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Gewohnheiten sind wie Kleidungsstücke

„Wir bringen gewohnheitsmäßiges Handeln mit Sicherheit, Halt und Trost in Verbindung. Es gibt uns das Gefühl etwas
festhalten zu können. Unsere Gewohnheit besteht darin, in Bewegung zu sein, zu hasten, mit uns selbst zu sprechen und die Leere zu füllen. Aber Gewohnheiten sind wie Kleidungsstücke. Man/Frau kann sie anziehen, und man/frau kann sie Weiterlesen

5 gute Kräfte – zapfe sie an

Fehlt dir auch manchmal die Kraft um etwas zu machen? Fehlt dir auch mal das Vertrauen in dich selbst?  Fehlt dir auch manchmal die Ruhe in dieser hektischen Zeit? 

Jede/r von uns trägt die Samen der fünf guten Kräfte in sich.

1. Vertrauen

2. Willskraft

3. Achtsamkeit

4. Sammlung (Ruhe)

5. Wissen (Einsicht)

Ursula Lyon hat eine gute Eselsbrücke in Asien gelernt und uns gestern beim Sonntagsseminar weitergegeben.

  • Am Daumen ist die Achtsamkeit
  • Der Zeigefinder ist das Wissen
  • Der Mittelfinger ist die Willenskraft
  • Der Ringfinder ist das Vertrauen und
  • Der kleine Finder ist die Sammlung.

Sie hat dann in der Handmitte noch Metta dazu gefügt, denn die liebende Güte verbindet alles miteinander.

mach es : Wenn es dir an Ruhe oder Vertrauen fehlt, dann setzt dich hin. erinnere dich daran, dass alles in dir ist und wenn du dich hinsetzt, die Augen schließt und deinen Atem beobachtest, dann übst du dich in Achtsamkeit. Diese Achtsamkeit verbindet dich zu den Kräften die du gerade brauchst. so wie der Daumen zu all den Kräften Kontakt haben kann. Durch Achtsamkeit entwickeln sich die Kräfte.

zu viel vs. zu wenig

Wann hab ich zu viel?

Wann hab ich zu wenig?

Wie viel hast du eigentlich was du nicht brauchst?

schau mal wie viel du im Außen hast und dann schau wie viel du im Innen hast.

mach es anders: nimm dir Zeit und Räum deine Wohnung aus. Verschenke alles was du nicht mehr brauchst. Gib her und übe dich im geben. Loslassen ist eine gute Übung und befreit dich selbst. Hafte nicht an Materiellen Dingen an. Versuche dich Stück für Stück davon zu befreien.

Diese Übung befreit dich von den Dingen im Außen und macht dich voller im Innen.

Mehr input von Ursula Lyon zum Thema „Zuviel“.

Gib und Nimm – Leben ohne Geld

sie macht es anders: Heidemarie Schwermer: Schritt für Schritt ist sie aus den bestehenden Strukturen ausgestiegen und in eine neue Freiheit hineingewachsen. Seit Mai 1996 lebt die ehemalige Lehrerin, Motopädin und Psychotherapeutin ohne Geld.

Auch der Tipp 49 vom greenpeace magazin: Geben und Nehmen

Sie machen es anders in Wien: nutze dazu den KostnixLaden. Da kannst du einfach geben und nehmen.

Essen für alle

die machen es in Hamburg anders:

An der Tür zum Restaurant „bok – einfach asiatisch“ steht:

an obdachlose

wir geben von montags – freitags zwischen 11:30 und 12:00

gebratenen reis mit hühnerfleisch an obdachlose.

bitte bedienen sie sich.

bitte pro person nur 1 portion mitnehmen, damit alle etwas bekommen.

bitte missbrauchen sie dieses angebot nicht – das essen ist nur für obdachlose.

die machen es in Wien anders: etwas vergleichbares in Wien ist für mich deewan. Dort kannst du das zahlen was du zahlen kannst. essen können dort alle. Egal ob sie gerade Geld haben oder nicht.

mach es anders: kennt jemand noch Lokale die es so machen? Sei dabei und verbreite diese gute Sache. und wenn du ein Lokal in Wien leitest, dann probier das von bok oder deewan doch mal aus. Hast du kein Lokal und bietest andere Dienstleistungen an, dann führe ein soziales Anbebot ein.

Mit Schmerzen umgehen – Metta

Jede und Jeder von uns kennt das Gefühl des Schmerzes. Die meisten von uns empfinden Schmerzen als etwas Unangenehmes. Alles was für uns unangenehm ist, dass lehnen wir ab, wir wollen es nicht! Es entsteht Hass gegenüber dem Schmerz und wir wollen ihn so schnell wie möglich los werden. Dafür schmeißen wir uns schnell mal eine Pille ein, denn dann ist der Schmerz für uns nicht mehr zu spüren.

