendwann war klar, so will ich nicht mehr weiter machen. Ich bin noch nicht dort, wo ich sein will und mein Leben braucht eine Veränderung. Ich brauch ein Thema, bei dem ich mich noch besser mit meinen Qualitäten einbringen kann und das nicht so ein hartes Pflaster ist wie das Thema Menstruation. Etwas, das leicht fließt und mal was ganz „Normales“ ist. Ich richtete meinen Fokus auf Webseiten und verließ meine Idee von mir selbst. Hab den Mut in mir entdeckt, neue Wege zu gehen, um Unbekanntes zu entdecken. Auch etwas zu entdecken, das ich bis dahin auch nicht wirklich sein wollte: BusinessWoman.

Fokus auf das Wesentliche

Wenn es nun um das Loslassen geht, hab ich in den letzten Monaten gemerkt, dass es immer wieder Entscheidungen braucht. Ich hab Entscheidungen getroffen, was ich will und was ich nicht will. Ich richte meinen Fokus auf das Wesentliche. Aber was ist das Wesentliche? Diese Frage beantworte ich mir immer wieder, indem ich mein Ziel und meine Kompetenzen im Auge behalte: Ich will finanziell erfolgreich sein und anderen das zur Verfügung stellen, was ich am besten kann. Monat für Monat frage ich mich: Was gilt es heute zu tun, damit ich weiß, was ich am besten kann? Und was gilt es heute zu tun, damit ich finanziell erfolgreich bin?

Loslassen von Kundinnen

Um finanziell erfolgreich zu sein, braucht es gerade am Anfang der Selbständigkeit FOKUS. Zum Beispiel Fokus auf EIN Angebot. Deswegen hab ich nur ein Angebot und sage bei Anfragen oft Nein. Ich hab meine alte Business Idee „Ich bediene alle Frauen, die etwas zum Thema Webseite brauchen“ losgelassen. Und bin ins Vertrauen gegangen, dass, wenn ich diese eine Tür schließe, sich andere Türen öffnen. Und es ist passiert!

Was hast du in den letzten Monaten losgelassen? Werde auch du mit deiner Geschichte sichtbar und hinterlasse einen Kommentar:

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