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Ich habe mich viele Jahr unsichtbar gefühlt, weil ich selbst nicht wusste, womit ich denn sichtbar werden kann. Mein Perfektionsdrang hat mich immer wieder gehindert, dass ich mich gezeigt hab.

Zuviele Interessen

An Ideen hat es bei mir nie gemangelt. Ich bin eine Kreative. Aber wo soll ich meine Kreativität leben? Denn es gibt da noch viele andere Interessen in den Bereichen Psychologie, Sport, Persönlichkeitentwicklung, Menschen begleiten. Von überall ein bisschen was. Aber ausgereicht hat es in meinen Augen nie. Wie bringe ich denn jetzt all die vielen Kompetenzen zusammen in einem Beruf?

Ich will sichtbar sein

Für mich war sehr bald klar, dass ich mich und meine Fähigkeiten in einer Selbständigkeit vereinen will. Welche der Kompetenzen will ich dort leben? Was wird von mir gebraucht? Ich will sichtbar sein mit dem, was ich drauf hab. 2011 hatte ich eine Fehlgeburt und ich bin in ein tiefes Loch gefallen. Ich fragte mich wieder einmal, was ich denn wirklich machen will. Ist es möglich, viele meiner Kompetenzen in ein Business zu packen?

Ein Jahr Forschung

Ich hab nach der Fehlgeburt, die durch eine Curettage (Ausschabung der Gebärmutter) entfernt werden musste, mit meinem ersten Blog angefangen und bin so 2012 auf die Pioneers of Change gestoßen. Ich hab Mindmaps über meine Vergangenheit gemacht, ich hab Listen über meine Eigenschaften erstellt und so vieles mehr. Ich durchforstete mich und mein Leben nach genau dem, was mich als Kathrin auszeichnet.

Thema Menstruation

Durch den Blog und das Thema Menstruation bin ich immer mehr sichtbar geworden. Ich hab begonnen, mich zu dem Tabuthema Menstrutaion zu engagieren und beschäftigte mich mit der Frage, warum so viele Frauen an PMS (prämenstruelles Syndrom) litten. Dadurch bin ich rausgegangen, hab mit vielen Frauen gesprochen und bin ins Tun gekommen. Ich bin sichtbarerer geworden.Ich hab mich selbst mehr gesehen, hab Frauengruppen geleitet, an einem PMS-Buch geschrieben, einen Verein gegründet uvm.

Die Wende

Doch nach 5 Jahren Aufbauarbeit blieb noch immer das Geld aus. Für mich war jetzt klar, dass ich von meinen Kompetenzen finanziell auch gut genährt sein will. Ich spürte auch, dass mich das Thema einschränkte und ich viele meiner Kompetenzen nicht lebte. Somit hab ich im Sommer 2016 beschlossen, meine Aktivitäten zum Thema Menstruation loszulassen und einfach mal Webseiten für Frauen zu erstellen. Durch meine sechs Jahre lange Erfahrung mit WordPress war klar, dass ich hier meine Kreativität einbringen kann.

Schärfen des Unternehmens

Ich stellte auf meine – damals noch „Menstruations-“ -webseite, dass ich Webseiten erstelle und so ist zwei Wochen später die erste Kundin zu mir gekommen. Für mich war von Anfang klar, dass ich nur mit Frauen arbeiten will, weil ich sie besser verstehe. Jede Kundin, die dann Monat für Monat dazu kam, brachte mir ein Geschenk für die Schärfung meines Unternehmens. Ich wusste mit der Zeit, dass es mir zu wenig war, nur einfach eine Webseite erstellen. Ich wollte mehrere meiner Kompetenzen teilen. So ist dann die Idee mit dem WebseitenCoaching gekommen. Nun begleite ich meine Kundinnen bei der Findung ihres Kernthemas und ihrer Kernkompetenzen, erstelle mit ihnen gemeinsam eine Webseite und bringe meinen Kundinnen die Arbeit mit WordPress bei, damit sie sie selbst aktualisieren können.

Sichtbar sein

Seitdem ich durch das WebseitenCoaching so viele meiner Kernkompetenzen vereine und mir mein Kernthema „Sichtbarsein als Frau“ bewusst ist, kann ich nach draußen gehen. Ich sehe mich selbst und kann mich so sichtbar machen. Ich zeige mich so, wie ich bin. Für mich war es sehr wichtig, mich selbst mit all meinen Kompetenzen wertzuschätzen, denn das ist so essentiell für das Sichtbarsein.


