Der Hirsch schreitet in dein Leben und bringt dir Warmherzigkeit, Verbundenheit und Spiritualität.

Die großen Aufgaben in unserem Leben erscheinen rückwirkend gar nicht mehr so groß.  Denn sie werden in kleinen Portionen gemeistert und mit jedem Schritt wachsen wir mit.

Deine Ängste und Sorgen ziehen jetzt an dir vorbei und du gehst einen Schritt nach dem anderen. Rein in deine wahre Größe. Übernehme Verantwortung für all deine Schritte. Setze sie bewusst. Verbunden mit deinem Herzen, fühlt sich jeder Schritt genau richtig an.

Eine unglaubliche Gelassenheit kommt in dein Leben und breitet sich in deinem Körper aus. Das große Ganze trägt dich. Alles ist für dich vorbereitet und wartet darauf von dir entdeckt zu werden. Nimm es dir. Es steht dir zu.

Vertrauen geht leicht.

Gehen geht leicht.

Alles geht leicht.

Dein dich tragender 

Hirsch

Übungen

#1: Unsichtbares sehen

Gehe an einen Ort, der für dich spirituell ist. Dort wo du das Gefühl hast etwas magisches passiert. Am besten den Ort der dir jetzt gerade als Erstes eingefallen ist. Wenn du an dem Ort bist, lasse dich nieder und höre in dich hinein. Was will dir dieser Ort sagen. Etwas dort will zu dir sprechen.

#2: Aufrichtungs-Meditation

Setzte dich hin. Sei dir deine Körperhaltung bewusst. Gib deinen Schulterblätter zusammen und strecke den Kopf heraus. Aufrichtung. Wie ist die neue Körperhaltung? Wie fühlst du dich? Erinnere dich im Alltag an diese aufgerichtete Körperhaltung und nimm sie ein beim sitzen, stehen und gehen.

Aus meinem Leben: Ich entdecke eine Magie

Ich sitze im Auto und ich will meinen Partner von einem MeditationsRetreat abholen. Als ich von der Autobahn abfahre, sehe ich das Schild „Myrer-Wasserfälle“. In dem selben Moment kommt mir: „Dort muss ich hin, das Wasser will mir etwas sagen.“ Früher hätte ich das als Hirngespinst abgetan und mir gesagt: „Wasser spricht doch nicht.“ Doch diese Stimme ist vorbei und ich weiß, dass ich heute dem Wasser zuhören werde.

Eigentlich wollte ich zuerst meinen Partner abholen und dann zum Wasserfall fahren. Doch ich habe mich „verfahren“. Ich war verzweifelt, weil die Strecke zu meinem Partner unendlich weit weg lag. Ich blieb stehen und weinte. Ich wollte nicht mehr Auto fahren und war wütend auf mich, dass ich nicht darauf achtete wohin ich fahren musste.

Doch das Leben führte mich: Ich schaute aus dem Fenster und da saß ein Vogel und wackelt wie wild mit seinem roten Schwanz. (heute weiß ich das es ein Hausrotschwanz ist) Ich sehe ihn und frag ihn: „Was willst du mir sagen?“

Er antwortet: „Du bist auf dem richtigen Weg. Schau auf dem Navi wo die Wasserfälle sind.“ In meiner Verzweiflung hatte ich die Wasserfälle schon ganz vergessen, denn ich wollte doch meinen Partner abholen. Mein Verstand hat mir gesagt: „Zuerst abholen, dann zu den Wasserfällen.“ Und unglaublich, die Wasserfälle waren nur mehr 10 Minuten entfernt.

Ich rief meinen Partner an und hatte Angst das er enttäuscht ist. Doch er ist entspannt und nahm einfach eine andere Mitfahrgelegenheit. Was für eine Erleichterung. 

Angekommen bei den Wasserfällen war ich noch unsicher, dann gab ich mich dem Leben hin und machte mich innerlich auf, um dem Wasser zuzuhören.

Inne halten. Da sein.

Neun Botschaften holte ich von dem Wasser:

  1. Verabschiede dich. Alles wird neu. Ab heute wirst du eine neue Weltsicht haben.
  2. Bringe die ungeweihten Tränen zum fließen. 
  3. Hinein in den Sog des Abgrundes. Sich fallen lassen und vertrauen. 
  4. Halte die Stellung. Mache alles das du in dir zentriert bleibst.
  5. Die Landung ist sanft und ekstatisch. Lasse dich fallen.
  6. In der Stille hörst du die Antworten. Stille ist in dir, egal was im Außen ist.
  7. Die sanfte Tatze der Berührung. Lasse dich berühren.
  8. Langsam Ausklingen lassen, bis sich die ruhige Stille breit macht.
  9. Ganz tief zurück zu mir.
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