MenstruationsTabu – die Macht

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„Frauenleiden, wie Liebeskummern, Menstruation, prämenstruelles Syndrom, Gereiztheit, Depression, Lustlosigkeit, Erschöpfung, Wechseljahre und so weiter – die entstehen, wenn weibliche Macht sich nicht entfalten kann und sich gegen die Frau selbst richtet.“
(Krautwald & Li, Der Weg der Kaiserin)

Das Wort Macht erlebe ich so, dass ich keine Macht haben darf, weil es negativ besetzt ist mit „macht über jemanden haben“. Auch im Wikipedia beginnt der Text damit über jemanden macht zu haben: „Macht bezeichnet […] die Fähigkeit einer Person […], auf das Verhalten und Denken einzelner Personen, […] einzuwirken. „

Mir geht es jedoch darum, das ich selbst Macht habe über mich. Nicht in Ohnmacht sein, also nicht handeln zu können, nichts machen zu können. Der Macht anderer ausgetzt/abhängig zu sein, die „Macht über mich“ haben.

Die weibliche Macht ist eine, die zum Wohle aller dient und macht. Denn in jeder Frau steckt die liebende, nährende und gütige Mutter.

Was hat dies mit der Menstruation zu tun?

MenstruationsBlut „macht“ etwas mit mir. Es hat die Energie gespeichert die ich zum Gebären eines Kindes brauche. Diese intensive, Körperlich unglaubiche Leistung, die ich während der Geburt meiner Tochter machte. Dazu brauchte ich Macht, denn ohne sie hätte ich nicht die Kraft gehabt.

Diese gewaltige Kraft die es braucht zu gebären steckt auch in der Menstruation und ruft Angst hervor, denn sie ist echt gewaltig. Ein Kind zu gebäre ist Kraftvoll.

Diese Kraft und Macht ist jedes Monat bei der Menstruation zu spüren und ich kann diese zu mir nehmen und sie für heilende Zwecke einsetzten oder ich kann sie verdrehen und mich in meine Ohnamcht stürtzen und wie oben beschrieben die Frauenleiden haben.

 

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