 

sichtbar sein als Frau
Meine Sehnsucht ist groß, mich als Frau voll anzunehmen und mich mit dem, was ich drauf habe, zu zeigen. Diese Sehnsucht lässt meine Träume groß werden und motiviert mich, seit meiner Pubertät zu forschen, was es braucht, damit ich mich als Frau traue, mich zu zeigen. Endlich sichtbar zu sein! Weiterlesen


Ich war beim ersten Gespräch sehr beeindruckt von Tatiana, weil sie mir von ihrem tiefen Wunsch nach mehr Frieden in der Welt erzählt hat. Sie ist dabei ganz konkret geworden und da war mir klar, dass wir einen Stück des Weges gemeinsam gehen werden. Tatiana ist eine humorvolle, kraftvolle und umsetzungsstarke Frau, die die Gabe hat, Menschen zueinander zu führen. Was hat sich bei ihr verändert mit der Zeit und womit ist sie sichtbar geworden? Weiterlesen

Ich war beim ersten Gespräch sehr beeindruckt von Tatiana, weil sie mir von ihrem tiefen Wunsch nach mehr Frieden in der Welt erzählt hat. Sie ist dabei ganz konkret geworden und da war mir klar, dass wir einen Stück des Weges gemeinsam gehen werden. Tatiana ist eine humorvolle, kraftvolle und umsetzungsstarke Frau, die die Gabe hat, Menschen zueinander zu führen. Was hat sich bei ihr verändert mit der Zeit und womit ist sie sichtbar geworden? Weiterlesen

Ich freu mich sehr, dass Katharina den Mut hatte sich mit ihrem einzigartigen Angebot sichtbar zu machen. Sie hat ein feines Gefühl für die Menschen und benutzt ein außergewöhnliches Mittel, damit jede von uns ihr volles Potenzial lebt. Katharina ist durch eine Weiterempfehlung zu mir gekommen. Beim ersten Telefon war klar: sie will sich spezialisieren. Beim ersten Treffen war dann auch klar womit und warum. Ich hab bei ihr nachgefragt was sich bei ihr verändert hat und warum sie das macht was sie macht: Weiterlesen

Meine Sehnsucht ist groß, mich als Frau voll anzunehmen und mich mit dem, was ich drauf habe, zu zeigen. Diese Sehnsucht lässt meine Träume groß werden und motiviert mich, seit meiner Pubertät zu forschen, was es braucht, damit ich mich als Frau traue, mich zu zeigen. Endlich sichtbar zu sein! Weiterlesen

Anfangs dachte ich mir nicht, dass Bloggen so lange ein Teil meines Lebens bleiben würde. Doch ich hab immer mehr erfahren, was Bloggen alles mit mir macht. Bloggen ermöglicht mir so vieles. Bloggen hat mein Leben verändert. Weiterlesen

Mein Weg als Bloggerin begann mit einem einscheidenden Erlebnis: Es war Ende 2011. Ich war das erste Mal schwanger und der Arzt teilte mir mit, dass sich kein Embryo entwickelt hat. Er empfahl mir, gleich ins Spital zu gehen und eine Ausschabung der Gebärmutter machen zu lassen. Weiterlesen

Ich bin heute Nacht aufgewacht und hatte körperliche Schmerzen. Ich ging ins Wohnzimmer, legte mich auf den Boden und jammerte. Dann begann ich mit Dehn- und Yogaübungen, von denen ich wusste, dass sie mir Erleichterung bringen. Bei der anschließenden Meditation kamen mir diese Erkenntnisse:

Nicht auf mich schauen

Ich hab in letzter Zeit nicht gut auf mich geschaut. Hab meine Grenzen überschritten. Ich hab mich nicht selbst geliebt. Hab in den Computer geschaut, obwohl ich eine Runde spazieren gehen sollte. Immer dann, wenn ich meiner inneren Größe begegne, ziehe ich mich zurück. Hab Angst und beginne unbewusst meine Selbstsabotage, um wieder zu scheitern und mich so selbst zu behindern. Mein Körper reagiert mit Verspannung und Schmerz.

Meine Sehnsucht

In der Nacht hatte ich dann die Schnauze voll. Ich will mich nicht mehr selbst sabotieren! Ich will mich zeigen mit all meinen Facetten. Zu mir stehen. Die Sehnsucht, mit meinen Kompetenzen sichtbar zu werden und diese anderen zur Verfügung zu stellen, wird dann so groß und drückt an allen Ecken und Enden des Körpers.

