Wenn die Selbstzweifel mich kaputt machen

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Ich habe es gerade so satt. Ich habe es satt, in meinen Selbstzweifeln unterzugehen und mich nicht zu zeigen. Mir kommen die Tränen, wenn ich mich wieder einmal unter der Decke verkrieche und nicht das umsetze, wonach es gerade ruft.

Der Selbstzweifel macht mich kaputt

Wenn ich der Stimme zuhöre, wie sie meine Webseite und meine Kompetenzen bewertet, dann gehe ich unter, dann werde ich träge. Alles was ich beginne, ist dann schwer umzusetzen. Meine Augen gehen auf Halbmast und eine Verspannung tritt ein. Wenn ich dem Selbstzweifel noch mehr Raum gebe, dann geht es weiter bergab.

Was jetzt dran ist

Mich hinsetzen und still werden. Innehalten und weinen. Anhalten und den Bodenkontakt spüren. Wenn ich zuerst der Trauer, die hinter meinem Selbstzweifel liegt, zulasse, dann ist da auf einmal die Akzeptanz, dass ich mich gerade selbst ablehne. Und dann den Samen der Freude in mir nähren.

Entfalten und Erhalten

Dieser Aspekt der inneren Beobachtung ist so essentiell fürs Sichtbarwerden. Denn nur, wenn ich mir bewusst bin, wo ich gerade „drinhänge“ und wie ich gerade mit mir umgehe, kann etwas verändern. Ayya Khema schreibt dazu in ihrem Buch „Ich schnek euch mein Leben. Die Lebensgeschichte einer deutschen Buddhistin“ (Droemersch Verlag 2003, S.149):

ÜBERWINDEN
Keinen unheilsamen Gedanken, der nicht schon aufgekommen ist, weiterführen.

ENTFALTEN
Einen heilsamen Gedanken, der noch nicht aufgekommen ist, hochbringen.

ERHALTEN
Einen heilsamen Gedanken, der schon aufgekommen ist, weiter führen.

 

Wie geht es dir und was machst du, wenn du dich selbst kritisierst?

 

One thought on “Wenn die Selbstzweifel mich kaputt machen

  1. Manchmal denke ich mir, ist es in einem Jahr noch wichtig? Wird es mich dann noch beschäftigen? Meistens ist die Antwort nein, dann kann ich es gut gehen lassen. Manchmal sind es die Stimmen, die mich in der Kindheit kritisiert haben, die mich und mein Tun beschämt haben. Die mir gesagt haben, du bist so wie du bist nicht gut genug. Das sind die schmerzhaften Dialoge, die viel Liebe brauchen, viel Verständnis und Trost. Manchmal kann ich mir das selber gut geben, manchmal brauche ich meinen Partner, eine gute Freundin oder auch eine ganze Gruppe.

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