Schön der Schmerz ist weg und der Hass schlummert in uns, bis der Schmerz wieder auftritt. Kann Hass den Schmerz heilen?

mach es anders:

Die Liebe ist das Gegenteil von Hass. Metta ist er Inbegriff der Liebe. Wir können diese in uns entfalten, denn alles ist in uns. Nimm dazu den Schmerz den du gerade hast und widme dich ihm. Der Körper signalisiert dir, dass etwas in dir in ein Ungleichgewicht ist. Sehr oft wollen wir uns dem nicht stellen, vermeiden hinzusehen was hinter dem Schmerz steckt.

Schenk dir selbst die Liebe die du verdient hast (die jeder Mensch von Geburt an verdient hat).

Wenn du dich hinsetzt und dir Zeit nimmst zur Ruhe zu kommen, dann kannst du verstehen was hinter dem Schmerz steckt und so kannst du diesen auflösen. (nimm dir die Zeit dafür, dies es braucht. mit einmal ist es da vielleicht nicht getan)

Um den Schmerz zu verstehen kannst du dir folgende Fragen stellen (die im Film s.u. vorkommen):

– Was will der Schmerz bewirken?

– Wozu zwingt mich der Schmerz?

– Was kann ich durch den Schmerz nicht mehr tun?

– Welcher Körperteil/Organ sind betroffen?

– Welche Aufgabe hat der Körperteil/Organ?

Den Schmerz so annehmen wie er gerade ist, ist eine schwierige Sache, doch wenn wir es tun dann führt dies zur Freihheit.

Möge ich mich liebevoll annehmen so wie ich bin.

Möge ich meinem Schmerz den Raum geben, den er braucht.

greenpeace magazin: Tipp 63: sanfte Besserung

Manchmal geht es aber nicht ganz ohne Hilfsmittel. Das greenpeace magazin schreibt einen Tipp: sanfte Heilung.

„Der Film Deines Lebens“

kann ich euch zu dieser Thematik empfehlen.

HINWEIS: Schmerzen und Krankheiten sollen von ÄrztInnen untersucht werden. Diese oben geschriebenen Anregung sollen einen Krankheitsprozess unterstützen und zum Heilungsprozess beitragen.

Tu was! 77 Tipps für eine bessere Welt

Die machens anders: Dank des Blogs „Für eine bessere Welt“ bin ich auf das Buch „TU WAS! 77 Tipps für eine bessere Welt“ gestoßen.

Auf der Greenpeace-Magazin-Seite kannst du dir alle Tipps anschauen.

Hier kannst du das Buch bestellen.

Glück und Zufriedenheit durch das Loslassen


Foto von Shaohui

War gestern bei einem Vortrag von Bhante Seelawansa in der Theravada Schule am Fleischmarkt zum Thema :

Das Alte abstreifen, dem Neuen Platz gewähren. Glück und Zufriedenheit durch das Loslassen

Wir haften an vielen Sachen an. An Erfahrungen in der Vergangenheit, an materiellen Dingen, an Gedanken, Gefühlen, usw. Dieses Anhaften erzeugt Unzufriedenheit, weil wir es anders haben wollen als wie es ist. Wir wollen es so haben wie wir es uns vorstellen.

Das Leben ist jedoch so wie es ist. Wenn wir loslassen von alten Sachen und Vorstellungen wie was zu sein hat, dann können wir mit dem Zufrieden sein, wie es jetzt gerade ist.

Wir können nur im Hier und Jetzt Glück und Zufriedenheit erfahren und durch Meditation können wir uns darin üben im gegenwärtigen Moment zu sein.

mach es anders: Nimm dir jeden Tag 5-10 Minuten Zeit (in der U-Bahn, nach dem Aufwachen, vor dem Essen, auf deinem Meditationsplatz…) und konzentriere dich auf deinem Atem. Beobachte was gerade ist. Bemerkst du das viele Gedanken da sind? Die meisten davon sich auf die Vergangenheit und die Zukunft beziehen? Das was in diesem Moment ist, ist der Atem. Übe dich darin bei deinem Atem zu sein und du wirst nach und nach mehr im Jetzt ankommen.

Das Schweigen in Wien

Eine Woche mit vielen Erkenntnissen ist um. Werde nach und nach es in den Blog einfließen lassen.

Das erste was ich mir mitgenommen hab:

Im Alltag ist Schweigen nicht so leicht. Schweigen hat keinen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft.

 

mach es anders: höre mehr zu als was du redest. Ich übe mich darin zuzuhören und wenn ich meine was sagen zu müssen, dann schau ich mal ob das was ich sagen will überhaupt gesagt werden muss. Buddha nennt es achtsames Reden.

agieren nicht reagieren! dies lässt uns selbstbestimmter leben. Wir lösen uns dabei von unseren Mustern.

„gendern“ in der Sprache

„Das ist doch zu mühsam beide Geschlechter zu sagen.“

„Das hat doch keine Auswirkungen auf die Gleichstellung.“

machs mal anders: versuche mal geschlehtsneutral zu reden oder zu „gendern“. wir sind gewohnheitliebend und Neues erfrischt. (außerdem trägt es zu der Gleichstellung bei, denn wenn wir immer Sekretärin hören und der Arzt, dann ist dies eine klare Zuordnung. Und ich bin nun mal kein Arbeiter.)