Den Krieg beenden

Den Krieg beenden, bedeutet, den Mut zu haben „allem gegenüberzutreten, was da ist – unserem Schmerz, unseren Wünschen, unserem Kummer […] – allem, was uns zutiefst bewegt.“ (Jack Kornfield) Bei mir ist es die Angst davor, was kommt und wie andere darauf reagieren. Dies lässt mich vor mir selbst davon laufen.

Das ganze „Schauspiel“ zu beenden, hat in dieser Nacht begonnen, wo in mir „jetzt reichts“ aufgekommen ist. Wie geht das, den Krieg zu beenden? Genau in diesem Moment und in diesem und in diesem. Genau jetzt ist es möglich, zu erkennen und neue Wege zu gehen. Mich hinsetzen, still werden und meine Gefühle wahrnehmen. Mich mit meiner Unvollkommenheit anfreunden.

Wenn die Selbstliebe Platz hat

Durch das Beenden hören die Verspannungen auf, wird mein Körper leichter und schmerzfrei. Die Enge im Herzen weitet sich und meine Liebe zu mir selbst bekommt wieder Platz. „Wenn wir den Krieg beenden und in der Gegenwart ankommen, entdecken wir eine Größe des eigenen Herzens. […] Mit klarer Erkenntnis können wir alles in uns annehmen, das Dunkle und das Lichte und auf diese Weise Frieden finden.“ (Jack Kornfield)

Langsamkeit

Egal, ob es Mails schreiben, Gehen oder Telefonieren ist, ich komme in ein Tempo, das mir nicht gut tut. Ich meine, es so schnell machen zu müssen, weil sich sonst alles nicht ausgeht. Eine innere Treiberin, die alles unter einen Hut bringen will, mit hohem Anspruch. Was passiert, wenn ich langsam werde? Wie gehe ich mit meinen Ängsten um?

Was mich treibt = Vergleichen

Wenn ich beginne, mich zu vergleichen und interpretiere, wie viel andere arbeiten, dann muss ich schneller arbeiten, weil ich ja nicht so viele Arbeitsstunden habe. Und da ist die Angst in mir, dass ich dann nicht mithalten kann. Dass dann die anderen erfolgreich sind und ich auf der Strecke bleibe.

Eine Ahnung, was Langsamkeit bewirkt

Wenn ich zurücktrete und innehalte, dann spüre ich, dass, wenn ich langsamer werde, die Samen viel mehr aufgehen. Ich werde ruhiger. Ich werde achtsamer und setze somit andere Entscheidungen.  Wenn scheinbare To-Dos mich nicht mehr treiben, sondern ich sie loslasse und vertraue. Langsamkeit ist der Erfolg der Zukunft, weil ich durch sie gesünder, aktiver und glücklicher bin. Und so ziehe ich auch mehr Kundinnen an. Was sonst ist Erfolg?

Die Umsetzung braucht Entschlossenheit

Muster treiben mich in die Schnelligkeit. Da braucht es für mich den Entschluss, dass ich langsamer leben will. Dadurch schaltet sich die Achtsamkeit, die es zum Erkennen braucht, öfters ein und ich kann von Mal zu Mal in dem Moment langsamer Mails schreiben, Gehen und Telefonieren.

Auf dass die Langsamkeit zur Norm wird und uns erfolgreich sein lässt!

Lies auch den Blogartikel „Als langsame Unternehmerin erfolgreich sein

schweigen und meditieren
 
Diese Woche kommt kein üblicher Blogartikel, weil ich mir für diese Woche eine Pause nehme. Ich bin im Buddhistischen Zentrum Scheibbs bei Ursula Lyon und ich schweige und meditiere für eine Woche.
Wann hältst du inne?
Wann schweigst du?

schweigen und meditieren

 

Diese Woche kommt kein üblicher Blogartikel, weil ich mir für diese Woche eine Pause nehme. Ich bin im Buddhistischen Zentrum Scheibbs bei Ursula Lyon und ich schweige und meditiere für eine Woche.

Wann hältst du inne?

Wann schweigst du?

sichtbarkeit

So, wie alles das lebt, bin ich dem Altern unterworfen.
So, wie alles das lebt, bin ich dem Tod unterworfen.
So, wie alles das lebt, bin ich der Krankheit unterworfen.

Diese Sätze waren gestern bei der Meditation und haben in mir dies hervorgebracht:  Weiterlesen

Viele Tools, schnelles Internet, viele Informationen, lange todo-Listen. Was passiert, wenn ich zurücktrete? Wenn ich die vielen Todos langsam, in meiner Zeit erledige? Mit Entschlossenheit und Langsamkeit? Was passiert, wenn ich glaube und vertraue, dass ich als langsame Unternehmerin finanziell erfolgreich bin? Weiterlesen